Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Von der Idee zum Geschäftserfolg: Bundesweiter Businessplan-Wettbewerb von Science4Life startet erstmalig mit Ideenphase

03.09.2012
Kreative Köpfe mit Unternehmergeist aus den Bereichen Life Sciences und Chemie sind aufgerufen mitzumachen und zu gewinnen.

Der bundesweit ausgeschriebene Businessplan-Wettbewerb Science4Life Venture Cup geht dieses Jahr bereits zum 15. Mal an den Start. Ideenträger haben die Möglichkeit, sich von der ersten Idee bis zum Businessplan von Science4Life begleiten zu lassen und vom Know-how und den umfangreichen branchenspezifischen Angeboten der Gründerinitiative zu profitieren. Um die Entwicklung innovativer Ideen bereits in einem ganz frühen Stadium zu fördern und Teilnehmern Zugang zu Fach-Know-how zu ermöglichen, wurde der Wettbewerb zum ersten Mal um eine Ideenphase ergänzt.

Ab sofort sind wieder alle Ideenträger aus dem gesamten Bundesgebiet eingeladen, ihre Ideen aus den Bereichen Life Sciences und Chemie auf Papier zu bringen und sich beim Science4Life Venture Cup 2013 zu bewerben. Der Wettbewerb hat viel zu bieten: Neben Preisen im Gesamtwert von 66.000 EURO profitieren Teilnehmer vom umfangreichen kostenfreien Angebot - von Online-Seminaren bis hin zu individuellen Coachings - und erhalten einen Überblick über alle notwendigen Rahmenbedingungen für eine Unternehmensgründung. Zudem steht ihnen der Zugang zum größten branchenspezifischen Experten-Netzwerk aus über 130 Unternehmen und Institutionen offen.

Sponsoren des Wettbewerbs sind das Land Hessen und das Gesundheitsunternehmen Sanofi.

Der Wettbewerb startet mit der Ideenphase, die dazu motivieren soll, Ideen und deren Potenzial gemeinsam mit Branchen-Experten optimal auszuschöpfen. "Wissenschaftler aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder Unternehmen in Deutschland haben hervorragende Ideen, von denen viele leider direkt in der Schublade landen. Mit der Ideenphase bietet Science4Life jetzt auch in einem frühen Stadium fachkundige Unterstützung, die es leichter macht, eine wissenschaftliche Idee zu einem tragfähigen Geschäftskonzept zu entwickeln", erklärt Dr. Stefan Bartoschek, der wissenschaftliche Leiter des Science4Life-Teams. Die Ideenphase ist ein erster Check-up, der z.B. die Realisierbarkeit eines Gründungsvorhabens beurteilt und Möglichkeiten der Geschäftsentwicklung verdeutlicht.

Die Teilnehmer beschreiben hierzu auf maximal drei Seiten wesentliche Aspekte ihrer Idee, darunter z.B. den Status Quo der Entwicklung und Verwendungsmöglichkeiten. Einsendeschluss der Ideenphase ist der 26. Oktober 2012.

Neben dem Feedback, welches jeder Einsender erhält, werden 30 Teams zu einem Tagesworkshop nach Frankfurt/Main eingeladen und erhalten von Experten Know-how für die Weiterentwicklung ihrer Ideen.

Die Besten drei Ideen werden zudem auf der Konzeptprämierung im Frühjahr 2013 ausgezeichnet. Selbstverständlich können sich alle, die an der Ideenphase teilgenommen haben, auch an der Konzept- und der Businessplanphase beteiligen.

In der Konzeptphase geht es darum, der Unternehmensidee konkrete Gestalt zu geben und das geplante Vorhaben konzeptionell zu formulieren. Im Fokus der letzten Wettbewerbsphase steht die Businessplanerstellung. Ziel ist die Erarbeitung eines ausgereiften Businessplanes, der Basis einer jeden erfolgreichen Unternehmensgründung ist. Alle Wettbewerbsphasen haben eines

gemeinsam: Die Einreichungen der Teilnehmer werden in einem anonymisierten Verfahren von Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft aus dem Science4Life-Netzwerk bewertet. Sie erhalten professionelles Feedback, welches ihnen hilft, Schwachstellen zu erkennen und rechtzeitig die richtigen Weichen für die Umsetzung ihrer Unternehmensidee zu stellen. Begleitend zur gesamten Wettbewerbsrunde bietet Science4Life ab Herbst 2012 Online-Seminare an, in denen Branchenexperten zu wichtigen Aspekten der Existenzgründung und Businessplanerstellung referieren und auf Fragen eingehen.

Anmeldung zum Wettbewerb, weitere Informationen und Termine unter www.science4life.de

Kontakt:
Geschäftsstelle des Science4Life e.V., Industriepark Höchst, Gebäude H 831, 65926 Frankfurt, Tel.: 0700 / 00 77 44 77, Fax: 0700 / 00 77

44 66, E-Mail: info@science4life.de

Hintergrundinformation:

Science4Life e.V. ist eine unabhängige Gründerinitiative, die deutschlandweit Beratung, Betreuung und Weiterbildung von jungen Unternehmen in den Branchen Life Sciences und Chemie kostenfrei anbietet. Sie wurde bereits 1998 als Non-Profit-Organisation ins Leben gerufen. Seit 2003 ist die Gründerinitiative Science4Life ein Verein. Initiatoren und Sponsoren sind die Hessische Landesregierung und das Gesundheitsunternehmen Sanofi. Gefördert wird das Projekt auch durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Die Gründerinitiative setzt ihren thematischen Schwerpunkt auf den alljährlich ausgetragenen Businessplan-Wettbewerb "Science4Life Venture Cup" und lädt jedes Jahr Ideenträger aus ganz Deutschland ein, innovative Geschäftsideen aus den Bereichen Life Sciences und Chemie in Unternehmenserfolge umzusetzen. Damit ist er der bundesweit größte Businessplan-Wettbewerb dieser wichtigen Zukunftsbranchen. Er bündelt zur Unterstützung der Unternehmensgründer fachspezifische Expertise in einem Expertennetzwerk aus über 120 Unternehmen und Institutionen mit über 180 ehrenamtlich tätigen Experten. Seit 1998 haben in den 14 Wettbewerbsrunden mehr als 3600 Teilnehmer über 1100 Geschäftsideen, darunter rund 700 detailliert ausgearbeitete Businesspläne erarbeitet und auf den Prüfstand gestellt. Rund 3000 Arbeitsplätze in über 500 neu gegründeten Unternehmen wurden geschaffen.

Pressekontakt:

CfL CONSULTING - Communication for Leadership, Dorothée Wischnewski, Schillerstraße 40, 55116 Mainz, Tel.: +49 (0)6131 / 55 42 889,

Fax: +49 (0)6131 / 55 42 893, E-Mail: d.wischnewski@cfl-consulting.de

Dorothée Wischnewski | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.cfl-consulting.de
http://www.science4life.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht »Die Oberfläche 2018« – Fünf Nominierungen gehen in die Endrunde
18.05.2018 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht DFG fördert Entwicklung innovativer Forschungssoftware an der Universität Bremen
17.05.2018 | Universität Bremen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics