Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jugend forscht - Auftakt zum 44. Bundeswettbewerb

22.05.2009
Vom 21. bis 24. Mai präsentieren Deutschlands beste Nachwuchsforscher ihre herausragenden Projekte in der Osnabrück-Halle
Start frei für den 44. Bundeswettbewerb von Jugend forscht in
Osnabrück: Vom heutigen Donnerstag bis Sonntag, 24. Mai, treten die besten Jungforscherinnen und Jungforscher in den wissenschaftlichen Wettstreit.

200 Jugendliche haben sich mit 107 Projekten für das Finale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb qualifiziert. Im Namen der beiden Veranstalter begrüßten heute Dr. Uta Krautkrämer-Wagner, Geschäftsführerin der Stiftung Jugend forscht e. V., und Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), alle Teilnehmer, Juroren und Gäste zum Auftakt des Finales in der Osnabrück-Halle. "Wir wollen Jugendliche für das Experimentieren begeistern und sie speziell auch für innovative Umwelttechnik interessieren.

Der Wettbewerb kann der Einstieg in eine spätere berufliche Zukunft in dieser Schlüsseltechnologie der Zukunft sein. Und das ist wichtig, weil wir Fachkräfte aus Naturwissenschaft und Technik dringend brauchen", sagte Brickwedde.

Die jungen Forscher und Erfinder präsentieren ihre Projekte in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik. Zu den Finalisten gehört Steffen Strobel aus dem bayerischen Seeshaupt.

Im Fach Mathematik/Informatik präsentiert der 20-Jährige ein spezielles Infrarotsystem für den Einsatz in der Medizin. Mithilfe einer selbst programmierten Software lassen sich damit unter der Haut liegende Venen am Computerbildschirm sichtbar machen. Auf diese Weise können Ärzte gezielter Spritzen setzen. Für den Bundeswettbewerb hat sich auch Jessica Oberheim (19) aus Bensheim in Hessen qualifiziert.

In ihrer Biologie-Arbeit befasste sie sich mit der organischen Entwicklung der "Hydra". Anhand ihrer Untersuchungen dieses Süßwasserpolypen entwickelte die Schülerin eine schlüssige Theorie, die zum besseren Verständnis der Funktion von Stammzellen beitragen könnte.

Am Samstag, 23. Mai, findet um 18.30 Uhr die Sonderpreisverleihung im Alando Palais in Osnabrück statt. Vertreter von Ministerien, Stiftungen und akademischen Gesellschaften überreichen hochwertige Geld- und Sachpreise - darunter attraktive Forschungsreisen in die USA, England und Österreich sowie zur Nobelpreisverleihung in Stockholm.

Höhepunkt des 44. Bundeswettbewerbs ist die Bekanntgabe der Bundessieger am Sonntag, 24. Mai, um 10.30 Uhr vor 1200 geladenen Gästen. In Anwesenheit von Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Elisabeth Heister-Neumann, Kultusministerin des Landes Niedersachsen, Hubert Weinzierl, Kuratoriumsvorsitzender der DBU, sowie weiteren Ehrengästen werden Sieger und Platzierte im Rahmen einer Feierstunde in der Osnabrück-Halle ausgezeichnet.

Pressevertreter können sich an allen vier Finaltagen über die Leistungen des talentierten Forschernachwuchses informieren.

Kurzfassungen der Projekte wie auch weitere Informationen gibt es unter www.jugend-forscht.de im Internet.

Pressekontakt während des Bundeswettbewerbs (Pressebüro): Dr.
Daniel Giese, Stiftung Jugend forscht e. V. Franz-Georg Elpers, Deutsche Bundesstiftung Umwelt Tel.: 0541 3490-630, Fax: 0541 3490-631, E-Mail: presse@jugend-forscht.de

Franz-Georg Elpers | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.jugend-forscht.de
http://www.dbu.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über zwei Millionen für bessere Bordnetze
28.04.2017 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie