Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ipal-Projekt „SOS – Seegangsunabhängiger Ölskimmer“ erhält Auszeichnung „Ort im Land der Ideen 2010“

08.10.2010
Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten ehrte heute Mittag die Projektpartner der ipal, das Institut für Land-und Seeverkehr der Technischen Universität Berlin für besonderen Einfallsreichtum, schöpferische Leidenschaft und visionäres Denken durch die Auszeichnung zum „Ort im Land der Ideen 2010“.

Der SOS Seegangsunabhängige Ölskimmer gehört zum Patentportfolio der ipal GmbH, der Patentverwertungsagentur, die exklusiv die Erfindungen der Berliner Hochschulen vermarktet und so innovative Ideen in den Markt bringt.

Während der Festveranstaltung in der ehemaligen Versuchsanstalt für Wasserbau und Schiffbau in Berlin-Charlottenburg konnten die zahlreichen Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung hautnah das Ölbekämpfungssystems anhand eines Funktionsmodells des Instituts bestaunen.

Das innovative Verfahren zur Bekämpfung maritimer Ölkatastrophen wurde an der TU Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Günter Clauss entwickelt und durch die ipal in Deutschland und USA zum Patent angemeldet und vermarktet.

Der SOS Seegangsunabhängiger Ölskimmer ermöglicht die Reinigung ölverschmutzter Meeresoberflächen selbst bei rauer See. Nun wird durch die Förderung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie an der patentierten Technologie weitergeforscht.

„SOS 3 – Analyse und Optimierung eines autonomen Trägersystems zur Offshore-Unfallbekämpfung“ soll während des Forschungszeitraums Marktreife erreichen.

Über die ipal GmbH:
Die ipal GmbH ist ein Unternehmen der Investitionsbank Berlin (IBB) und der Berliner Hochschulen. Seit dem Jahr 2002 bewertet und vermarktet die Patentverwertungsagentur Erfindungen von Wissenschaftlern und schlägt somit die Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Von der patentfähigen Technologie hin zum marktfähigen Produkt erbringt die ipal GmbH wichtige Dienstleistungen für Erfinder aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Aus Ideen werden so marktfähige Innovationen. Die ipal GmbH ist Mitglied in der TechnologieAllianz, einem Netzwerk von über 200 wissenschaftlichen Einrichtungen und mehr als 100.000 Wissenschaftlern. Gesellschafter der ipal GmbH sind die IBB Berlin, die Berliner Hochschulen Humboldt Universität zu Berlin, Technische Universität (TU), Freie Universität (FU), die Hochschule für Wirtschaft und Technik (HTW) und die Beuth Hochschule für Technik (BHT). Kooperationspartner sind die Charité – Universitätsmedizin Berlin, das Robert Koch Institut, das Paul Ehrlich Institut, das Deutsche Herzzentrum das Zuse Institut (ZIB) und die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) sowie die Jacobs University Bremen.

Ulrike Schulz | ipal
Weitere Informationen:
http://www.ipal.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Millionen für die Krebsforschung
20.09.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht Ausschreibung des Paul-Martini-Preises 2018 für klinische Pharmakologie
19.09.2017 | Paul-Martini-Stiftung (PMS)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

6. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Zeichen von Smart Home

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

OLED auf hauchdünnem Edelstahl

21.09.2017 | Messenachrichten

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.2017 | Physik Astronomie

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

21.09.2017 | Geowissenschaften