Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

IT4Change! Ideenwettbewerb des World Vision Center for Social Innovation und Ashoka Deutschland

25.03.2013
Die Innovationsplattform ourSocialInnovation.org der EBS Business School startet am 25. März 2013 einen Ideenwettbewerb für IT-basierte Lösungen, die gesellschaftlichen Problemen in Deutschland entgegenwirken.

Unter dem Motto „IT4Change – Neue Tools und Ideen, die wirken“ können junge Sozialinnovatoren ihre Projekte auf der Plattform vorstellen und 5 x 2.000 Euro Fördergelder sowie ein professionelles Coaching gewinnen.

Projektpartner ist das Programm Engagement mit Perspektive (PEP), eine Initiative von Ashoka Deutschland, die von der SAP AG als Gründungspartner ermöglicht wird. PEP unterstützt junge Menschen mit Stipendien, Projektförderungen und Weiterbildungen in ihrem Beitrag zum gesellschaftlichen Wandel.

Wettbewerbsbeschreibung
Am Ideenwettbewerb teilnehmen können Personen, deren Projekte kurz vor dem Start stehen oder die umgesetzt sind und erste Ergebnisse zeigen. Weitere Kriterien sind, dass:

• die Lösung eines gesellschaftlichen Problems im Vordergrund steht

• IT essentieller Bestandteil des Geschäftsmodells ist und zur Wirkungssteigerung beiträgt

• nachhaltige und wirkungsvolle Strukturen geschaffen werden

• die Projektleiterin bzw. der Projektleiter zwischen 16 und 27 Jahre alt ist

Vor allem werden Projekte gesucht die Software, Internetplattformen, Widgets, Apps oder ganz neue Formen der IT wie z.B. Cloud-Computing nutzen, um gesellschaftliche Probleme zu lösen.

Die wirkungsvollsten Projekte werden mit 5 x 2.000 Euro gefördert und erhalten Unterstützung in Form eines Wirkungspakets, eines sogenannten „Impact Packages“. Dieses beinhaltet Wirkungscoaching von Ashoka und der EBS Business School sowie die Möglichkeit, von einem SAP Coach in technischen Fragen das Projekt betreffend beraten zu werden.

Der Ablauf
Projekte können ab dem 25. März 2013 vier Wochen lang auf OurSocialInnovation.org vorgestellt werden. Im Anschluss werden alle eingereichten Projekte im Rahmen einer zweiwöchigen Auswahlphase sowohl von einer Jury als auch von den Nutzern der Plattform diskutiert und bewertet. Anschließend bekommen die Initiatoren der vielversprechendsten Projekte die Möglichkeit, innerhalb von zwei Wochen ein Professionalisierungskonzept auszuarbeiten und auf der Website vorzustellen. In einer weiteren Auswahlphase werden anschließend die fünf wirkungsvollsten Projekte – die Sieger des Wettbewerbs – gekürt.
Die Open Innovation-Plattform ist zu finden unter: www.oursocialinnovation.org

Ihre Ansprechpartner:
Dr. Susan Müller
EBS Universität für Wirtschaft und Recht
World Vision Center for Social Innovation
Tel. +49 611 7102 1457
E-Mail: Susan.mueller@ebs.edu

Dr. Hartmut Kopf
EBS Universität für Wirtschaft und Recht
World Vision Center for Social Innovation
Tel. +49 6172 763157
E-Mail: Hartmut_Kopf@wvi.org

Über das World Vision Center for Social Innovation and Social Entrepreneurship
Das World Vision Center for Social Innovation wurde im Jahr 2010 gemeinsam von der EBS Universität für Wirtschaft und Recht und dem World Vision Deutschland e.V. gegründet. Die Vision des Centers ist es, durch Forschung und Praxisprojekte dazu beizutragen, dass gesellschaftliche Fragen von Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und Sozialunternehmern innovativ und nachhaltig beantwortet werden.
Das World Vision Center for Social Innovation ist Teil des 2013 gegründeten Institute for Transformation in Business and Society (INIT). Das Institut beschäftigt sich mit der Rolle von (sozialen) Innovationen in Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei sind beide Richtungen wichtig: Wie können Organisationen und Entrepreneure mit Hilfe von sozialen und technischen Innovationen positive Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft bewirken? Und wie können Organisationen und Entrepreneure auf den Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft reagieren?
Die Plattform OurSocialInnovation.org wurde vom World Vision Center for Social Innovation der EBS Universität für Wirtschaft und Recht entwickelt. Auf der Webseite können die Nutzer Ideen zu einer aktuellen Fragestellung einreichen und diese mit Hilfe der anderen Nutzer kontinuierlich verbessern. Dabei geht es immer um Fragestellungen, deren Lösung einen gesellschaftlichen Nutzen mit sich bringt. OurSocialInnovation.org ist im Rahmen des laufenden Forschungsprojekts „Soziale Innovationen in Deutschland" entstanden, das vom SISE durchgeführt wird. Träger des vom Bundesforschungsministerium finanzierten Forschungsprojekts ist das christliche Kinderhilfswerk „World Vision Deutschland e.V.“ mit Sitz in Friedrichsdorf/Hessen.

Über die EBS Universität für Wirtschaft und Recht
Die EBS Universität für Wirtschaft und Recht ist eine führende private Wirtschaftsuniversität in Deutschland mit Standorten in Wiesbaden und Oestrich-Winkel. Die Universität bildet Studenten in Bachelor- und Masterstudiengängen in Betriebswirtschaftslehre und für die Erste juristische Prüfung (Staatsexamen) in Jura aus. Aktuell zählt die EBS Universität über 1500 Studenten. In ihrer Forschung legt die Universität einen Schwerpunkt auf wirtschaftlichen Anwendungsbezug. Außerdem unterstützt die EBS Universität mit ihrem Weiterbildungsangebot Fach- und Führungskräfte aus der Wirtschaft.
Die EBS Universität gliedert sich in zwei Fakultäten, die EBS Business School und die EBS Law School. Die EBS Business School, ein Pionier der deutschen Business Schools, bildet seit 1971 künftige Führungspersönlichkeiten mit internationaler Perspektive aus und zählt zu den renommiertesten betriebswirtschaftlichen Fakultäten Deutschlands. Seit April 2012 ist die EBS Business School mit dem internationalen Gütesiegel EQUIS zertifiziert. Die EBS Law School ist die jüngste juristische Fakultät in Deutschland. Seit 2011 bietet die Law School der EBS Universität als einzige Universität in Deutschland ein vollwertiges, klassisches Jura-Studium mit dem Abschlussziel Staatsexamen und wirtschaftsrechtlichen Schwerpunktbereichen sowie einem integrierten Master in Business (MA) an.

Über PEP
Ashoka ist die erste und weltweit führende Organisation zur Förderung von Social Entrepreneurship. Mit dem Programm „Engagement mit Perspektive” (PEP) will Ashoka junge Menschen mit Stipendien, Projektförderung und Weiterbildungen in ihrem Beitrag zum gesellschaftlichen Wandel unterstützen und neue Perspektiven für ihr Wirken schaffen. SAP ermöglicht den Start des Programms in Deutschland als Gründungspartner mit einer Basisfinanzierung und bringt sich darüber hinaus mit seinem Produkt-Know-How und dem persönlichen Engagement seiner Mitarbeiter aktiv in seine Ausgestaltung ein. Weiterführende Informationen unter www.engagement-mit-perspektive.de und www.facebook.com/PEPdeutschland

Andreas Fritz | idw
Weitere Informationen:
http://www.ebs.edu
http://www.oursocialinnovation.org

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Deutscher Wirtschaftspreis für Forschung in Gesundheitsökonomik
21.08.2017 | Joachim Herz Stiftung

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik