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Internationale Zusammenarbeit stärken – Helmholtz International Fellow Awards verliehen

07.07.2015

Fünf herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland erhalten den „Helmholtz International Fellow Award“. Die Auszeichnung ist mit jeweils 20.000 Euro dotiert und mit einer Einladung zu flexiblen Forschungsaufenthalten an einem oder mehreren Helmholtz-Zentren verbunden.

„Die Zusammenarbeit mit den international Besten bringt unserer Forschung neue Impulse – nicht nur in der Helmholtz-Gemeinschaft, sondern weit darüber hinaus“, sagt Helmholtz-Präsident Jürgen Mlynek. Der Award sei ein ausgezeichnetes Instrument, um sich mit den weltweit führenden Wissenschaftlern und Wissenschaftsmanagern zu vernetzen.

In dieser Auswahlrunde waren 19 Kandidaten aus 15 verschiedenen Ländern nominiert. Seit der ersten Verleihung des Helmholtz International Fellow Awards im Jahr 2012 haben mittlerweile 48 Fellows die Auszeichnung erhalten. Der Preis richtet sich dabei nicht nur an Forscher, sondern auch an Wissenschaftsmanager im Ausland, die auf für Helmholtz relevanten Themenfeldern hervorragende Arbeit geleistet haben. Dabei müssen die Kandidaten von einem Helmholtz-Zentrum nominiert werden, das an vergleichbaren Themen forscht.

Finanziert wird der Preis aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds des Helmholtz-Präsidenten, die Auswahl der Preisträger trifft das Helmholtz-Präsidium. Wichtigstes Kriterium ist dabei die Qualität der wissenschaftlichen Leistung. Pro Jahr können insgesamt zehn Awards vergeben werden, Kandidaten dürfen laufend vorgeschlagen werden. Die nächste Auswahlsitzung findet im Dezember 2015 statt.

Den Helmholtz International Fellow Award 2015 erhalten:

Frau Prof. Dr. Gretchen Daily, Direktorin des Centre for Conservation Biology, Stanford University (USA), nominiert durch das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ

Herr Prof. Dr. David John Hinde, Direktor der Heavy Ion Accelerator Facility, Australian National University Canberra (Australien), nominiert durch das Helmholtz-Institut Mainz und GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung

Herr Prof. Dr.-Ing. Dr. Suk-Joong L. Kang, Professor am Department of Materials Science and Engineering des Korea Advanced Institute of Science and Technology (Südkorea), nominiert durch das Karlsruher Institut für Technologie

Herr Prof. Dr. Jiangang Li, Co-Chair des Chinese Fusion Advisory Committee und Leiter des Design-Teams am Chinese Fusion Engineering Test Reactor (China), nominiert durch das Forschungszentrum Jülich

Herr Prof. Dr. John Andrew Todd, Professor für Medizinische Genetik und Direktor der Juvenile Diabetes Research Foundation am Cambridge Institute for Medical Research, Cambridge University (Großbritannien), nominiert durch das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit rund 38.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von vier Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

Weitere Informationen:

http://www.helmholtz.de
http://www.helmholtz.de/socialmedia

Jan-Martin Wiarda | Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

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