Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internetportal e-teaching.org beim MEDIDAPRIX 2008 erfolgreich

23.09.2008
e-teaching.org, das Informationsportal zum Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre, ist als eins von drei Projekten bei der diesjährigen Verleihung des MEDIDAPRIX mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro ausgezeichnet worden. Der MEDIDAPRIX gilt als der renommierteste und höchstdotierte mediendidaktische Preis Europas.

e-teaching.org, das Informationsportal zum Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre, erkennt man unter anderem an der auffälligen Farbnavigation. Da passt es doch gut, dass das Portal, das seit knapp 6 Jahren online ist, inzwischen in der E-Learning-Community bekannt ist "wie ein bunter Hund".

Am Donnerstag, den 18. September konnte das vierköpfige Team gleich zwei Preise entgegen nehmen. Als eines von drei Siegerprojekten des MEDIDAPRIX 2008 überreichte der österrreichische Wissenschaftsminister Hahn der Projektgruppe vom Institut für Wissensmedien (IWM) einen Scheck über 25.000 Euro aus der Gewinnsumme des mit insgesamt 100.000 Euro dotierten mediendidaktischen Hochschulpreises.

Auch der enge Kontakt zur Community zahlte sich für die Portalmacher aus: Sie erhielten zusätzlich den Publikumspreis, vier Netbooks gesponsert von der Firma "Knowledge Markets". Die Auszeichnung durch das Publikum freute das Team um Dr. Anne Thillosen besonders. So dankte die Projektleiterin insbesondere den Nutzerinnen und Nutzern, die nicht nur als Rezipienten sondern auch durch ihre Gastbeiträge erheblich zur Aktualität und Qualität des Portals beitragen.

Dass die Nutzer für den Erfolg und die Aufrechterhaltung des Angebots mitverantwortlich sind, kam auch in der Laudatio der Jury zum Ausdruck. Ganz im Sinne des vielgepriesenen Web 2.0 sei es für e-teaching.org wichtig, dass es noch mehr zu einem Mitmach-Portal werde.

Der MEDIDAPRIX gilt als der renommierteste und höchstdotierte mediendidaktische Preis Europas. Er wird seit 9 Jahren im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft verliehen, unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Peter Baumgartner (Leiter des Departments für Interaktive Medien und Bildungstechnologien an der Donau-Universität Krems). Der Preis versteht sich als Impulsgeber für eine innovative und nachhaltige Implementierung digitaler Medien in der Hochschullehre.

Das Internetportal e-teaching.org wird derzeit vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Baden-Württemberg finanziert. Initiiert wurde es 2002 von der Bertelsmann Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung, die die Entwicklung des Portals von 2002 bis 2004 finanzierten. Der weitere Aufbau des Portals wurde von Januar 2005 bis Dezember 2006 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Projekts PELe gefördert.

Aus der Begründung der Jury:
Bei e-teaching.org würdigte die Jury die hohe Professionalität und Aktualität. Der Infopool bietet innovative Wege der Wissensvermittlung - beispielsweise in Form von Online-Veranstaltungen, Podcasts oder Chats - für alle, die sich für eLearning fit machen und am Ball bleiben wollen. Das Portal ist eine Sammlung von fundierten Informationen und praxisorientiertem Know-how zur medienunterstützten Lehre.
Insbesondere hat die Jury folgendes überzeugt:
o die konsequente Orientierung an den Bedürfnissen der Community
o das attraktiv und funktionell gestaltete Serviceportal
o die - neben Grundlagenarbeit - innovativen Veranstaltungsformen zu aktuellen Themen des eLearning
o die Qualitätssicherung auf hohem Niveau
o die Verbreitung und Akzeptanz der Kompetenz des Portals - über Jahre hinweg in der Community im gesamten deutschsprachigen Raum.
Kontakt:
Dr. Anne Thillosen
Institut für Wissensmedien
Konrad-Adenauer-Str. 40
72072 Tübingen
Tel.: 07071/979-106, Fax: 07071/979-105
e-Mail: a.thillosen@iwm-kmrc.de
Das Institut für Wissensmedien
Das Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen erforscht das Lehren und Lernen mit innovativen Technologien. Rund 45 Wissenschaftler-/innen aus Psychologie, Erziehungswissenschaft und Medientechnik arbeiten hier interdisziplinär an Forschungsfragen zum individuellen und kooperativen Wissenserwerb in medialen Umgebungen.

Die Leibniz-Gemeinschaft

Das Institut für Wissensmedien ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, der 82 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen im Bereich der Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften, Wirtschafts-, Sozial und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften angehören. Leibniz-Institute arbeiten interdisziplinär und verbinden Grundlagenforschung mit Anwendungsnähe. Sie pflegen intensive Kooperationen mit Hochschulen, Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Die gemeinsam durch Bund und Länder geförderten Leibniz-Institute beschäftigen rund 13.700 Mitarbeiter/-innen und haben einen Gesamtetat von mehr als 1,1 Milliarden Euro.

Christine Renz | Leibniz-Gemeinschaft
Weitere Informationen:
http://www.leibniz-gemeinschaft.de
http://iwm-kmrc.de
http://www.e-teaching.org

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Gitterdynamiken in ionischen Leitern
18.10.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

nachricht Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren
16.10.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher untersuchen Pflanzenkohle als Basis für umweltfreundlichen Langzeitdünger

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

„Antilopen-Parfüm“ hält Fliegen von Kühen fern

20.10.2017 | Agrar- Forstwissenschaften

Aus der Moosfabrik

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie