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Humboldt-Forschungspreis für Professor Daniel S. Hamermesh

02.12.2011
Preisträger forscht ab dem Sommersemester 2012 an der Humboldt-Universität

Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Daniel S. Hamermesh von der University of Texas at Austin (USA) erhält einen der diesjährigen Forschungspreise der Alexander von Humboldt-Stiftung.

Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert und ermöglicht es ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, selbst gewählte Forschungsvorhaben in Deutschland in Kooperation mit Fachkolleginnen oder -kollegen durchzuführen. Mit der Auszeichnung an Daniel S. Hamermesh folgt die Jury dem Vorschlag von Professor Michael C. Burda von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin.

Daniel S. Hamermesh ist ein international renommierter Wirtschaftsforscher, der vor allem mit seinen Arbeiten auf dem Gebiet der Arbeitsmarktökonomik beständig innovative Akzente setzt und neue Diskussionen anregt. Für sein Referenzwerk "Labor Demand" sowie für seine Analyse von Fixkosten bei der Anpassung der Arbeitsnachfrage erlangte der Preisträger weit über die Fachkreise hinaus Anerkennung. Besonders seine Beiträge für den Freakonomics-Blog der New York Times veranschaulichen den interessierten Lesern die Relevanz der Volkswirtschaftslehre anhand von Beispielen aus dem täglichen Leben. Auch mit der empirischen Forschung zur Rolle der subjektiv gemessenen Schönheit für den Arbeitsmarkt regte Hamermesh eine Fülle von Forschungsthemen an. In den USA löst er derzeit mit seiner neuesten Buchveröffentlichung "Beauty Pays: Why Attractive People Are More Successful" Diskussionen um berufliche Chancengleichheit aus, indem er Attraktivität als ökonomischen Faktor beschreibt und dessen Auswirkungen auf die Höhe des Gehalts eines Arbeitnehmers analysiert.

Ab dem Sommersemester 2012 wird Daniel Hamermesh am Institut für Wirtschaftsökonomie II (Makro) tätig sein und gemeinsam mit Professor Burda zu Fragen der Arbeitslosigkeit und Zeitverwendung unter besonderer Berücksichtigung der Rolle sozialer Normen für die Aufrechterhaltung von Differenzen im regionalen und internationalen Vergleich forschen. Auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler profitieren von der Präsenz Hamermeshs, der ihnen beratend zur Seite stehen wird. Professor Burda über den Preisträger: „Daniel S. Hamermesh wird das Berliner Profil in der angewandten arbeitsökonomischen Forschung erheblich stärken, und ich freue mich auf viele Jahre produktiver Forschung mit diesem hervorragenden Wissenschaftler“. Daniel Hamermesh sieht einer ergiebigen Zusammenarbeit ebenfalls erfreut entgegen: „Ich bin sehr stolz auf die Auszeichnung. Der Humboldt-Forschungspreis gibt mir die Gelegenheit, die Forschungsarbeit mit den prominenten Arbeitsökonomen an der Humboldt-Universität, insbesondere mit Professor Burda, fortzusetzen. Mehrere Monate in Berlin, eine unserer liebsten Städte der Welt, zu verbringen, ist für meine Frau und mich eine große Freude. Gute Arbeit und eine schöne Stadt – das ist für mich fast paradiesisch!“

Mit dem Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihr bisheriges Gesamtschaffen ausgezeichnet, deren grundlegende Entdeckungen, Erkenntnisse oder neue Theorien das eigene Fachgebiet nachhaltig geprägt haben. Nominiert werden können Wissenschaftler aus dem Ausland aller Fachrichtungen und aller Länder. Die Humboldt-Stiftung vergibt jährlich bis zu 100 Humboldt-Forschungspreise.

WEITERE INFORMATIONEN
Prof. Michael C. Burda, Ph.D.
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin
Tel.: 030 2093-5638
E-Mail: burda@wiwi.hu-berlin.de

Constanze Haase | idw
Weitere Informationen:
http://www.wiwi.hu-berlin.de/professuren/vwl/wtm2

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