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Informationen zum Wettbewerb "Energieeffiziente Stadtbeleuchtung"

05.11.2008
Erste Ergebnisse des Bundeswettbewerbs und Start in die nächste Runde

Der im Juni gestartete Wettbewerb "Energieeffiziente Stadtbeleuchtung" präsentiert Ergebnisse der ersten Runde in einer Sammlung energieeffizienter Techniken. Diese lässt sich ab heute im Internet abrufen.

Sie hilft beim Start in die nächste Runde, die sich speziell an Kommunen richtet: Gesucht sind Konzepte zur energieeffizienten Neugestaltung der Stadt- und Gemeindebeleuchtung.

Allein der Energieverbrauch für die Beleuchtung von Straßen und Plätzen in Deutschland entspricht dem von rund 1,2 Millionen Haushalten und führt zu einem Kohlendioxidausstoß von über zwei Millionen Tonnen pro Jahr.

Der Energieverbrauch ließe sich mit der verfügbaren Technik halbieren. Kommunen können dabei viel Geld sparen.

Das Bundesumweltministerium (BMU), die KfW-Bankengruppe und das Umweltbundesamt (UBA) haben deshalb den Wettbewerb ins Leben gerufen. Der erste Teil richtete sich an Anbieter der Beleuchtungstechnik. Als Ergebnis liegen Informationen über verfügbare, energieeffiziente und klimafreundliche Techniken für die Stadtbeleuchtung vor. Startschuss für den zweiten Teil war am 27. Oktober. "Die Informationen helfen nicht nur den Kommunen. Sie lösen mit Sicherheit einen Effizienzwettlauf bei Herstellern und Anbietern von Beleuchtungstechnik aus", sagt UBA-Vizepräsident Dr. Thomas Holzmann.

Der Bundeswettbewerb "Energieeffiziente Stadtbeleuchtung" hat das Ziel, innovative Konzepte für eine Erneuerung der Stadtbeleuchtung zu fördern. Die Auswahlkriterien zur Aufnahme von Techniken in die Sammlung haben BMU, KfW und UBA mit einer Fachjury aus Vertretern von Wirtschaftsverbänden, Kommunen sowie Umweltverbänden abgestimmt. Zahlreiche Anbieter aus der Branche der Beleuchtungstechnik beteiligten sich und stellten detaillierte Angaben bereit.

Die besten sind in einer Sammlung zusammengestellt. Diese bietet keine vollständige Marktübersicht, aber einen aktuellen Einblick in moderne, auf dem Markt verfügbare, umweltfreundliche Techniken für die Stadtbeleuchtung. Die dargestellten Beleuchtungstechniken und -systeme zeichnen sich durch eine hohe Energieeffizienz und niedrige Betriebskosten aus. Außerdem haben sie eine hohe Qualität hinsichtlich ihrer Lebensdauer und erforderlicher Wartungsintervalle.

Städte und Gemeinden sind nun aufgerufen, innovative Konzepte zur Erneuerung ihrer Stadtbeleuchtung bis Ende Februar 2009 vorzulegen.

Die Kommunen mit den besten Konzepten erhalten eine Auszeichnung und können eine Investitionsförderung aus dem Umweltinnovationsprogramm des BMU für die Umsetzung erhalten. Auch die anderen Teilnehmer am Kommunenwettbewerb profitieren. Denn eine Modernisierung der Stadtbeleuchtung zahlt sich aus, weil sie den Haushalt der Stadt und Gemeinde sowie die Umwelt entlastet.

Dies gilt vor allem für den Ersatz der bisher noch weit verbreiteten Quecksilberhochdruckdampflampen. Diese verbrauchen besonders viel Energie. Die Europäische Union bereitet eine Regelung vor, um die Stromeffizienz der Stadtbeleuchtung zu verbessern. Sie soll zugleich dazu führen, dass Stromfresser in den nächsten Jahren vom Markt verschwinden. "Kommunen sind gut beraten, bereits jetzt auf eine energieeffizientere Stadtbeleuchtung zu setzen. Je eher sie die Stromkosten in ihr Kalkül einbeziehen, desto schneller entlasten sie ihre Haushaltskasse", so Holzmann. Die Techniksammlung hilft ihnen dabei.

Die Techniksammlung ist veröffentlicht unter http://www.umweltbundesamt.de.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.bundeswettbewerb-stadtbeleuchtung.de. Dort finden die Kommunen auch die Unterlagen zum Wettbewerb.

Die Berliner Energieagentur (BEA) begleitet den gesamten Bundeswettbewerb. Kontakt: Sabine Piller, Tel.: 030 / 29 33 30 56; E-Mail: info@bundeswettbewerb-stadtbeleuchtung.de.

Bewerbungsschluss für den Kommunenwettbewerb ist der 27. Februar 2009.
Die Erstellung kommunaler Klimaschutzkonzepte, in die sich auch eine energieeffiziente Stadtbeleuchtung sinnvollerweise einfügt, wird mit bis zu 80 Prozent vom Bund unterstützt.

Martin Ittershagen | idw
Weitere Informationen:
http://www.bmu.de
http://www.umweltbundesamt.de
http://www.bundeswettbewerb-stadtbeleuchtung.de

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