Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ideenplattform www.deine-idee-zu-energie.de

23.11.2010
Eigeninitiative wird zur Superidee gekürt

Mehr als 150 Ideen zu Energie, rund 650 Kommentare, jede Menge Originalität und eine „Superidee“: Mit diesem Ergebnis schließt nach achtmonatiger Laufzeit die Ideenplattform www.deine-idee-zu-energie.de von „Wissenschaft debattieren!“, dem Forschungsprojekt von Universität Stuttgart und der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD).

Seit dem 15. März meldeten sich auf http://www.deine-idee-zu-energie.de Menschen aller Altersstufen aus ganz Deutschland zu Wort und beteiligten sich mit ihren Ideen und Kommentaren an der Diskussion zum Thema Energie. Monatlich wurde eine Idee, die die Teilnehmer besonders intensiv diskutiert und gut bewertet haben, zur Idee des Monats gekürt und anschließend von Energie-Experten unter die Lupe genommen, von Sportwissenschaftlern, Psychologen, Elektroingenieuren, Juristen und einem Wolkenforscher.

Originell waren alle Monatsideen: Im April sollte aus Bauchspeck Strom gewonnen werden, im Mai ging es darum, allen Produkten ein Gütesiegel Energie zu verpassen. Einen Solarschirm über der Sahara aufspannen war die Juli-Idee und im Oktober machte heizbare Kleidung das Rennen.

Nun waren die Nutzer der Plattform dazu eingeladen, aus den Monatsideen ihre persönliche „Superidee“, die beste Idee des Jahres, zu wählen. Mit 32 von 62 Stimmen entschieden sie sich für die Idee „Die wichtigste Energie: Eigeninitiative“ des Ideengebers Wolfgang Helmeth. Mit der Eigeninitiative als Grundlage aller Aktivitäten sollen Kinder eigene Ideen entwickeln, sich weltweit vernetzen und ihre Aktivitäten im Internet präsentieren.

Im Mittelpunkt der Ideenplattform stand die Diskussion von Ideen rund um das Thema Energie. Das Besondere: Der Ideengeber konnte die zu seiner Idee geäußerten Kommentare als Pro, Kontra oder Neutral markieren und die Weiterentwicklung seiner Idee moderieren.

Ob anonym oder als registrierter Teilnehmer, mitmachen konnte jeder. Registriert haben sich 111 kreative Köpfe, darunter 23 Experten und Nachwuchswissenschaftler aus Wissenschaft und Wirtschaft, die die Diskussionen mit ihrem Fachwissen unterstützten. Die Teilnehmer kamen aus 12 Bundesländern mit dem 14-jährigen Timothy Moser als jüngstem und dem 69-jährigen Sieghart Sautter als ältestem Teilnehmer.

Die Ideen und ihre Diskussionen können weiterhin unter http://www.deine-idee-zu-energie.de nachgelesen werden.

Die Ideenplattform http://www.deine-idee-zu-energie.de ist Teil des Forschungsprojekts „Wissenschaft debattieren!“. Darin untersucht die Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) gemeinsam mit Soziologen der Projektgruppe ZIRN der Universität Stuttgart, mit welchen Mitteln und mithilfe welcher Formate sich Bürger am besten am Diskurs über Forschungsthemen beteiligen. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt lädt mit dem Slogan „Mitdenken, mitreden, mitgestalten“ interessierte Jugendliche und Erwachsene zu einem intensiven Austausch über wissenschaftliche Themen ein.

Ihre Ansprechpartnerin bei Wissenschaft im Dialog:

Online-Redaktion „Wissenschaft debattieren!“
Katja Machill
Tel.: 030/206 22 95-25
katja.machill@w-i-d.de

Dorothee Menhart | idw
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft-im-dialog.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie