Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

James Dyson fordert ab heute wieder junge Problemlöser heraus die Technologien von morgen zu entwickeln

28.03.2014

 

Der James Dyson Award 2014 ist offen für Einreichungen

Der James Dyson Award 2014 sucht wieder weltweit junge Produktdesigner und Ingenieure, die einfallsreich sind, anders denken und sich selbst herausfordern, denn sie sollen etwas entwickeln, das ein Problem löst.


Bis zum 7. August 2014 können Studierende aus 18 Ländern, die Produktdesign, Industriedesign oder Ingenieurwissenschaften studieren oder ihr Studium vor nicht länger als vier Jahren abgeschlossen haben, ihre wegweisenden Ideen unter www.jamesdysonaward.org einreichen.

Der internationale Gewinner erhält 34.000 Euro, um seine Erfindung weiter zu entwickeln und weitere 11.400 Euro gehen an den Fachbereich des Studierenden. 

James Dyson:  „Eine gute Idee ist nur der Anfang. Patentfähige Technologien zu entwickeln und zu vermarkten ist der schwierigere Teil. Wir müssen junge Ingenieure fördern und finanziell unterstützen, damit sie die Probleme von heute – und morgen – lösen können. Ich suche nach Menschen, die nicht nur eine brillante Idee haben, sondern auch den brennenden Wunsch, sie in die Realität umzusetzen.“ 

Frühere Preisträger lösten Probleme aus unterschiedlichen Blickwinkeln, fanden allesamt eine Antwort auf große und kleine Probleme. 

Das letztjährige Gewinnerprojekt, Titan Arm, wurde von einem Team aus Studenten der University of Pennsylvania entwickelt. Titan Arm ist ein batteriebetriebener Oberkörper-Roboterarm, der die menschliche Armkraft unmittelbar um 20 Kilo verstärkt. Damit unterstützt er die Rehabilitation von Patienten mit Rückenverletzungen und ermöglicht ihnen, Muskeln wiederaufzubauen und die motorische Kontrolle wieder zu erlernen. Das Exoskelett hilft auch Menschen, die bei ihrer täglichen Arbeit schwere Gegenstände heben müssen. 

Prototypen sowie Angaben zum Entwicklungsprozess und zur Inspiration der Bewerber sind gern gesehen. Die eingereichten Projekte werden von Jurys auf der ganzen Welt und den Dyson Ingenieuren eingehend geprüft. Bis zur Bekanntgabe des Gewinners am 6. November können sich

Interessierte auf facebook.com/DysonDE auf dem Laufenden halten. 

James Dyson Award 2014 Teaser Video: http://youtu.be/Yz3UvXw_9U0 

HINWEISE 

Wie kann ich mich bewerben?Die Bewerber können Filme, Bilder oder Skizzen ihrer Ideen auf www.jamesdysonaward.org gemeinsam mit Angaben zum Entwicklungsprozess und zu ihrer Inspiration hochladen. 

Wer kann sich bewerben? Für den Wettbewerb um den James Dyson Award können sich Studentinnen und Studenten anmelden, die in den folgenden Ländern Produktgestaltung, Industriedesign oder Ingenieurswissenschaften studieren (oder vor maximal 4 Jahren ihr Studium in diesem Fachbereich abgeschlossen haben): Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Japan, Kanada, Malaysia, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Russland, Schweiz, Singapur, Spanien und USA. 

Was ist der Preis?

Internationaler Gewinner:

  • Der internationale Preis beträgt £30.000 (34.000 Euro) für die Studentin/den Student/ das Studententeam und £10.000 (11.400 Euro) für den Fachbereich der Universität

Internationale Finalisten:

  • jeweils £5.000 (6.000 Euro)

Nationale Gewinner (in jedem Land):

  • jeweils £2.000 (2.400 Euro)

 

Gewinnerprojekt und Finalist aus Deutschland 2013: 

Deutschland Gewinner – „Shuttlecock“

Cornelius Comanns, Hochschule München

„Shuttlecock“ (dt. Federball) ist eine LED-Glühbirne, die aufgrund ihres innovativen Kühlkonzepts eine Leuchtstärke vergleichbar mit einer 175 Watt-Glühbirne erreicht, dabei aber kühler bleibt als handelsübliche LED-Glühbirnen. Die Glühbirne hat eine bis zu acht Mal höhere Lebensdauer als die besten bislang existierenden LED-Glühbirnen und benötigt nur weniger als die Hälfte der Energie. Die Kerninnovation ist ein Kühlkörper aus vielen einzelnen Drähten, der die Glühlampe besser und einfacher kühlt als dies bei Ventilatoren oder Flüssigkeiten in handelsüblichen LED-Glühbirnen der Fall ist.

 

Internationaler Finalist – „Xarius“

David Engelhorn, Hochschule Darmstadt

Xarius ist ein portabler Energieerzeuger, der es ermöglicht in Gebieten ohne Strom elektrische Geräte mithilfe von Windkraft zu laden. Seine leichte und kompakte Form machen die Windturbine zu einem perfekten Begleiter auf Rucksacktouren mit wenig Gepäck. Er besteht aus einem ausklappbaren Drei-Flügel-System und einem im Innern liegenden Stromgenerator. Durch das angebrachte Seil mit integrierten Haken, lässt sich Xarius überall problemlos befestigen. Sobald sich das Seil spannt, öffnen sich die Flügel, die bereits bei geringen Windgeschwindigkeiten rotieren. Der im Innern liegende Akku wird mithilfe der erzeugten Windkraft geladen und dient damit als Stromquelle für das Aufladen elektrischer Geräte. 

Sie finden die James Dyson Foundation auch bei Facebook und Twitter.

Elena Späth Unternehmenskommunikation

Dyson GmbH | Lichtstraße 43b | 50825 Köln Tel.:       +49(0)221 - 50 600 198 Fax:       +49(0)221 - 50 600 190 Mail:      Elena.Spaeth@dyson.com

www.dyson.com

Elena Späth | Dyson GmbH
Weitere Informationen:
http://youtu.be/Yz3UvXw_9U0

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro
21.02.2018 | Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

nachricht Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen 2018 für Tübinger Neurowissenschaftler
21.02.2018 | Universitätsklinikum Heidelberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert

21.02.2018 | Messenachrichten

Mit grüner Chemie gegen Malaria

21.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro

21.02.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics