Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

„Jugend forscht“ bei Heraeus - Fünf Regionalsieger qualifizieren sich für den Landeswettbewerb Hessen

18.02.2013
• 65 Jungforscher zeigten 31 großartige Ideen und Projekte
• Heraeus zum dritten Mal Regionalpatenunternehmen

Eine Studie über geländegängige Roboter, ein Herstellungsverfahren für das Pilzgift Coprin, eine Spektralanalyse des Gasriesen Jupiter, eine Untersuchung von Coliphagen (einer Virenart) in unseren heimischen Gewässern und die Programmierung einer Online-Mediothek – diese fünf „Jugend forscht“-Arbeiten von Schulen aus Hanau, Frankfurt, Großkrotzenburg und der Universität Mainz errangen am vergangenen Samstag den Regionalsieg beim Regionalwettbewerb Rhein-Main Ost bei Heraeus.


Die diesjährigen 11 Regionalsieger in den Kategorien Schüler experimentieren und Jugend forscht beim Regionalwettbewerb Rhein-Main Ost bei Heraeus.

Die Arbeiten nehmen damit auch am Landeswettbewerb Hessen am 11./12. April in Darmstadt teil. Sechs weitere Regionalsieger kürte eine ehrenamtliche Jury in der Nachwuchskategorie „Schüler experimentieren“ (Teilnehmer bis 14 Jahre). Der Schulpreis in Höhe von 1000 Euro für herausragende Betreuungsqualität wurde an die Freie Christliche Schule in Frankfurt vergeben.

Am Wochenende stand der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus wieder ganz im Zeichen des wohl bekanntesten Nachwuchswettbewerbs Deutschlands. Nach einem aufregenden Tag gab es viele strahlende Gesichter unter den 65 Jungforscherinnen und Jungforschern aus verschiedenen Schulen der Rhein-Main-Kinzig-Region.

Unter dem Motto „Deine Idee lässt Dich nicht mehr los?“ stellen sich insgesamt 31 Projekte in den Kategorien „Jugend forscht“ (12 Projekte) und „Schüler experimentieren“ (19 Projekte) in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik dem spannenden Wettbewerb. Die Projekte trugen Titel wie „Wenn Jupiter errötet“, „Auf der Suche nach alternativer Antibiotika“, „Nachtaktives Solarauto“, „Blinkverhalten in Verkehrskreiseln“, „Neue Totalsynthese des Naturstoffes Coprin“ oder „Wie die Gelbe Wiesenameise sich unterirdisch bewegt“.

Feierliche Siegerehrung

Zahlreiche Eltern, Betreuungslehrer sowie Vertreter der Stadt Hanau und des Main-Kinzig-Kreises waren Gäste bei der feierlichen Siegerehrung. Bei der Preisverleihung erläuterte Jan Rinnert, stellv. Vorsitzender der Geschäftsführung der Heraeus Holding GmbH, das Engagement von Heraeus für den Nachwuchswettbewerb: „Mit unserer Patenschaft leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung. Wir präsentieren uns als attraktiver Arbeitgeber. Innovative Jungforscher lernen unser Unternehmen kennen. Wir lernen talentierte Nachwuchskräfte kennen. Dies ist ganz im Sinne unserer Firmenkultur.“ Im Rahmenprogramm konnten sich die Teilnehmer daher auch über Ausbildungsmöglichkeiten bei Heraeus und Studiengänge der Zukunft informieren.

„Heraeus hat für die Ausrichtung des Regionalwettbewerbs Rhein-Main Ost zum dritten Mal die Patenschaft übernommen. Der Wettbewerb hat sich in der Region etabliert. Die tollen Projektideen und Umsetzungen zeigen uns immer wieder, wie viel Potenzial und Ideen in unseren Nachwuchskräften stecken“, freute sich Dr. Jörg Wetterau, Regionalpatenbeauftragter bei Heraeus, über die engagierten und kreativen Jungforscherinnen und Jungforscher. „Viele unter unseren Teilnehmern nahmen bereits zum zweiten oder sogar dritten Mal teil.“

Zahlreiche Geld- und Sonderpreise (u.a. ein Sonderpreis der Stadt Hanau) wurden von Wettbewerbsleiter Hans Joachim Bezler, Schulleiter der Hohen Landesschule, und seitens Heraeus von Dr. Tanja Eckardt, Leiterin Innovationsmanagement, an die Teilnehmer überreicht. Die Liste aller Geld- und Sonderpreise ist dieser Pressemeldung beigefügt.

11 erste Preise (jeweils 75 Euro) und Heraeus Sonderpreis vergeben

Regionalsieger Jugend forscht
(qualifiziert für Landeswettbewerb Hessen)
Im Bereich Mathematik/Informatik gewannen Conrad Schecker und Jan Windhövel mit ihrem Projekt: „Die moderne Mediothek“ von der Hohen Landesschule in Hanau. Diese Gruppe erhielt auch den Heraeus Sonderpreis: ein zweiwöchiges Betriebspraktikum in einem Geschäftsbereich nach Wahl.

In der Kategorie Geo-Raumwissenschaften holten Robert Klassert, Jonathan Brandt und Constantin Wesner vom Franziskanergymnasium Kreuzburg aus Großkrotzenburg mit dem Projekt: „Wenn Jupiter errötet“ den ersten Preis.

Im Bereich Technik gewann Jonathan Stindl mit seinem Projekt: „Antriebsstudie für Roboter“ von der Freien Christlichen Schule in Frankfurt.

Den ersten Preis in der Kategorie Biologie erhielt das Projekt „Coliphagen: Vorkommen in Gewässern und antibiotische Wirkung“ von Saskia Krüger, Isabelle Hirthe und Annika Stender von der Ludwig-Geissler-Schule in Hanau.

In der Jugend forscht Kategorie Chemie gewann Ulrike Franz von der Johannes Gutenberg Universität aus Mainz mit dem Thema: „Neue Totalsynthese des Naturstoffes Coprin“. Die Biologiestudentin wiederholte damit den Vorjahressieg im Fachgebiet Chemie.

Regionalsieger Schüler experimentieren

Der erste Preis im Fachgebiet Arbeitswelt ging an das Projekt „Blinkverhalten in Kreiseln“ von Barbara Rickert von der Einhardschule in Seligenstadt.

In der Kategorie Geo-Raumwissenschaften gewann Luca Schlapp mit seinem Projekt: „Lohnt sich eine große Photovoltaik-Anlage?“ von der Goetheschule in Neu-Isenburg.

In der Kategorie Physik gewannen Raphael Zeich, Tobias Schack und Daniel Hetterich mit ihrem Projekt „Was ist der optimale Dämmstoff?“ von der Freien Christlichen Schule aus Frankfurt.

Im Bereich Technik überzeugten Nils Rümpker und Rebecca Lehr aus der Georg-Büchner-Schule in Rodgau mit ihrem Projekt: „Ein Roboter für (farben-)blinde Menschen“.

Den ersten Preis in der Kategorie Biologie ging an die Gruppe: „Beutespektrum der Schleiereulen in der Gemarkung Dietzenbach“ von Raoul Vedder, Valentino Vedder und Julian Krauß von der Ernst-Reuter-Schule aus Dietzenbach.

Den ersten Platz Chemie bei Schüler experimentieren belegten Dominik Hudson und Jan-Vincent Arefin von der Freien Christlichen Schule in Frankfurt mit ihrem Projekt: „Magische Schrift“.

Jugend forscht ist eine gemeinsame Initiative von Bundesregierung, stern, Wirtschaft und Schulen. Schirmherr ist der Bundespräsident. Kuratoriumsvorsitzende der gemeinnützigen Stiftung Jugend forscht e. V. ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung. Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz in Hamburg. Dort werden die bundesweiten Aktivitäten koordiniert. Mehr Informationen unter www.jugend-forscht.de.

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen mit einer über 160-jährigen Tradition. Unsere Kompetenzfelder umfassen die Bereiche Edelmetalle, Materialien und Technologien, Sensoren, Biomaterialien und Medizinprodukte, Dentalprodukte sowie Quarzglas und Speziallichtquellen. Mit einem Produktumsatz von 4,8 Mrd. € und einem Edelmetallhandelsumsatz von 21,3 Mrd. € sowie weltweit über 13.300 Mitarbeitern in mehr als 120 Gesellschaften hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Jörg Wetterau
Konzernkommunikation
Leiter Technologiepresse & Innovation
Heraeus Holding GmbH
Heraeusstr. 12-14
63450 Hanau
T +49 (0) 6181.35-5706
F +49(0) 6181.35-4242
joerg.wetterau@heraeus.com

Dr. Jörg Wetterau | Heraeus Holding GmbH
Weitere Informationen:
http://www.heraeus.de
http://www.jugend-forscht.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Deutscher Innovationspreis für Klima und Umwelt 2017 ausgeschrieben
23.01.2017 | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

nachricht Personal-Trainer zum Anziehen: Intelligente Trainingskleidung gewinnt Fashion Fusion Award
23.01.2017 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wie der Nordatlantik zum Wärmepirat wurde

23.01.2017 | Geowissenschaften

Immunabwehr ohne Kollateralschaden

23.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

23.01.2017 | Physik Astronomie