Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit Kamera, Begeisterung und Papier zum Medienprofi

17.09.2013
Kinder und Jugendliche können sich bis 29. November 2013 mit kreativen Beiträgen für den Schülermedienpreis Baden-Württemberg bewerben

Die Medienkompetenz-Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg schreibt auch dieses Jahr den Schülermedienpreis Baden-Württemberg aus. Dabei können Schülerinnen und Schüler aus dem Südwesten medial erstellte Beiträge zu Themen wie Freizeit, Sport, Schule oder Soziales einreichen. Ziel ist die Vermittlung eines kreativen, sicheren und selbstbewussten Umgangs mit Medien.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten zwischen sechs und 18 Jahre alt sein und dürfen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Die Medien-Auswahl ist groß: Eigene Videos, Apps und Online-Blogs werden genauso akzeptiert wie Schülerzeitungen und -kalender. Einsendeschluss ist der 29. November 2013.

Vom gesellschaftskritischen Knetfiguren-Video über musikalische Beiträge bis zur Online-Geschichtsstunde – das Spektrum der Einreichungen für den Schülermedienpreis Baden-Württemberg wird von Jahr zu Jahr größer. Kein Wunder, bietet der Alltag von Kindern und Jugendlichen doch viele Anknüpfungspunkte für medial erzählte Geschichten.

Und die Vielfalt der Medienlandschaft zahllose Umsetzungsmöglichkeiten: am Computer, mit der Kamera, dem Handy oder auf Papier. Der Schülermedienpreis ist offen für die unterschiedlichsten Ideen.

Auch dieses Jahr winken den kreativsten Beiträgen aus Baden-Württemberg neben der Auszeichnung spannende Preise, etwa Eintrittskarten für Freizeitparks, ein Wilhelma-Besuch oder iPods. Dafür legen sich die Kinder und Jugendlichenins Zeug: 2012 belegte eine Schülergruppe aus dem Enzkreis mit „Rocky, der rockige Rockstarvogel“, einer Videocollage mit Gesangsbegleitung, den ersten Platz unter den Sechs- bis Zwölfjährigen. In der Kategorie der 13- bis 18-Jährigen gewannen drei Freundinnen aus Freiburg für ihr Projekt „Traumfrau“ den zweiten Preis. Der kurze Film mit Protagonisten aus Knetmasse setzt sich humorvoll mit der überspitzten Erwartungshaltung gegenüber Frauen in der Gesellschaft auseinander.

Medien kreativ und selbstbewusst gestalten

Ob im Büro, in der Schule, an der Uni oder zu Hause – Medienkompetenz ist wichtig und meist sogar notwendig, um weitsichtig im Alltag zu agieren. In der Informationsgesellschaft ist der kompetente Umgang mit Medien eine Schlüsselqualifikation, die man nicht jung genug erwerben kann. Dabei geht es nicht nur darum, Medien anzuwenden, sondern vor allem darum, diese nach den eigenen Wünschen einzusetzen und sich in der Medienwelt zurechtzufinden.

Ziel des Schülermedienpreises ist es, Schülerinnen und Schülern einen sinnvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit Medien zu vermitteln. Im Rahmen des Wettbewerbs sollen sie dazu motiviert werden, Medien aktiv als Werkzeuge für die Bearbeitung selbst erstellter Werke zu nutzen.. Gleichzeitig können sie zeigen, wie kreativ sie mit Medien umgehen können. Das haben sie vielen Erwachsenen voraus, die nicht im digitalen Zeitalter aufgewachsen sind und deren Umgang gerade mit den Neuen Medien oft weniger intuitiv und selbstverständlich ist.

Bewerbungsmodalitäten des Schülermedienpreises

Noch bis Ende November 2013 haben Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg Gelegenheit, eigene Beiträge zu erstellen und über www.schuelermedienpreis.de einzureichen. Diese werden dann von einer Fachjury beurteilt, die sich aus Experten und Expertinnen rund um das Thema Film und Medien zusammensetzt. Anfang 2014 werden die Gewinnerinnen und Gewinner im Rahmen einer Preisverleihung von Ministerin Silke Krebs, der Schirmherrin der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg, ausgezeichnet.

Mitmachen können Kinder und Jugendliche aus Baden-Württemberg in zwei Altersgruppen: von sechs bis zwölf und von 13 bis 18 Jahren. Es können sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen oder Schulklassen ihre Ideen einreichen. Für die Teilnahme ist es sinnvoll, aber nicht obligatorisch, wenn die Kinder und Jugendlichen beim Erstellen ihres Beitrags betreut werden, beispielsweise von Lehrkräften, Gruppenleitern oder Eltern.

Über das Kindermedienland Baden-Württemberg
Ziel der breit angelegten Initiative der Landesregierung ist es, die IT- und Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen, Eltern und anderen Erziehungsverantwortlichen im Land zu stärken.. Mit der Medienkompetenz-Initiative werden die zahlreichen Projekte, Aktivitäten und Akteure im Land gebündelt, vernetzt und durch feste Unterstützungsangebote ergänzt sowie eine breite öffentliche Aufmerksamkeit für die Themen Medienbildung und -erziehung geschaffen. Träger sind neben der Medien und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) die Landesanstalt für Kommunikation (LFK) und das Landesmedienzentrum (LMZ).
Über die MFG
Die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, die die Geschäftsstelle der Initiative Kindermedienland leitet, entwickelt und fördert den Standort in den Bereichen Informationstechnologie, Medien und Film und darauf aufbauend auch in anderen Bereichen der Wirtschaft. In den drei Geschäftsbereichen MFG Medienentwicklung, MFG Filmförderung und MFG Stiftung steht ein Team von über 60 Mitarbeitern bereit.
Fachliche Ansprechpartnerin
MFG Innovationsagentur für IT und Medien Baden-Württemberg
Johanna Schepers
Projektleiterin Medienkompetenz Regional / International
Tel.: 0711-90715-329
E-Mail: info@schuelermedienpreis.de
Ansprechpartner für die Presse
MFG Innovationsagentur für IT und Medien Baden-Württemberg
Ines Goldberg
Referentin PR / International Communications
Tel.: 0711-90715-338
E-Mail: goldberg@mfg.de

Ines Goldberg | MFG Innovationsagentur
Weitere Informationen:
http://www.innovation.mfg.de
http://www.schuelermedienpreis.de
http://www.kindermedienland-bw.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen
06.12.2016 | Technische Universität Clausthal

nachricht Fraunhofer WKI koordiniert vom BMEL geförderten Forschungsverbund zu Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen
05.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut WKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie