Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

James Dyson Award 2012

02.02.2012
Informationen zu den Einreichungsmodalitäten, den Bewertungskriterien und zum Auswahlverfahren

Vom 2. Februar bis zum 2. August 2012 können Studierende der Fachbereiche Produktdesign, Industriedesign oder Ingenieurwissenschaften und junge Berufstätige, die ihr Studium vor maximal vier Jahren abgeschlossen haben, ihre Designideen beim internationalen James Dyson Award unter www.jamesdysonaward.org einreichen. Der Wettbewerb wird in 18 Ländern, darunter Deutschland, durchgeführt.


Einreichungen sind als Produktidee oder Produktkonzept möglich. Der Wettbewerbsbeitrag kann sowohl als Seminarprojekt wie auch außerhalb eines universitären Rahmens erstellt werden. Sowohl einzelne Personen wie auch Teams können Wettbewerbsbeiträge einreichen.

Die Einreichungen müssen in Form eines Projektprofils erfolgen, das auf die Website des James Dyson Award hoch geladen wird. Die Projektprofile sollen Skizzen und Bilder von Modellen und Prototypen umfassen, die den Forschungs- und Entwicklungsprozess darstellen (einschließlich Tests und fertigungs- und anwendungsgerechter Konstruktion). Jeder Wettbewerbsbeitrag muss Folgendes enthalten:

1. Einen Projektnamen, der im Schriftverkehr und eventuell in der Medienberichterstattung verwendet wird.

2. Eine kurze Beschreibung des Projekts sowohl in deutscher wie auch in englischer Sprache (nicht länger als 200 Wörter).

3. Eine Erläuterung dazu, woher die Inspiration zum Projekt stammt und worin die persönliche Motivation besteht (in deutscher und englischer Sprache, nicht länger als 200 Wörter).

4. Eine Erläuterung des Entwicklungsprozesses (in deutscher und englischer Sprache, nicht länger als 200 Wörter).

5. Fotos in niedriger Auflösung (Skizzen, Entwürfe, fotorealistische 3D-CAD-Darstellungen). Außerdem soll ein Foto in hoher Auflösung (300dpi) vor weißem Hintergrund zur Verfügung gestellt werden, das in der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit verwendet wird, wenn das Projekt in die engere Auswahl kommt.

6. Sehr wünschenswert wäre es, wenn ein Video der Projektidee oder des Prototyps in Aktion auf YouTube hoch geladen und in die Website des James Dyson Award eingebettet würde.

Die Jurymitglieder orientieren sich bei der Bewertung der Einreichungen an den folgenden Kriterien:

1. Das Produkt soll einen bedeutenden, praktischen Nutzen erfüllen und dem Nutzer einen echten Mehrwert bieten.
2. Das Produkt soll Nachhaltigkeitskriterien entsprechen.
3. Im besten Fall liegt bereits ein funktionierender Prototyp vor.
4. Das Produkt sollte vermarktbar sein.
Die Wettbewerbseinreichungen durchlaufen mehrere Bewertungsstufen. Zunächst erfolgt eine Bewertung durch ein Gremium aus Professoren und Fachleuten aus den Bereichen Design und Ingenieurwissenschaften in jedem der 18 teilnehmenden Länder. In jedem Land werden bis zum 30. August 2012 bis zu 10 Einreichungen sowie 2 Wettbewerbsbeiträge als „Reserve“ von der Jury in Zusammenarbeit mit einem von der James Dyson Foundation beauftragten Mitarbeiter von Dyson unter allen Einreichungen ausgewählt. Außerdem wird in jedem Teilnahmeland ein „Landessieger“ gekürt. Den Juroren stehen bei der Bewertung keine persönlichen Angaben zu den Wettbewerbsteilnehmern zur Verfügung.

Die jeweiligen Landessieger und die von den nationalen Jurys ausgewählten Einreichungen (maximal 10 pro Land einschließlich des Landessiegers) gelangen in die nächste Runde des Wettbewerbs. Sollte die Notwendigkeit bestehen, ein Projekt aus dem Wettbewerb auszuschließen, etwa weil der Abschluss des Studiums länger als vier Jahre zurück liegt, wird eines der „Reserve-Projekte” seinen Platz einnehmen.

Die Einreichungen, die in die internationale Phase des Auswahlverfahrens gelangen, werden bis zum 20. September 2012 durch ein Team von Dyson Ingenieuren bewertet, das die 50 besten Einreichungen auswählt. Diese engere Auswahl erfolgt ausschließlich auf Grundlage der Qualität, mit der die Aufgabe gelöst wurde, d. h. es wird nicht unbedingt eine Einreichung aus jedem teilnehmenden Land ausgewählt. Die zweite Auswahl wird dann einer internationalen Jury präsentiert, die aus angesehenen Designern und Wissenschaftlern unterschiedlicher Länder besteht. Die nationalen Gewinner aus den jeweiligen Ländern ziehen automatisch in diese Bewertungsrunde ein. Bis zu 15 Projekte werden ausgewählt und dann James Dyson vorgelegt, der den Gewinner/die Gewinnerin sowie den Zweit- und Drittplatzierten des James Dyson Award 2012 bestimmt. Der Gewinner des James Dyson Award 2012 wird am 8. November 2012 bekannt gegeben.

Die Preise

Für Preisträger auf internationaler Ebene:

• 10.000 britische Pfund (ca. 12.000 €) für die Studentin/den Studenten oder das Team.

• 10.000 britische Pfund für den entsprechenden Fachbereich an ihrer Universität.

• Ein James Dyson Award Zertifikat

• Eine James Dyson Award Trophäe.

Die beiden Zweitplatzierten auf internationaler Ebene:
• Je 2.000 britische Pfund (ca. 2.400 Euro)
• James Dyson Award Zertifikat
Nationale Preisträger (in jedem Markt):
• Je 1.000 britische Pfund (ca. 1.200 Euro)
• James Dyson Award Zertifikat
Nationale Finalisten (bis zu neun aus jedem teilnehmenden Land):
• James Dyson Award Zertifikat
Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an: Dyson Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Andreas Finke • 0221/50 600-148 • andreas.finke@dyson.com
Sonja Neubauer • 0221/50 600-149 • sonja.neubauer@dyson.com
Dyson GmbH • Lichtstraße 43b • 50825 Köln • Fax 0221/50 600-190

Sonja Neubauer | Dyson GmbH
Weitere Informationen:
http://www.dyson.com
http://www.jamesdysonaward.org

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen
06.12.2016 | Technische Universität Clausthal

nachricht Fraunhofer WKI koordiniert vom BMEL geförderten Forschungsverbund zu Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen
05.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut WKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie