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Innovative betriebliche Modelle der Inklusion in der dualen Berufsausbildung gesucht!

30.04.2014

Hermann-Schmidt-Preis: Bewerbungsfrist bis 27. Juni 2014

Für die individuellen Lebenswege und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten behinderter Menschen ist die Teilhabe an Bildung und Beschäftigung von zentraler Bedeutung. Ziel einer inklusiven dualen Berufsausbildung muss es daher sein, die Ausbildung behinderter Menschen künftig stärker betrieblich auszurichten oder auch betrieblich mit Unterstützung durch externe Partner umzusetzen.

Aber wie müssen die Lern- und Arbeitsbedingungen und -umgebungen gestaltet sein, damit Menschen mit und ohne Behinderungen sie gemeinsam nutzen können? Was bedeutet das für die Organisation betrieblicher Prozesse? Wie muss das Ausbildungspersonal qualifiziert sein, und wie können Lernortkooperationen im Sinne einer inklusiven Berufsausbildung erfolgreich gestaltet werden? 

Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs um den „Hermann-Schmidt-Preis“ lautet deshalb „Innovative betriebliche Modelle der Inklusion in der dualen Berufsausbildung“. Bewerbungsfrist ist der 27. Juni 2014. Mit dem Preis des Vereins „Innovative Berufsbildung e. V.“ sollen gezielt Projekte und Initiativen prämiert werden, die innovative und beispielhafte Modelle der Inklusion in der dualen Berufsausbildung entwickelt haben. Der Verein wird getragen vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und dem W. Bertelsmann Verlag (wbv).

Folgende Themenbereiche sind von besonderem Interesse:

Projekte, Initiativen und Modelle der beruflichen Bildung, bei denen

• behinderte Menschen in einer Weise in betriebliche Prozesse integriert sind, die ihnen das Erlernen und die Erfahrung von Arbeits- und Geschäftsprozessen ermöglichen,

• innovative Wege der Qualifizierung des Bildungspersonals gefunden wurden, um den besonderen Belangen behinderter Menschen gerecht zu werden,

• Lehr- und Lernformen, die die besonderen Belange behinderter Menschen berücksichtigen, entwickelt und eingesetzt werden,

• am Lernort Berufsschule im Sinne einer erfolgreichen Lernortkooperation ein inklusiver Unterricht stattfindet.

Der Hermann-Schmidt-Preis 2014 wird durch eine unabhängige Fachjury vergeben und ist mit einem Geldpreis in Höhe von 3.000 Euro dotiert. Darüber hinaus kann die Jury bis zu drei weitere Wettbewerbsbeiträge mit einem Sonderpreis auszeichnen. Dieser ist mit jeweils 1.000 Euro dotiert.

Die Preisverleihung findet anlässlich der 10. Fachtagung des W. Bertelsmann Verlages (wbv) am 29. Oktober 2014 in Bielefeld statt.

Der Verein „Innovative Berufsbildung“ lädt hiermit zur Teilnahme am Wettbewerb ein.

Die Bewerbungsunterlagen können angefordert werden bei:

Geschäftsstelle „Innovative Berufsbildung e. V.“
c/o Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Leitungsbüro
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
Telefon: 0228 / 107-2833
Fax: 0228 / 107-2981
E-Mail: leitungsbuero@bibb.de
Internet: http://www.bibb.de/hermannschmidtpreis

Zum Hintergrund:
Ziel des 1996 vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Bonn, und dem W. Bertelsmann Verlag (wbv), Bielefeld, gegründeten gemeinnützigen Vereins „Innovative Berufsbildung e.V.“ ist es, innovative Entwicklungen in der Berufsbildungspraxis zu initiieren, zu fördern und öffentlich bekannt zu machen. Mit dem jährlich vom Verein verliehenen „Hermann-Schmidt-Preis“ werden besondere Leistungen in ausgewählten Bereichen der beruflichen Bildung ausgezeichnet. Namensgeber des Wettbewerbs ist Prof. Dr. Hermann Schmidt, der von 1977 bis 1997 Präsident des BIBB war.

Andreas Pieper | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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