Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hochschule Osnabrück erneut erfolgreich im Wettbewerb "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen"

05.08.2014

Hochschule Osnabrück erneut erfolgreich beim Bund-Länder-Wettbewerb "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Bewilligung von 3,6 Millionen Euro für die Entwicklung und Erprobung von Angeboten der wissenschaftlichen Weiterbildung in zwei neuen Verbundprojekten in den Bereichen Agrar und Gesundheit.

Die Hochschule Osnabrück kann weitere Studienangebote im Profil „Offene Hochschule entwickeln. In der zweiten Runde des Bund-Länder-Wettbewerbs "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" erhielt sie vom BMBF den Zuschlag für zwei weitere Projekte. 

Im Verbundvorhaben „Netzwerk für Agrarkarrieren AgriCareerNet, das zusammen mit der Universität Göttingen durchgeführt wird, stehen der Hochschule nun 2,35 Millionen Euro für die Entwicklung und Erprobung neuer Studienangebote zur Verfügung. 

Im Verbundprojekt „Kompetenzentwicklung von Gesundheitsfachpersonal im Kontext des Lebenslangen Lernens KeGL, eingereicht mit der Universität Osnabrück, der Ostfalia Hochschule, der Hochschule Hannover und der Jade Hochschule, hat die Hochschule Osnabrück 1,25 Millionen Euro eingeworben.

„Diese Förderung des BMBF unterstreicht unsere Kompetenz und langjährige Erfahrung in der Prozess- und Angebotsentwicklung praxisorientierter wissenschaftlicher Weiterbildungsprofile", freut sich der Vizepräsident der Hochschule Osnabrück, Dr. Kai Handel. „Ziel ist es nun, nach gemeinsamer Entwicklung und Abstimmung im Sommersemester 2016 mit neuen berufsbegleitenden Studiengängen sowie verschiedenen Lehrgängen mit Zertifikatsabschluss an den Start zu gehen."

Im Teilprojekt „Netzwerk für Agrarkarrieren in der Offenen Hochschule Osnabrück werden wissenschaftliche Weiterbildungsangebote für Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen in den Bereichen Nutztierproduktion/Tierwohl, Agrartechnologien und Betriebswirtschaft entwickelt. 

So sind beispielsweise für die Geflügelwirtschaft ein neuer Master-Studiengang sowie Zertifikatskurse geplant. Auch ein berufsbegleitender Bachelor-Studiengang mit Schwerpunkt „Produktmanagement Agrarwirtschaft ist Teil des Projekts. Innovative Agrartechnologien sind Gegenstand von Zertifikatskursen und offenen Weiterbildungsformaten, die das zukünftige Weiterbildungsangebot der Hochschule ergänzen sollen. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Stärken im Bereich Agrar gemeinsam mit der Universität Göttingen in ein niedersächsisches „Netzwerk für Agrarkarrieren einbringen können", erklärt Vizepräsident und Dekan, Professor Dr. Bernd Lehmann.

Entwickelt wurde das Konzept im Geschäftsbereich Offene Hochschule von Professor Dr. Robby Andersson, Professor Dr. Harald Grygo, Professor Dr. Bernd Johanning, Dr. Christiane Kühne, Professor Dr. Arno Ruckelshausen und Professor Dr. Eberhard Wißerodt.

Der Beitrag der Hochschule Osnabrück im Verbundvorhaben „Kompetenzentwicklung von Gesundheitsfachpersonal im Kontext des Lebenslangen Lernens (KeGL) fokussiert auf die Erforschung und Entwicklung bedarfsgerechter und modularisierter Zertifikatsangebote zur kompetenzorientierten Weiterbildung von Gesundheitsfachpersonal. Initiator an der Hochschule Osnabrück ist hier das Innovationszentrum Weiterbildung um Professorin Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Heike Thiele und Alexander Karsten Wolf sowie Professorin Dr. Ursula Hübner und Professor Dr. Wolfgang Arens-Fischer.

Mit der Einbettung von neuen Modulen und Zertifikatskursen in das Gesamtangebot niederschwelliger, modularisierter Angebote in aufwärtskompatibler Form an der Hochschule Osnabrück wird das Weiterbildungsangebot im Gesundheitsbereich weiter entwickelt. Besonders in den Bereichen Patientensicherheitsmanagement und Gesundheits- und Medizininformatik werden hier neue Angebote entstehen. 

"Wir freuen uns sehr über diese bedeutende Förderung. Sie hilft uns dabei, die exponierte Stellung der Hochschule Osnabrück im Gesundheitsbereich weiter auszubauen. Letztendlich liefert unsere Forschung wichtige Antworten auf den sich immer stärker abzeichnenden Fachkräftemangel im Gesundheitswesen, und das unter Berücksichtigung der besonderen Herausforderungen des Flächenlandes Niedersachsen", freut sich Professorin Dr. Andrea Braun von Reinersdorff.

„Die Antragstellung erfolgte im Rahmen der verstärkten Zusammenarbeit zwischen der Universität Osnabrück und der Hochschule Osnabrück. Die Idee des gemeinsam getragenen Gesundheitscampus, der in Osnabrück entsteht, ist ein Herzstück der Kooperation beider Hochschulen", umreißt Dekanin und Vizepräsidentin Professorin Dr. Marie-Luise Rehn die weitergehenden Entwicklungspläne.

Die erste Wettbewerbsrunde des Bund-Länder-Wettbewerbs "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" hatte 2011 mit 50 Hochschulen begonnen, in der zweiten Runde ab August 2014 wird die Zahl der teilnehmenden Hochschulen fast verdoppelt 47 weitere kommen hinzu. Insgesamt erarbeiten die Hochschulen nun Studienangebote in 73 Verbund- und Einzelprojekten. Das Spektrum der Angebote ist breit: Es reicht von der Mechatronik zur Pflegewissenschaft, von nachhaltiger Landwirtschaft bis zur IT-Sicherheit und umfasst flexible, berufsbegleitende Studiengänge ebenso wie wissenschaftliche Weiterbildung und Beratungsangebote zur Qualifizierung.

Mit den beiden Projekten hat sich die Hochschule Osnabrück erneut in einem bundesweiten Wettbewerb um neue Weiterbildungsangebote für die Offene Hochschule durchgesetzt. Seit März 2014 studieren bereits berufliche Fachkräfte im berufsbegleitenden Studiengang „Ingenieurwesen Maschinenbau und „Ingenieurwesen Fahrzeugtechnik, dessen Entwicklung ebenfalls vom BMBF gefördert wurde.

Kontakt:
„Netzwerk für Agrarkarrieren in der Offenen Hochschule Osnabrück
Dr. Christiane Kühne
Hochschule Osnabrück, Albrechtstraße 30, 49076 Osnabrück, Raum AF 0211
Tel. +49 (0)541 969-3633
c.kuehne@hs-osnabrueck.de

„Kompetenzentwicklung von Gesundheitsfachpersonal im Kontext des Lebenslangen Lernens (KeGL)
Alexander Karsten Wolf
Hochschule Osnabrück, Caprivistr. 30A, 49076 Osnabrück, Raum CN 309 B
Tel.:+49 (0)541 969-3866
Wolf@wi.hs-osnabrueck.de

Hochschule Osnabrück | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.hs-osnabrueck.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise