Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jugend forscht zum 30. Mal an der TU Clausthal

10.03.2010
"Entdecke neue Welten!" Unter diesem Motto steigt an der TU Clausthal zum 30. Mal das Landesfinale im Wettbewerb "Jugend forscht". Vom 15. bis 17. März präsentieren 69 Schüler aus ganz Niedersachsen in der Aula der Technischen Universität insgesamt 40 pfiffige Projekte. Die Öffentlichkeit kann sich am Mittwoch, 17. März, von 10 bis 16 Uhr ein Bild vom Einfallsreichtum der Jungforscher machen.

"Jugend forscht" ist ebenso eine deutschlandweite wie eine Clausthaler Erfolgsgeschichte. Auf Bundesebene findet dieser größte Jugendwettbewerb auf dem Gebiet Naturwissenschaft und Technik zum 45. Mal statt; an der Harzer Universität hat das Niedersachsen-Finale erstmals 1981 Station gemacht und sich als Evergreen erwiesen.

Rund 1000 Schüler zwischen Göttingen und Emden sind in diesem Jahr mit ihren Ideen bei den sieben Regionaltreffen an den Start gegangen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies noch einmal ein Plus von fast 13 Prozent. Die Renner unter den insgesamt sieben Kategorien sind "Technik" und "Biologie". In den Fachgebieten "Chemie" und "Physik" hat sich jeweils ein Team des Christian-von-Dohm-Gymnasiums Goslar für das Stelldichein im benachbarten Oberharz qualifiziert.

Bei der Ausrichtung des Landeswettbewerbs in Clausthal, der unter der Schirmherrschaft von Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann steht, ist seit Jahren alles eingespielt. Zum neunten Mal in Folge unterstützt die E.ON Kernkraft GmbH die Veranstaltung. "Von Anfang an galt es, Verwaltungs- und Reisekosten sowie Preisgelder für die Jungforscher einzuwerben, weil öffentliche Gelder dafür nicht zur Verfügung standen", blickt Diplom-Ingenieur Dieter R. Kühn zurück. Seitens der TU Clausthal hat er "Jugend forscht" von 1981 bis 2000 zusammen mit dem Leiter des Wettbewerbs in Niedersachsen, Studiendirektor Dr. Dietrich Hase, organisieret.

Um mit dem Event nachhaltig für die TU Clausthal zu werben und mehr Studierende für den Oberharz zu gewinnen, ließen sich die Organisatoren schon bei der Premiere 1981 etwas Besonderes einfallen. Sie verknüpfen "Jugend forscht" mit den Schülerinformationstagen der Technischen Universität und lockten so an zwei Tagen bis zu 2000 niedersächsische Schüler nach Clausthal. Dort wurden die Pennäler von TU-Studierenden, den sogenannten Bärenführern, empfangen, die ihnen neben den Jugend-forscht-Projekten insbesondere die Uni, ihre Institute und ihre Studiengänge näher brachten. Das Modell zeigte Erfolg, die Studierendenzahlen stiegen. In einer Umfrage des Kultusministeriums unter niedersächsischen Schulen wurde der Ansatz 1985 als "ausgezeichnet, informativ und richtungsweisend" gewürdigt.

Inzwischen haben Studiendirektor Thomas Biedermann als Landeswettbewerbsleiter und Maria Schütte als Patenbeauftragte der TU Clausthal die Organisation des Wettbewerbs übernommen. Am Montag, 15. März, werden sie die anreisenden Schüler im Alter von 14 bis 21 Jahren vormittags in Clausthal-Zellerfeld begrüßen. Nachmittags bauen die Jugendlichen in der Aula ihre Projekte auf. Tags darauf werden die Ideen von einer Jury begutachtet. Am Mittwoch ist dann jedermann eingeladen, die Kreativität der Jugendlichen zu bestaunen, bevor um 16.30 Uhr die Sieger bekannt gegeben werden. Die jeweils Erstplatzierten nehmen zum Abschluss der 45. Runde von "Jugend forscht" vom 13. bis 16. Mai am Bundeswettbewerb in Essen teil.

Christian Ernst | idw
Weitere Informationen:
http://www.jufo.tu-clausthal.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Mit Quantenmechanik zu neuen Solarzellen: Forschungspreis für Bayreuther Physikerin
12.12.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Jenaer Wissenschaftler für Prostatakrebs-Forschung ausgezeichnet
11.12.2017 | Universitätsklinikum Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rest-Spannung trotz Megabeben

13.12.2017 | Geowissenschaften

Computermodell weist den Weg zu effektiven Kombinationstherapien bei Darmkrebs

13.12.2017 | Medizin Gesundheit

Winzige Weltenbummler: In Arktis und Antarktis leben die gleichen Bakterien

13.12.2017 | Geowissenschaften