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HZDR Innovation GmbH unter den fünf Finalisten bei bundesweitem Technologie-Transferpreis

24.05.2013
Seit 2008 lobt die Technische Universität Chemnitz den bundesweiten Technologie-Transferwettbewerb wissen.schafft.arbeit aus.

Er richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen und Wissenschaftler, die erfolgreich beim Wissens- und Technologietransfer zusammengearbeitet haben. Die HZDR Innovation GmbH konnte sich unter 24 Teilnehmern aus ganz Deutschland durchsetzen und wurde von der Jury ins Finale gewählt.

Die HZDR Innovation GmbH wurde im Oktober 2011 vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und der GWT-TUD GmbH mit dem Ziel gegründet, die vorhandenen, teilweise weltweit einzigartigen Infrastrukturen am HZDR bestmöglich zu nutzen. Die Aufträge kommen derzeit vor allem aus der Halbleiter- und Automobilbranche. Die HZDR Innovation GmbH nutzt hierfür die Geräte und Technologien im Ionenstrahlzentrum, um die Ausgangsmaterialien durch Ionenimplantation widerstandsfähiger, beständiger und effizienter zu machen.

„Externe Nutzer bringen Reputation, neue Projekte und Drittmittel“, sagt der Kaufmännische Direktor des HZDR, Prof. Peter Joehnk. „Die Nutzung des Ionenstrahlzentrums auch für industrielle Aufträge wird in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Die Anlage gehört damit zu unseren wichtigsten internationalen Nutzerzentren.“

Im ersten vollen Geschäftsjahr 2012 gewann das Unternehmen 60 Neukunden – darunter neben zahlreichen regionalen und nationalen Industriepartnern auch 'Global Player' aus den USA. Für 2013 rechnen die Gesellschafter um die Geschäftsführer Prof. Andreas Kolitsch und Beate-Victoria Ermisch mit einem Umsatz von deutlich über einer Million Euro. Die HZDR Innovation GmbH beschäftigt derzeit knapp 25 Mitarbeiter, meist in Teilzeit. „Andere Forschungseinrichtungen haben bereits großes Interesse an unserem Modell. Durch den verstärkten Transfer ergeben sich außerdem gute Kontakte zu forschungsintensiven Unternehmen“, sagt Dr. Björn Wolf, Leiter des HZDR-Technologietransfers. Die GmbH soll in Zukunft auch verstärkt als Dachgesellschaft für weitere HZDR-Ausgründungen dienen.

Der Technologie-Transferpreis wissen.schafft.arbeit ist mit 20.000 Euro dotiert und geht an das Projektteam. Die finale Entscheidung der Jury fällt am 27. Mai 2013.

Weitere Informationen
Dr. Björn Wolf
Leiter Technologietransfer und Recht im HZDR
Tel. 0351 260-2615
b.wolf@hzdr.de

Pressekontakt
Dr. Christine Bohnet
Pressesprecherin
Tel. 0351 260-2450 oder 0160 969 288 56
c.bohnet@hzdr.de | www.hzdr.de

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
Bautzner Landstr. 400
01328 Dresden

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) forscht auf den Gebieten Energie, Gesundheit und Materie. Folgende Fragestellungen stehen hierbei im Fokus:
• Wie nutzt man Energie und Ressourcen effizient, sicher und nachhaltig?
• Wie können Krebserkrankungen besser visualisiert, charakterisiert und wirksam behandelt werden?
• Wie verhalten sich Materie und Materialien unter dem Einfluss hoher Felder und in kleinsten Dimensionen?

Zur Beantwortung dieser wissenschaftlichen Fragen werden fünf Großgeräte mit einzigartigen Experimentiermöglichkeiten eingesetzt, die auch externen Nutzern zur Verfügung stehen.

Das HZDR ist seit 2011 Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Es hat vier Standorte in Dresden, Leipzig, Freiberg und Grenoble und beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter – davon ca. 450 Wissenschaftler inklusive 160 Doktoranden.

Dr. Christine Bohnet | Helmholtz-Zentrum
Weitere Informationen:
http://www.hzdr-innovation.de
http://www.wissenschafftarbeit.de
http://www.hzdr.de/db/Cms?pNid=473&pOid=39187

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