Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Humboldt-Forschungspreisträger an der RUB

06.06.2011
Öffentlicher Vortrag von Prof. Debashis Mukherjee

Einen renommierten Gastwissenschaftler aus Indien begrüßt die Ruhr-Universität Bochum in diesen Tagen: Professor Debashis Mukherjee von der Indian Association for the Cultivation of Sience (IACS) in Kolkata (Calcutta) erhielt den mit 60.000 Euro dotierten Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung.

Die Preisträger finanzieren damit selbst gewählte Forschungsvorhaben in Deutschland in Kooperation mit Fachkollegen. In diesem und in den nächsten zwei Jahren wird Murkherjee für insgesamt zwölf Monate zu Gast in Bochum und an der Universität Heidelberg sein.

An der Fakultät für Chemie und Biochemie der RUB (Lehrstuhl für Theoretische Chemie) erforscht er zusammen mit Prof. em. Werner Kutzelnigg moderne Methoden der Quantenchemie, insbesondere im Bereich der so genannten Elektronenkorrelation.

... mehr zu:
»RUB »cultivation

Auftakt im Chemischen Kolloquium

Seinen ersten Aufenthalt an der RUB beginnt Prof. Mukherjee mit einem öffentlichen Vortrag im Chemischen Kolloquium der Fakultät am kommenden Donnerstag, 9. Juni (17.15 Uhr, Hörsaal HNC 30). Er spricht zum Thema „Emergence of modern Research in Chemistry and Physics in the Colonial India – the German Connection”. Dabei geht es um die “Sonderrolle” Indiens zur Zeit der Kolonialisierung durch die Briten und insbesondere den großen Einfluss deutscher Gelehrter, Wissenschaftler und Geistlicher auf die Entwicklung einer blühenden und fortschrittlichen Wissenschaftskultur in Indien. Prof. Mukherjee spannt in seinem auf Englisch gehaltenen Vortrag den Bogen vom späten 19. Jahrhundert bis in die heutige Zeit. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Vita Prof. Mukherjee

Debashis Mukherjee wurde am 17. Dezember 1946 geboren. Nach dem Studienabschluss in Chemie (1967) wurde er an der Universität von Calcutta in Theoretischer Chemie promoviert (1972). 1978 wurde er zum Professor an der Indian Association for the Cultivation of Science (IACS) in Calcutta ernannt, wo er eine Arbeitsgruppe für Theoretische Chemie aufbaute. Von 1999 bis 2008 war er Direktor der IACS. In den vergangenen Jahrzehnten spielte Prof. Mukherjee eine herausragende Rolle bei der Entwicklung grundlegender Methoden der Quantenchemie und -physik.

Weitere Informationen

Lehrstuhl für Theoretische Chemie, Sekretariat, Tel. 0234/32-26485, theochem@theochem.rub.de
www.theochem.ruhr-uni-bochum.de
Prof. Dr. em. Werner Kutzelnigg, Tel. 0234/32-28482
Redaktion: Jens Wylkop

Dr. Josef König | idw
Weitere Informationen:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/

Weitere Berichte zu: RUB cultivation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie