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Innovationsministerium und Provendis zeichnen vier Hochschulteams als "patente Erfinder 2009" aus

25.11.2009
Preisträger 2009 kommen aus Dortmund, Düsseldorf, Münster und Siegen

Vier Hochschulteams aus Dortmund, Düsseldorf, Münster und Siegen hat Dr. Michael Stückradt, Staatssekretär im Innovationsministerium, heute als Gewinner des Wettbewerbs "patente Erfinder" ausgezeichnet. Vergeben werden die Preise für innovative Hochschulerfindungen mit hohem Marktpotenzial.

"Keine Idee darf verloren gehen. Mit dem Wettbewerb wollen wir Forscherinnen und Forscher aus allen Fachbereichen motivieren, die Vorteile von Patenten zu nutzen", sagte Stückradt.

132 Forscherinnen und Forscher aus 12 Universitäten und 8 Fachhochschulen hatten sich mit ihren Ideen und Erfindungen um die vom Innovationsministerium und der Patentvermarktungsgesellschaft Provendis GmbH ausgelobten Preise beworben. "Mit dem Hochschulwettbewerb patente Erfinder setzen wir an einer entscheidenden Stelle an, um die Innovationsfähigkeit zu verbessern: der Weiterentwicklung genialer Erfindungen bis zu dem Punkt, an dem sie auch für kleine und mittelständische Unternehmen interessant werden", so Provendis-Geschäftsführer Alfred Schillert.

Die Preisträger sind:

1. Preis: Prof. Dr. Antje von Schaewen (Universität Münster)

Das Forscherteam um Frau Professorin von Schaewen wird für ein biotechnologisches Verfahren ausgezeichnet, das Pflanzen beispielsweise in Dürreperioden widerstandsfähiger macht. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro verbunden.

2. Preis: Prof. Dr. Hans-Jörg Deiseroth (Universität Siegen)

Für die Entwicklung eines hochleistungsfähigen Hightechwerkstoffs für Lithiumionenakkus und -batterien erhalten Siegener Wissenschaftler den 2. Preis und 10.000 Euro Preisgeld. Sprecher des Forscherteams ist Professor Deiseroth.

3. Preis: Matthias Hermes (Technische Universität Dortmund)

Der Maschinenbauer der Technischen Universität Dortmund, Institut für Umformtechnik und Leichtbau (Prof. M. Kleiner und Prof. E. Tekkaya), erhält als Gewinner des 3. Preises ein Preisgeld in Höhe von 8.000 Euro für sein Verfahren zur Umformung von Rohren und asymmetrische Profilen für Leichtbauanwendungen im Automobilbereich und im Luftfahrtsektor.

Sonderpreis Technologietransfer: Prof. Dr. Helmut Ritter, Dr. Hakan Cinar (Universität Düsseldorf)

Der mit 8.000 Euro dotierte Sonderpreis für erfolgreichen Technologietransfer wird an zwei Wissenschaftler der Universität Düsseldorf vergeben. Die beiden Chemiker haben erfolgreich ein neuartiges Verfahren zur Mattierung von Pulverlacken von seidenmatt bis hochglänzend zum Patent angemeldet.

André Zimmermann | idw
Weitere Informationen:
http://www.provendis-archiv.de/

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