Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hohe Auszeichnung für Stuttgarter Turbinenforscher

12.07.2010
Prof. Michael V. Casey, der Leiter des Instituts für Thermische Strömungsmaschinen und Maschinenlaboratorium der Universität Stuttgart, wurde zum Fellow der American Society of Mechanical Engineers (ASME) ernannt.

Der englische Ingenieurwissenschaftler, der im Jahr 2003 den Ruf an die Uni Stuttgart annahm, erhielt die hochrangige Auszeichnung für seine herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Aerodynamik der Turbomaschinen.

Der Status des „Fellow of ASME“ gilt als besondere Ehre, die Wissenschaftlern und Ingenieuren außerhalb der USA nur ausgesprochen selten zuteil wird. Mit der Auszeichnung werden Caseys Forschungserfolge an der Universität Stuttgart ebenso anerkannt wie seine erfolgreiche Industrie- und Lehrtätigkeit.

Casey arbeitete nach dem Studium und der Promotion in den Ingenieurswissenschaften an der University of Oxford als Postdoc am renommierten Whittle Laboratory der University of Cambridge. Wichtige Stationen seiner darauffolgenden Industrietätigkeit waren Sulzer Escher Wyss (Schweiz), Rolls Royce (UK) und Sulzer Innotec (Schweiz) bevor er in 2003 den Ruf an die Universität Stuttgart annahm. Im Rahmen seiner Industrietätigkeit arbeitete er erfolgreich im Bereich der Forschung, der Entwicklung und des Produktdesigns.

Er entwickelte Methoden für die Auslegung und Berechnung von Verdichtern, wie sie in Turboladern und Triebwerken angewendet werden. Viele seiner Berechnungsmethoden sind zu Standardwerkzeugen in der Industrie geworden sind.

An der Universität Stuttgart konzentriert sich Casey auf die Forschung auf dem Gebiet der Dampfturbinen und Turboladern. Darüber hinaus ist er Berater bei dem angesehenen Ingenieurunternehmen PCA Engineers in England. Caseys Arbeit wurde bereits mit sieben renommierten Preisen ausgezeichnet. Zudem leistete Casey mit zahlreichen Publikationen und mit der Organisation von internationalen Konferenzen umfassende Beiträge für seinen Fachbereich.

Die ASME wurde 1880 gegründet und fördert heute besondere Leistungen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Sie gilt als amerikanisches Pendant zum Verein Deutscher Ingenieure (VDI), ist aber mit ihren fast 100.000 Mitgliedern weltweit stärker global orientiert. Der Ehrentitel des „Fellow of ASME“ wird nur auf Empfehlung herausragender Fachkollegen verliehen, die in der Regel selbst „Fellows of ASME“ sind.

Andrea Mayer-Grenu | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-stuttgart.de/

Weitere Berichte zu: ASME Industrietätigkeit Sulzer Turbinenforscher Turbolader

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie