Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovationspreis der deutschen Wirtschaft - Erster Innovationspreis der Welt®

29.11.2011
Die Finalisten 2011 sind nominiert!

--- and the winner is ….wird es aber erst am Samstag, dem 11. Februar 2012, im Stadtschloss Palais Thurn und Taxis, Frankfurt verlauten, wenn zum 31. Mal der Innovationspreis der deutschen Wirtschaft im Rahmen einer festlichen Gala verliehen wird.

Seit 1980 ehrt der Wirtschaftsclub Rhein-Main mit diesem - nach einer Idee des Präsidenten Dr. Ernst Gloede entstandenen - Preis jährlich die innovativsten deutschen Unternehmen. Seit dem Jahr 2011 wird der Innovationspreis zusammen mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ausgeschrieben und um den Preis für „Innovative Personalkonzepte“ erweitert. Aus den eingegangenen Bewerbungen wurden ca. 300 Innovationen zur Teilnahme am Innovationspreis der deutschen Wirtschaft 2011 akzeptiert. Der fachkundige „wissenschaftliche Ausschuss“ nominierte in jeder der drei Kategorien herausragende technische wissenschaftliche oder geistige Innovationen als Finalisten, die dem Entscheidungs-Kuratorium zur Entscheidungsfindung der Preisträger vorgelegt werden. Unter den siegreichen Finalisten, die ebenfalls erst in der Gala ausgezeichnet werden, wird kein weiteres Ranking vorgenommen.

Unter den Mitgliedern des Entscheidungskuratoriums, dem unter anderen bekannten Persönlichkeiten der Wirtschaft und Forschung der Nobelpreisträger Prof. Dr. Klaus von Klitzing, der Astronaut Dr. Ulf Merbold, die Präsidentin des deutschen Patent- und Markenamtes Cornelia Rudloff-Schäfer und Prof. Dr. Utz Claassen angehören, wurde für die Entscheidungsfindung sehr intensiv diskutiert. Prof. Dr. Eike Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) sprach im Namen vieler Kuratoriumsmitglieder, wenn er zum Ausdruck brachte, dass er sichtlich beeindruckt ist von der Qualität der eingereichten Innovationen und ihm die Wahl der Preisträger in der Kategorie Großunternehmen dieses Jahr ganz besonders schwer fiel. Weshalb es in dieser Kategorie auf Grund von Stimmengleichheit auch dieses Jahr 6 Finalisten gibt.

DIE NOMINIERTEN INNOVATIONEN 2011:
In der Kategorie Großunternehmen stellen sich vor: Continental AG, Division Chassis & Safety, mit einem neuen Sensorkonzept „Innovatives Fußgängerschutzsensorsystem P(edestrian) P(rotection) S(ystem) pSAT eine zuverlässige Unfallerkennung in der Stoßstange zum Schutz der Fußgänger vor Verletzungen bei einem Unfall mit der Fahrzeugfront; Deutsche Post AG, die mit ihrem Ideenmanagement das Wissen der Mitarbeiter zur Verbesserung von Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns nutzt und mit mehr als 200.000 Vorschlägen, 90% Umsetzungsquote und beachtlichen Einsparungen neue Maßstäbe setzt; Savofi-Aventis Deutschland GmbH, die durch Erforschung neuer medizinischer Lösungen eine bahnbrechende einfachere Versorgung von Millionen Menschen mit dem weltmarktführenden langzeitwirkenden Insulinanalogon „Lantus“ gewährleistet; Siemens AG mit der innovativen Gasturbine SGT5-8000H - die mit ihrem außerordentlich hohen Wirkungsgrad in der H-Klasse bei fossilen Kraftwerken die Kohlendioxid-Emissionen um ein Drittel senkt ; und TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG, die mit ihrem zukunftsweisenden flexiblen Arbeitszeiten-Modell „Lebensphasenorientierte Arbeitszeit im Bündnis für Arbeit 2016“ vorbildlich auf sich zeitlich verändernde Bedürfnisse der Mitarbeiter eingeht;

Die variable Fahrzeugarchitektur – Modularer Querbaukasten von Volkswagen AG, eine neue Generation der Anlagensteuerung, die den Kunden eine breite Modellpalette – vom Kleinwagen bis zur oberen Mittelklasse - preisgünstiger verfügbar machen wird.

In der Kategorie Mittelständische Unternehmen qualifizierten sich folgende Finalisten:
AutoTissue GmbH, das einzige Unternehmen in Deutschland, das biologische Herzklappen entwickelt, in dem es biologisches Gewebe für Herzklappen (Aortenklappe) produziert, das mit der „Tissue Engineering“-Technologie eine Abstoßung und vorzeitige Verkalkung verhindert; CQLT SaarGummi Deutschland GmbH u. Co.KG die mit seiner Technologie „SealMatic-Endlostürdichtung“ den Markt der Karosseriedichtungen revolutioniert;

Tec-Knit & K+L Kaschier- und Laminier GmbH, die mit der Entwicklung des Textil-Airbag-Scharniers „duraprotect®“ ein bisher notwendiges Metall - aufgrund der explosionsartigen Krafteinleitung - durch ein wesentlich leichteres und recyclebares Textil-Funktionsteil ersetzen kann; Wilo SE mit seinem dezentralen Pumpensystem "Wilo-Geniax", das mit seiner TÜV-zertifizierten Technik eine Kostenersparnis von rund 20 % der Heizenergie, sowie eine bis zu 50 %-ige Stromersparnis ermöglicht; und Wacker Neuson Produktion GmbH & Co. KG, die mit seiner extrem starken und ferngesteuerten Vibrationsmatte seinen Bediener vollständig von der Hand-Arm-Vibrationen befreit und vor Abgasen, Staub- und Lärmbelastung schützt.

Aus der Kategorie der Startup-Unternehmen qualifizierten sich folgende Finalisten: bio.logis GmbH: die mit bio.logis pesonal genomics services (PGS), dem Portal zum persönlichen genetischen Universum, für Ärzte und deren Patienten mit persönlichen, genetischen Informationen deutlich zur Verbesserung von Diagnosen und Medikamententherapien beitragen kann.
Intana Bioscience GmbH, die mit einem neuartigen Verfahren bei der Erstellung von menschlichen Protein-Kinasen Profilen einen wesentlichen Beitrag zur rationalisierten Entwicklung wirksamer und verträglicher Krebsmedikamente leistet; Personalglobal, ein Internetportal, das mit seinem „Executivepool-China“ in den Searchprozess im Personalberatungs-Markt des Zukunftsmarktes China die neuesten Personal-Marketingansätze neben traditionellen Headhunting integriert; saperatec GmbH, die mit ihrem zum Patent angemeldeten Verfahren besonders energieeffizient und umweltschonend Hightech-Rohstoffe aus Photovoltaik-Modulen zurückgewinnt und mit einer Recyclingquote von ca. 95 % für die Wiedergewinnung von wertvollen Rohstoffen sorgt, die andernfalls verloren gingen; und TriDiCam GmbH, ein Spin-off Unternehmen des Fraunhofer Institutes für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme, das dank einer patentrechtlich geschützten Technologie innovative „3D Time of Flight“-Bildsensoren entwickelt, die zur optischen Abstandsmessung in den Bereichen Sicherheit, Logistik, Verkehrstechnik, Produktionstechnik und Automobil genutzt werden können.

DIE FESTLICHE GALA

Nachdem die bisherigen Preisverleihungen seit dem Wiederaufbau der Alten Oper Frankfurt vorwiegend in diesem historischen Gebäude stattfanden, wird am 11. Februar 2012 wiederum ein historisch bedeutsames Gebäude der Veranstaltungsort für die 31. Gala der deutschen Wirtschaft sein.
Das von 1731 – 1739 für Fürst Anselm Franz von Thurn und Taxis erbaute Palais wurde zum Beispiel vom Wiener Kongress 1815 anlässlich der Bildung einer Freien Stadt Frankfurt zum Sitz des Bundestages, der Versammlung der 41 Staaten des Deutschen Bundes, bestimmt.

Günther Oettinger, EU Kommissar für Energie, wird am 11. Februar 2012 zusammen mit Vertretern der Stifter A.T. Kearney, b+p Beratung Personal, Deutsche Post DHL, Lodestone Management Consultants und Messe Frankfurt die diesjährigen Sieger und Finalisten für ihre bedeutenden Innovationen auszeichnen.

Die Sieger erhalten jeweils eine wertvolle Kopie der Original-Skulptur, die von dem bekannten Frankfurter Maler und Bildhauer Bernd Fischer im Rahmen eines Wettbewerbs an der Frankfurter Städel-Schule, Staatliche Hochschule für bildende Künste, geschaffen wurde.

Diese Innovationspreis-Skulptur wurde anlässlich der 30. Preisverleihung als eigenständiges Kunstwerk dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt dauerhaft als Leihgabe übergeben und wird dort als Zeitzeuge der Innovationskraft der deutschen Wirtschaft ständig ausgestellt werden.

Der bekannte ARD Nachrichtensprecher Jan Hofer übernimmt die Moderation der Preisverleihung und wird durch ein interessantes Abendprogramm führen, das seinen Abschluss erst in den frühen Morgenstunden in einer trendigen Gala-Disco finden wird.

Für die von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ausgeschriebenen Zusatz-Kategorie des Innovationspreises der deutschen Wirtschaft „Innovative Personalkonzepte“ endet die Bewerbungsfrist am 30. November 2011.

Der Preisträger wird erstmalig in der Gala der deutschen Wirtschaft am 11.Februar 2012 bekannt gegeben und mit einem Werk des Künstlers Bernd Fischer ausgezeichnet.

Hauptmedienpartner des Ersten Innovationspreises der Welt®: Frankfurter Allgemeine Zeitung * Medienpartner: InnovationsManager * Innovationspartner: F.A.Z.-Institut

TEILNEHMERKARTEN:
können bereits jetzt beim Wirtschaftsclub reserviert werden.
gala@wirtschaftsclub-rm.de und h.vogler@wirtschaftsclub-rm.de
Wirtschaftsclub Rhein- Main, Rathenauplatz 2- 8, D 60313 Frankfurt
Detaillierte Informationen zu den nominierten Finalisten
erhalten Sie unter: www.innovationspreis.com
Wirtschaftsclub Rhein- Main
Rathenauplatz2 - 8
60313 Frankfurt am Main
Dipl.-Ing. Marian Trinkel Hilke Vogler
Generalsekretär Innovationspreis Vorsitzende des Beirats
Tel. 0160 - 653 75 74 Organisationsausschuss Innovationspreis

m.trinkel@innovationspreis.com h.vogler@wirtschaftsclub-rm.de

Hanna Kleber | KPRN network GmbH
Weitere Informationen:
http://www.innovationspreis.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über zwei Millionen für bessere Bordnetze
28.04.2017 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie