Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ideen nach vorn! Businessplan-Wettbewerb Berlin- Brandenburg prämiert innovative Geschäftskonzepte

30.04.2010
10 Gründerteams in der zweiten Wettbewerbsstufe des BPW 2010 ausgezeichnet

Jede Menge guter Ideen waren am Donnerstagabend in der Universal-Hall in Berlin-Moabit versammelt. In seiner zweiten Runde prämierte der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW), die jeweils fünf besten Teams der beiden Bewertungskategorien [BPWservice] und [BPWtechnology] mit insgesamt 10.000 Euro. Die Schwerpunkte in dieser Runde lagen auf den Bereichen Marktanalyse und Marketing, zu denen im Vorfeld kostenlose Seminare angeboten wurden.

Der Wettbewerb ist nach dem zweiten Prämierungsabend noch nicht beendet: Noch bis zum 18. Mai 2010 können angehende Gründerinnen und Gründer mit ihrem Geschäftskonzept an der dritten und letzen Stufe des BPW teilnehmen, die auch Neueinsteigenden offen steht.

Gewinner der Kategorie [BPWtechnology]
Eine neuartige Methode zur Behandlung der chronischen Herzmuskelschwäche haben die Berlin-Brandenburger Mediziner von BerlinHeals entwickelt. Mithilfe von Strom heilt das Verfahren von Dr. Peter Göttel und Dr. Johannes Müller die Herzinsuffizienz betroffener Patienten.

Fibris Terre produziert, installiert und vertreibt Messgeräte, die den Zustand großer Bauwerke lückenlos überwachen und Schäden frühzeitig erkennen können. Stefan von der Mark, Marko Krcmar und Nils Nöther stehen hinter der Berliner Firma.

Die Technologie des Potsdamer Start-ups Identigo ist eine Idee von Nico Hecklau, Jens Adelmeier und Oliver Kuhlmey und bietet Betreibern von Webanwendungen die Auslagerung der Benutzerverwaltung als sogenannte ?Software-as-a-Service-Dienstleistung? an.

Ein neuartiger Dienst des Berliner Start-ups mashero ermöglicht es Werbetreibenden, Display- und Video-Marketing passgenau an den Kunden zu bringen. Der Service der Gründer Guido Brand, André Gräf und Daniel Pieper stellt auf der Grundlage von nutzerbezogenen Daten in Echtzeit ein individuelles Werbemittel zusammen.

Mit der Erforschung, der Produktion und dem Vertrieb von verschiedenen Nanostäbchen wollen sich die Brandenburger Gründer Jana Quilitz und Jörg Kowalsky von Nanopartix auf eine zukunftsträchtige Technologie spezialisieren. Die Nanopartikel des Potsdamer Teams können zum Beispiel in der Medizin oder in der Herstellung leistungsfähiger Datenträger eingesetzt werden.

Gewinner der Kategorie [BPWservice]
Beate Garcher, Jörg Strodthoff und Jacob Friedrich ersetzen mit ihrer Idee den professionellen Korrepetitor für Sänger und Instrumentalisten. Über die Webseite der Gründer von Correpit aus Berlin können Musiker eine individuelle Begleit-CD zusammenstellen, die Künstler beim Einstudieren von Musikstücken unterstützt.

Die Berliner Gründer Jens Eggert und Christian Zinke entwickeln für ihre Kunden individuelle Formen von Produktpräsentationen. Exponatpark verfolgt ein ganzheitliches Dienstleistungskonzept und bietet ein breites Sortiment an Ausstattungsmodulen für Messen, Ausstellungen und Kongresse.

Das Gründerteam Eva Koch und Daniel Gehrmann bringt mit der Kochtüte frischen Wind in die alltägliche Küche der Berliner. Die Kochtüte ist eine Zusammenstellung von regionalen und Bio-Lebensmitteln inklusive leicht verständlichem Rezept.

Die Berliner Online-Plattform NeuroNation bietet den Nutzern die Gelegenheit zum spielerischen Gehirn-Jogging. Rojahn Ahmadi und Ilya Shabanov haben die Internetseite ins Leben gerufen, auf der die Besucher mit phantasievollen Übungen die Gedächtnisleistung steigern können.

stravio erarbeitet in Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen maßgeschneiderte Lösungen zur Gewaltprävention. Die Berliner Firma der Gründer Kirsten Rohardt, Anton Walcher und Stephan Warncke will so etwa Mobbing an Schulen vorbeugen.

BPW 2010 - Teilnehmerzuwachs und eine neue Kategorie

Die zehn Gewinnerteams der zweiten Phase wurden aus 299 eingesandten Businessplänen ausgewählt, hinter denen 627 Gründerinnen und Gründer stehen. Im letzten Jahr reichten im gleichen Zeitraum in den Kategorien [BPWservice] und [BPWtechnology] 552 Personen 268 Geschäftskonzepte ein. Wie auch in der ersten Stufe des BPW 2010 konnte Deutschlands größte regionale Gründerinitiative somit auch in der zweiten Phase ein kräftiges Plus verzeichnen. Seit dem Start im November 2009 haben sich mehr als 2.200 Interessierte für die Veranstaltungen des BPW 2010 registrieren lassen.

Für Businesspläne, die im Rahmen einer Hochschulvorlesung erstellt wurden und deren Umsetzung nicht unmittelbar geplant ist, gibt es seit diesem Jahr eine eigene Kategorie: [BPWstudy]. Bewerbungen können an zwei gesonderten Terminen über den Professor einer teilnehmenden Hochschule eingereicht werden. Die Prämierung erfolgt am Ende des Wettbewerbs.

Der weitere Wettbewerb
Der Einstieg in den Wettbewerb ist auch in der dritten und letzten Stufe noch möglich. Bis zum Abgabetermin am 18. Mai 2010 komplettieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Businessplan um die Bereiche Unternehmens- und Finanzplanung. Die Abschlussprämierung des diesjährigen BPW erfolgt dann am 1. Juli 2010.
Laudatoren und Gastgeber
Die Preise überreichten Ralf Christoffers, Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, und Jens-Peter Heuer, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen in Berlin. Gastgeber des Abends war Hans Jürgen Kulartz, Mitglied des Vorstandes der Landesbank Berlin AG.

Ralf Christoffers, Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg war als einer der Schirmherren des BPW vom hohen Zulauf angetan: "Ich freue mich, dass der BPW in Brandenburg auch im 15. Jahr auf großes Interesse stößt und sich Menschen mit Ideen auch von der Krise nicht haben abschrecken lassen, ihren Weg in die Selbstständigkeit konsequent weiter zu gehen. Mit dem Frühphasenfonds wollen wir dabei helfen, die guten Ideen des heutigen Abends in die Tat umzusetzen. Denn: Existenzgründungen sind eine wichtige Triebfeder für wirtschaftliches Wachstum."

Jens-Peter Heuer, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen in Berlin, zeigte sich erfreut von den Ideen der Prämierten: "Die Metropolregion lebt von guten Einfällen, wie sie heute Abend präsentiert wurden. Wichtig sind eine professionelle Beratung und Förderung, wie der BPW sie bietet. Der neue Internetauftritt www.gruenden-in-berlin.de des Gründungsnetzwerks Berlin bietet zu solchen Angeboten einen guten Überblick."

Hans Jürgen Kulartz, Mitglied des Vorstandes der Landesbank Berlin AG, betonte als Gastgeber der Veranstaltung ebenfalls die Bedeutung einer begleitenden Beratung: "Firmengründer brauchen nicht nur finanzielle, sondern vor allem auch strategische Unterstützung. Als langjähriger Premiumpartner des BPW bietet die Berliner Sparkasse dies den Gründungsteams in Coachings während des Wettbewerbs und in unserem KompetenzCenter Gründungen und Unternehmensnachfolge an."

Über den Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg

Gute Geschäftsideen brauchen Unterstützung Der BPW richtet sich an alle, die mit einer vielversprechenden Geschäftsidee eine Firmengründung in Berlin oder Brandenburg planen. Ziel ist es, die Teilnehmer durch kostenlose Seminare und Veranstaltungen sowie individuelles Coaching und Feedback bei der Entwicklung eines in allen Punkten ausgereiften Geschäftskonzeptes in drei Wettbewerbsstufen zu unterstützen.

Drei Bewertungskategorien
Der BPW gliedert sich in die Kategorien [BPWtechnology] für technologieorientierte, [BPWservice] für nicht-technologieorientierte Produkt- und Dienstleistungsideen sowie [BPWstudy] für im Rahmen von Hochschulveranstaltungen entstandene Geschäftspläne. Die Jury prämiert in den Stufen eins und zwei die jeweils fünf besten Businesspläne der ersten beiden Kategorien, in Stufe drei werden die jeweils drei besten gekürt. Im Jahr 2010 vergibt der BPW Preisgelder in Höhe von insgesamt 63.000 Euro.
Eine gemeinsame Initiative
Die Investitionsbank Berlin (IBB), die InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) sowie die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB) organisieren den BPW gemeinsam. Träger der Initiative sind die Hochschulen in Berlin und Brandenburg. Schirmherren des BPW sind Ralf Christoffers, Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg und Harald Wolf, Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen des Landes Berlin.

Der BPW dankt seinen Premiumpartnern, Partnern, Kooperationspartnern und Schirmherren, deren Unterstützung die Umsetzung des BPW erst möglich macht. Der BPW wird zum Großteil aus Mitteln von Premiumpartnern, Partnern und Eigenmitteln der Organisatoren finanziert. Zusätzlich wird das Projekt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Detaillierte Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie unter www.b-p-w.de.

Pressekontakt
Matthias Haensch, Pressesprecher
Tel.: 0331 660 15 05
Fax: 0331 660 12 31
E-Mail: presse@ilb.de

Matthias Haensch | b-p-w.de
Weitere Informationen:
http://www.b-p-w.de
http://www.gruenden-in-berlin.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise