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Intelligente Wohnungen

19.03.2012
GEFMA-Förderpreis für Absolvent des Nürnberger Masterstudiengangs
Jürgen Nitschke, Absolvent des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Facility Management“ der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg, erhielt auf der Facility Management Messe 2012 in Frankfurt den Förderpreis in der Fachkategorie „Nutzeroptimiertes Wohnen“.

Die Förderpreise der GEFMA (German Facility Management Association) sollen den Austausch zwischen Wissenschaft und aktueller Praxis intensivieren und werden jährlich im Rahmen der FM Messe in Frankfurt vergeben. Sechs Hochschul-Abschlussarbeiten wurden den interessierten Fachbesuchern präsentiert und mit einem Preisgeld von insgesamt 7.500 € honoriert.

Eine vierköpfige Jury aus Wissenschaftlern und Praktikern wählte aus 23 eingereichten Arbeiten die Sieger unter anderem nach Konzeption, Praxisbezug und Umsetzbarkeit der Lösungen aus. Den Vorsitz der Jury bekleidete Professor Markus Lehmann von der Hochschule Altstadt-Sigmaringen.

Jürgen Nitschke, wurde mit einem Sonderpreis in der Kategorie „Nutzeroptimiertes Wohnen“ für seine Masterarbeit ausgezeichnet. Das Thema der Abschlussarbeit „Intelligente Wohnungen – Technische Anwendungen und ihr Mehrwert in Abhängigkeit der Nutzer“ zielt darauf ab, dem Kunden individuelle, d.h. nutzerorientierte Service-Pakete im Wohnumfeld anzubieten
Vom Oktober 2009 bis März 2011 absolvierte der 37-jährige Ingenieur für Versorgungstechnik aus Fürth mit großem Erfolg den berufsbegleitenden Studiengang in Nürnberg zum Master im Facility Management, den die Verbund IQ gGmbH für die kooperierenden Hochschulen Nürnberg und München veranstaltet.

In seiner Masterarbeit “Intelligente Wohnungen – Technische Anwendungen und ihr Mehrwert in Abhängigkeit der Nutzer“ geht es nicht allein um die Einbettung von technischen Anwendungen in ein Wohnumfeld, sondern um eine ganzheitliche Konzeption, in der neben technischen auch ökologische, soziale, wirtschaftliche und organisatorische Anforderungen der Nutzer berücksichtigt werden. Dafür hat er die Anforderungen der unterschiedlichen Zielgruppen für intelligentes Wohnen systematisiert und deren Nachfrage und die notwendigen Leistungen der Anbieter analysiert. Das Ergebnis ist ein Umsetzungsleitfaden, der Nutzen und Bedarf erfasst und Vermarktungsansätze bietet.

Folgerichtig ist Herr Nitschke heute als Abteilungsleiter Intelligentes Wohnen bei dem kirchlichen Wohnungsunternehmen Joseph-Stiftung in Bamberg tätig.

Weitere Preise wurden in den Fachkategorien Change Management, Nutzenoptimiertes Wohnen, Service Levels, Risikomanagement und Brandschutz vergeben.

Astrid Maul | idw
Weitere Informationen:
http://www.verbund-iq.de/

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