Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Holcim Deutschland und HafenCity Universität Hamburg (HCU) verleihen Studienpreis für Nachhaltigkeit

28.10.2011
Am 25.10.2011 wurde an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) bereits zum vierten Mal der Holcim Studienpreis für Nachhaltigkeit im Rahmen der Jahresausstellung der Hochschule verliehen.

Ausgezeichnet wurde die Master-Thesis von Lucas Kronawitter zum Thema "Water Sensitive Development in the Gowanus Canel Sewershed, Brooklyn NYC". Anhand eines Beispiels in Brooklyn, New York wurden im Rahmen eines viermonatigen Auslandsaufenthaltes natürliche Wasserkreislaufsysteme im städtischen Kontext untersucht: Ein Kanalsystem wurde über 150 Jahre lang industriell genutzt und steht nun vor einer neuen Überplanung und Nutzung.

Die Jury lobte unter anderem die Überlegungen des Preisträgers für ein optimiertes urbanes Ökosystem, das verschiedene städtische Funktionen, z.B. auch die Freizeitnutzung und Erholung, übernehmen kann. Der Preisträger ist Absolvent des Masterstudiengangs „Resource Efficiency in Architecture and Planning (REAP)“ an der HCU.

Leo Mittelholzer, Vorstandsvorsitzender der Holcim (Deutschland) AG, überreichte die Auszeichnung: "Die Arbeit von Herrn Kronawitter greift ein aktuelles und zugleich wichtiges Nachhaltigkeitsthema auf: unseren Umgang mit Wasser im stark urbanen Kontext. Die Arbeit betrachtet neben vielen ökologischen Aspekten auch die ganzheitliche Stadtentwicklung über verschiedene Nutzungszyklen hinweg."

Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU, ergänzte: "Der Preisträger begreift Nachhaltigkeit als komplexe Aufgabenstellung, geht mit starker Eigeninitiative ein spannendes Projekt an und sieht auch das Zusammenspiel verschiedener Akteure wie Planern, öffentlichen Stellen und Non-Profit-Organisationen. Das ist das, was wir an der HCU mit unserer interdisziplinären Ausrichtung und in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern unterstützen und bei den Studierenden erreichen wollen.“

Die Holcim (Deutschland) AG und die HafenCity Universität Hamburg (HCU) entwickelten 2007 einen studentischen Wettbewerb, mit dem jährlich an der HCU die beste Arbeit zum Thema nachhaltiges Planen und Bauen ausgezeichnet wird. Wissenschaftliche Exzellenz und gesellschaftliche Verantwortung sollen durch ihn in allen Fachgebieten der HCU gefördert werden.

Auch die Holcim Foundation hat in den vergangenen Jahren bereits die HCU in Hinblick auf die Entwicklung ihrer Lehr- und Forschungspläne im Bereich Nachhaltigkeit beraten und unterstützt.

Pressekontakt und Kontakt ins Präsidium der HCU:
Mechtild Freiin v. Münchhausen
HafenCity Universität Hamburg
Leiterin des Referats für Kommunikation
Tel: +49.40.42827-2730
Mechtild.vonMuenchhausen@hcu-hamburg.de

Mechtild Freiin v. Münchhausen | idw
Weitere Informationen:
http://www.hcu-hamburg.de

Weitere Berichte zu: HCU HafenCity Holcim Kronawitter Nachhaltigkeit Preisträger Studienpreis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Scharfe Röntgenblitze aus dem Atomkern

17.08.2017 | Physik Astronomie

Fake News finden und bekämpfen

17.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Effizienz steigern, Kosten senken!

17.08.2017 | Messenachrichten