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Internationaler „Dresden Barkhausen Award 2013“ geht an Dresdner Wissenschaftler

06.03.2014

Preisverleihung erstmals im Rahmen eines Fachkolloquiums

Die feierliche Verleihung des internationalen „Dresden Barkhausen Award 2013“ findet am 7. März 2014 ab 13:30 Uhr im Neuen Technikum des Instituts für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik (IAVT) der TU Dresden, Nöthnitzer Straße 66, statt.

Damit vergeben der Materialforschungsverbund Dresden (MFD), das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme, Institutsteil Material Diagnostik IKTS-MD (ehemals Fraunhofer IZFP Dresden) und die TU Dresden nun schon zum 8. Mal diesen Award, der sich inzwischen zu einem bedeutenden Dresdner Wissenschaftspreis entwickelt hat.

Geehrt werden mit ihm herausragende wissenschaftliche Leistungen in der angewandten Forschung und Entwicklung auf dem Grenzgebiet zwischen Physik, Materialwissenschaft und Elektrotechnik. Das Preisgeld beträgt 10.000 € und stammt vollständig aus Spenden.

Preisträger des Jahres 2013 ist Prof. Dr. Oliver G. Schmidt, Direktor des Instituts für Integrative Nanowissenschaften am IFW Dresden und Inhaber der Professur für Materialsysteme der Nanoelektronik an der TU Chemnitz. Seine höchst erfolgreiche Forschungstätigkeit ist der Bildung, Charakterisierung und Anwendung von komplexen dreidimensionalen Nano- und Mikrostrukturen gewidmet.

Durch die elegante Kombination von Selbstorganisationsphänomenen mit den modernsten nanotechnologischen Herstellungs- und Strukturierungsmöglichkeiten konnte er weltweit anerkannte Ergebnisse erzielen. So ist es ihm und seiner Arbeitsgruppe z. B. gelungen, den weltweit kleinsten, katalytischen Jet-Antrieb herzustellen.

Das Festkolloquium anlässlich der Verleihung findet in diesem Jahr im Rahmen eines englischsprachigen Fachkolloquiums zum Thema: "Research and Development of Barkhausen Noise Technique and Magnetic Materials" statt. Das Programm beider Veranstaltungen finden Sie im Anhang, aktuelle Details unter: http://www.mfd-dresden.com/veranstaltungen.

Heinrich Barkhausen war auch als Hochschullehrer sehr erfolgreich. In diesem Sinne vergibt das Preiskomitee zusätzlich den „Dresdner Barkhausen-Poster-Preis für Studenten und Nachwuchswissenschaftler“, der mit 2.000 € dotiert ist. Der/Die Gewinner/in erhält auf dem Kolloquium die Gelegenheit, ihre/seine Forschungsarbeit in einem Kurzvortrag vorzustellen. Außerdem vergeben die Mitveranstalter des Ehrenkolloquiums das Dresdner Fraunhofer-Cluster Nanoanalytik, das Regionalforum Dresden der DGM und der Arbeitskreis Dresden der DGZFP – je einen Sonderpreis.

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme per E-Mail: madleen.frenzel@ikts-md.fraunhofer.de oder per Tel.: 0351-88815-501 / Fax: 0351-88815-509 an. Vielen Dank!

Preis und Veranstaltung werden unterstützt durch Spenden von:
arxes Information Design Berlin GmbH, Fries Research & Technology GmbH, HTS GmbH Coswig, science to industry GmbH, Zentrum für Mikrotechnische Produktion

Informationen zum Namensgeber des Preises:
Der Preis ist nach Heinrich Barkhausen benannt, der von 1911 bis 1953 in Dresden wirkte. International bekannt geworden ist er durch die nach ihm benannten bahnbrechenden Ergebnisse auf dem Gebiet der Nachrichtentechnik, insbesondere der Elektronenröhren Barkhausen-Rauschen. Es entsteht durch die Bewegung von magnetisch geordneten Domänen im Material. Dieses ‚Rauschen’ findet heute vielfältige Anwendungen in der Werkstoffdiagnostik.

Weitere Informationen:

http://www.mfd-dresden.com/veranstaltungen

Katrin Schwarz | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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