Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ITEA-Award Gold für Mobile-Dienste-Plattform LOMS

27.10.2008
Das Fraunhofer IAO hat gemeinsam mit europäischen Partnern den ersten Preis der Information Technology Europe Association (ITEA) für die Entwicklung einer Plattform zur einfachen Erzeugung von ortsabhängigen mobilen Diensten erhalten.

Im Rahmen des jährlichen ITEA Symposiums, das am 21. und 22. Oktober 2008 in Rotterdam stattfand, stellten die ca. 100 geförderten ITEA-Projekte ihre Ergebnisse vor. Drei der Projekte werden dabei für ihre herausragenden Ergebnisse und ihre Perspektiven zu breiten Umsetzung ausgezeichnet. ITEA fördert die europäische Zusammenarbeit zur Erarbeitung gemeinsamer Standardlösungen für informationstechnische Herausforderungen.

Der ITEA Achievement Award in Gold ging dabei an das deutsch-belgisch-spanische Verbundprojekt LOMS (LOcal Mobile Services), das in Deutschland von 2005 bis 2008 durch das BMBF unterstützt wurde. Mit diesem Preis wird der innovative Ansatz zur einfachen Erzeugung komplexer mobiler Dienste ebenso gewürdigt wie seine überzeugende Umsetzung mit verschiedenen Technologien in den Anwendungsfeldern "Veranstaltungsorganisation" und "Instandhaltung im Maschinenbau". Darüber hinaus erhielt das Team den ITEA Exhibition Award in Silber für die zweitbeste Demonstration der Ergebnisse während der Ausstellung.

Die Plattform LOMS funktioniert dabei folgendermaßen: Ein regionales Medienunternehmen (der Service Operator) bietet Standarddienste für seine Region an, beispielsweise mit Anbindung zu Lokalzeitung und Verkehrsverbund. Der Organisator einer lokalen Veranstaltung (der Service Provider) kann für seine Bedürfnisse ausgewählte lokale mobile Dienste über die LOMS-Plattform anbieten. Bestehende Basis-Dienste können dabei auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten werden. Beispielsweise lassen sich thematische Interessen für Nachrichten vorgeben oder Veranstaltungsorte als Standardziele definieren. Der Besucher (der mobile Nutzer) kann sich dann für die mobilen Dienste beim Veranstalter (dem Service Provider) anmelden. Diese Dienste können zum Beispiel das Senden von Lokalnachrichten, Informationen zu Wartezeiten oder der Erhalt von E-Coupons sein.

Das Fraunhofer IAO war innerhalb von LOMS insbesondere für das Arbeitspaket zu Anwendungsszenarien, Geschäftsmodellen und Umsetzungsleitfäden zuständig und hat darüber hinaus maßgeblich die Funktion und Gestaltung der Benutzungsschnittstellen gestaltet. Die Prototypen wurden bereits auf der CeBIT 2008 vorgestellt und sind auch auf den Stuttgarter Softwaretechnikform im November 2008 zu sehen.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Dr. Wolf Engelbach
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-2128, Fax +49 711 970-2401
wolf.engelbach@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | idw
Weitere Informationen:
http://www.loms-itea.org
http://www.dloms.org
http://www.swm.iao.fhg.de/Referenzprojekte/LOMS.jsp

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

nachricht Krankheitserreger beim Reis blockieren
10.08.2017 | Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Graduiertenschule HyPerCells entwickelt hocheffiziente Perowskit- Dünnschichtsolarzelle

17.08.2017 | Energie und Elektrotechnik

Forschungsprojekt zu optimierten Oberflächen von Metallpulver-Spritzguss-Werkzeugen

17.08.2017 | Verfahrenstechnologie

Fernerkundung für den Naturschutz

17.08.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz