Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

„Jugend forscht“ - Kluge Köpfe überzeugten bei Heraeus

07.02.2012
• 11 Regionalsieger beim Regionalwettbewerb Rhein-Main Ost
• Über 60 Jungforscher zeigten, welch großartige Ideen sie im Kopf haben

Gleich elf Regionalsieger kürte am Samstag eine ehrenamtliche Jury beim „Jugend forscht“ Regionalwettbewerb Rhein-Main Ost bei Heraeus. Sieben „Jugend forscht“-Arbeiten von Schulen aus Hanau, Dietzenbach, Singapur, Babenhausen und Neuhof haben sich zudem für den Landeswettbewerb Hessen Mitte März in Darmstadt qualifizieren können. Am Wochenende stand der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus wieder ganz im Zeichen des wohl bekanntesten Nachwuchswettbewerb Deutschlands, und am Ende der Siegerehrung gab es viele strahlende Gesichter unter den über 60 Jungforscherinnen und Jungforschern aus verschiedenen Schulen der Rhein-Main-Kinzig-Region.


Wettbewerbsleiter Hans-Joachim Bezler und Dr. Tanja Eckardt (Leiterin Heraeus Innovationsmanagement) überreichen den ersten Preis in der Jugend forscht Kategorie Chemie an Ulrike Franz und Anna Taranko von der Hohen Landesschule Hanau mit dem Thema „Schopftintlinge und 3 Tage Abstinenz?“. Diese Gruppe erhielt auch den Heraeus Sonderpreis: ein zweiwöchiges Betriebspraktikum in einem Heraeus Geschäftsbereich nach Wahl.

Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr hat Heraeus für die Ausrichtung des Regionalwettbewerbs Rhein-Main Ost erneut die Patenschaft übernommen. Die 47. Wettbewerbsrunde läuft unter dem Motto „Uns gefällt, was Du im Kopf hast!“. Die Nachwuchswissenschaftler traten mit 28 spannenden Projektarbeiten um den Regionalsieg an. Dabei entfielen 14 Projekte auf „Jugend forscht“ und 14 Projekte auf „Schüler experimentieren“ in den Fachgebieten Chemie, Physik, Biologie, Technik, Arbeitswelt, Geo- und Raumwissenschaften sowie Mathematik/Informatik. Sie kamen von Schulen aus Hanau, Gelnhausen, Neu-Isenburg, Babenhausen, Frankfurt, Seligenstadt, Dietzenbach und Neuhof. Erstmals war auch eine Projektgruppe aus der Deutschen Europäischen Schule Singapur mit einer Projektgruppe vertreten. „Beschwipste Pflanzen“, „Wie entsteht Raureif?“, „Ist Tafelstaub ein Problem im Unterricht?“ oder „Methan aus dem Kuhstall - Treibhausgas und Energieträger“ – unter anderem diese Problemstellungen bearbeiteten die talentierten Jungforscher.

Feierliche Siegerehrung

Zahlreiche Eltern, Betreuungslehrer sowie politische Vertreter der Stadt Hanau und des Main-Kinzig-Kreises waren Gäste bei der feierlichen Siegerehrung. Bei der Preisverleihung hob Jan Rinnert, stellv. Vorsitzender der Geschäftsführung der Heraeus Holding GmbH, die Leistung der Jungforscher hervor: „Was wir heute bei den vorgestellten Projekten sehen konnten, zeigt, dass unsere Jungforscher großartige Ideen im Kopf haben. Sie gehen akribisch, wissenschaftlich-analytisch an verschiedenste Problemstellungen heran, die sich manch Erwachsener nicht stellt, weil uns der Blick dafür im Alltag verloren gegangen ist.“

Zahlreiche Geld- und Sonderpreise (u.a. ein Sonderpreis der Stadt Hanau) wurden von Wettbewerbsleiter Hans Joachim Bezler, Schulleiter der Hohen Landesschule, und seitens Heraeus von Dr. Tanja Eckardt, Leiterin Innovationsmanagement, an die Teilnehmer überreicht. „Jugend forscht will besondere Leistungen und Begabungen in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik fördern. Und die Förderung junger Talente und Nachwuchskräfte in Forschung und Wissenschaft ist gerade beim heutigen Fachkräftemangel besonders wichtig“, erläutert Dr. Jörg Wetterau, Regionalpatenbeauftragter bei Heraeus, das Engagement des Hanauer Unternehmens. Daher bekamen die Teilnehmer im Rahmenprogramm auch die Möglichkeit, den Ausbildungsbereich und die Ausbildungsmöglichkeiten bei Heraeus näher kennen zu lernen.

11 erste Preise (jeweils 75 Euro) und Heraeus Sonderpreis vergeben

Der erste Preis in der Kategorie Jugend forscht Fachgebiet Arbeitswelt ging an das „Raketengirlsteam“ Fiona Hahn, Michelle Ocker, Vanessa Mujdzic von der Otto-Hahn-Schule Hanau.

Den ersten Preis in der Kategorie Biologie Jugend forscht gewannen Melissa Peschka und Jana Trippel von der Bachgauschule Babenhausen für das Thema „Pina Elodea – beschwipste Pflanzen?“.

Gleich zwei erste Preise gab es bei Schüler experimentieren in der Kategorie Biologie. Die Sieger sind Lukas Naujok und Marco Kemmelmeyer von der Natur und Vogelschutzgruppe Hailer Meerholz für das Thema „Flora und Fauna im Botanischen Garten“, sowie Vivianne Bopp und Maximilian Imhof von der Ernst-Reuter-Schule Dietzenbach mit der Arbeit „Mit Nagellack und Tesafilm Pflanzenoberflächen auf der Spur“.

In der Jugend forscht Kategorie Chemie gewannen Ulrike Franz und Anna Taranko von der Hohen Landesschule Hanau mit dem Thema „Schopftintlinge und 3 Tage Abstinenz?“. Diese Gruppe erhielt auch den Heraeus Sonderpreis: ein zweiwöchiges Betriebspraktikum in einem Heraeus Geschäftsbereich nach Wahl.

Den ersten Platz Chemie bei Schüler experimentieren belegten Tobias Fuchs, Leon Paesler und Dominik Weisensell von der Otto-Hahn-Schule Hanau. Sie entwickelten zuckerfreie Gummibärchen.

In der Kategorie Geo-Raumwissenschaften Jugend forscht wiederholten Max Wüstehube, Paul Zeiger und Jens Winarske von der Hohen Landesschule ihren Regionalsieg vom vergangenen Jahr für das Thema „Die Zukunft von Hanau und Umgebung im Zeichen des Klimawandels“.

Im Bereich Mathematik/Informatik Jugend forscht gewann Leon Hendrian von der Otto-Hahn-Schule Hanau mit seiner Arbeit „Zelluläre Automaten auf einem trigonalen Gitter nach Art von Graphen“.

Im Bereich Mathematik/Informatik Schüler experimentieren belegten Pascal Cabos und Felix Friedberger von der Deutschen Europäischen Schule aus Singapur mit ihrem selbstgeschriebenen Programm „Para.Pix“ den ersten Platz. Diese Arbeit befand die Jury für so gut, dass diese für Jugend forscht hochgestuft wurde und somit zum Landeswettbewerb Hessen zugelassen ist.

In der Kategorie Physik von Schüler experimentieren gewannen Richard Wiemann, Anja Agrusow und Felizita Sachs von der Otto-Hahn-Schule Hanau für ihre Fortsetzungsarbeit „Faszinierende Mischkristalle II“.

Im Bereich Technik Jugend forscht überzeugten Antonia Küpferling, Joshua Heindl, Fabian Hack von der Wernher-von-Braun-Schule Neuhof mit dem Projekt „Methan aus dem Kuhstall – Treibhausgas und Energieträger“.

Alle Regionalsieger in der Kategorie „Jugend forscht“ sind automatisch für den Landeswettbewerb am 14./15. März in Darmstadt qualifiziert. Die Liste aller Geld- und Sonderpreise ist dieser Pressemeldung beigefügt.

Wenn Sie in Vorbereitung zum Landeswettbewerb über ein Regionalsiegerprojekt berichten möchten, stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne den entsprechenden Kontakt zur Jungforschergruppe her.

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen mit einer 160-jährigen Tradition. Unsere Kompetenzfelder umfassen die Bereiche Edelmetalle, Materialien und Technologien, Sensoren, Biomaterialien und Medizinprodukte, Dentalprodukte sowie Quarzglas und Speziallichtquellen. Mit einem Produktumsatz von 4,1 Mrd. € und einem Edelmetallhandelsumsatz von 17,9 Mrd. € sowie weltweit über 12.900 Mitarbeitern in mehr als 120 Gesellschaften hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.

Jugend forscht ist eine gemeinsame Initiative von Bundesregierung, stern, Wirtschaft und Schulen. Schirmherr ist der Bundespräsident. Kuratoriumsvorsitzende der gemeinnützigen Stiftung Jugend forscht e. V. ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung. Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz in Hamburg. Dort werden die bundesweiten Aktivitäten koordiniert.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Dr. Jörg Wetterau
Konzernkommunikation
Leiter Technologiepresse & Innovation
Heraeus Holding GmbH
Heraeusstr. 12-14
63450 Hanau / Germany
T: +49 (0) 6181 / 35-5706
F +49(0) 6181.35-4242
joerg.wetterau@heraeus.com

Dr. Jörg Wetterau | Heraeus Holding GmbH
Weitere Informationen:
http://www.heraeus.de
http://www.jugend-forscht.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie