Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationaler Planspielwettbewerb: Finale im Stuttgarter Rathaus

01.12.2010
„Real business. But fun.“ Unter diesem Motto steht der European Business Masters Cup (ebmc), ein internationaler Planspielwettbewerb für Studenten, den die Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) 2009 ins Leben gerufen hat. Das Finale der aktuellen Saison findet am 9. und 10. Dezember 2010 im Rathaus der Landeshauptstadt statt.

Qualifiziert haben sich die Gewinnerteams der nationalen ebmc-Vorrunden, die zwischen März und Oktober dieses Jahres von der HdM vor Ort mit neun europäischen Hochschulen veranstaltet wurden.

Am Finale nehmen 42 Studierende teil: aus England (Birmingham City University und Aston University), Frankreich (Nancy Université 2), Italien (LUISS Guido Carli, Rom), Österreich (Johannes Kepler Universität, Linz), Polen (Uniwersytet Ekonomiczny w Poznaniu), Schottland (University of Abertay, Dundee), der Schweiz (HEIG-VD, Yverdon-les-Bains) und Deutschland (Hochschule der Medien, Stuttgart).

Wie in den Vorrunden erproben die Studententeams auch im Finale die unternehmerische Selbstständigkeit, indem sie in einem Planspiel ein Dienstleistungsunternehmen übernehmen, das in direkter Konkurrenz zu gleichartigen Unternehmen steht. Der Clou: Sie arbeiten in interna¬tionalen Teams, die zuvor per Losverfahren zusammengestellt wurden. So trainiert der ebmc nicht nur das betriebswirtschaftliche Wissen und Können, sondern fördert gleichermaßen den internationalen Dialog sowie Soft-Skills wie Team- und Kommunikationsfähigkeit. Gleichzeitig können die Teilnehmer aus nicht-anglophonen Ländern während des englischsprachigen Seminars ihr „Business English“ verbessern. „In die Simulation sind außerdem Aufgaben aus den Bereichen Projektmanagement und Präsentationstechniken integriert, die das Zentrum für Internationale Lern- und Lehrmethoden am Institut für Angewandte Forschung der HdM entwickelt hat“, erklärt Seminarleiter Dr. Hartmut Rösch (HdM).

In einem Grußwort zum ebmc-Finale 2010 lobt der EU-Kommissar für Energie und ehemalige Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Günther H. Oettinger, die Veranstaltung: „Sie bietet jungen Nachwuchskräften die Möglichkeit, in einer europäischen und interkulturellen Umgebung zu arbeiten. So trägt sie dazu bei, jenes Personalpotenzial aufzubauen, das Europa zunehmend braucht.“ Oettinger ergänzt: „Ich beglückwünsche die Hochschule der Medien und die Landeshauptstadt Stuttgart zu dieser zukunftsorientierten Veranstaltung und wünsche allen Finalteilnehmern das Allerbeste.“

Internationaler Austausch und Curriculum-Entwicklung sind auch die Ziele des von der Europäischen Union geförderten Projekts ECCE Innovation (Economic Clusters of Cultural Enterprises), an dem die Stadt Stuttgart beteiligt ist. Als Partner der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart leistet die HdM mit dem ebmc ihren Beitrag dafür. Professor Dr. Alexander W. Roos, Rektor der HdM: „Mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Stuttgart haben wir einen Partner gefunden, dem die Creative Industries, die Internationalisierung der Lehre und das Thema Existenzgründung ebenso am Herzen liegen wie uns.“ So soll der Planspielwettbewerb ebmc in erster Linie Studierende aus kreativen Fachbereichen für eine Unternehmensgründung begeistern. „Das gelingt mit einem praxisorientierten Seminar besser als mit trockenem BWL-Frontalunterricht. Wir freuen uns sehr, dass immer mehr Hochschulen den ebmc als Teil der Entrepreneurship-Education in ihren Lehrplänen verankern“, erläutert Seminarleiterin Magdalena Weinle (HdM).

Das ebmc-Finale, das dieses Jahr in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt im Stuttgarter Rathaus veranstaltet wird, eröffnet am 9. Dezember 2010 der Leiter der Wirtschaftsförderung, Dr. Klaus Vogt. Die Siegerehrung findet am 10. Dezember 2010 um 17 Uhr statt. Die Auszeichnungen verleihen der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart, Dr. Wolfgang Schuster, und der Rektor der Hochschule der Medien, Prof. Dr. Alexander W. Roos.

Medienvertreter sind herzlich willkommen. Um Anmeldung bis zum 7. Dezember wird gebeten.

Kontakt:
Kerstin Lauer, Pressesprecherin
Hochschule der Medien
Tel. 0711-8923-2020
E-Mail: presse@hdm-stuttgart.de

Kerstin Lauer | idw
Weitere Informationen:
http://www.hdm-stuttgart.de/ebmc

Weitere Berichte zu: Planspielwettbewerb Wirtschaftsförderung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope
20.10.2017 | Freie Universität Berlin

nachricht Gitterdynamiken in ionischen Leitern
18.10.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise