Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hochschul-Wettbewerb zur MINT-Lehrerbildung geht in die zweite Runde

05.03.2009
Die erste Entscheidung im Hochschul-Wettbewerb der Telekom-Stiftung ist gefallen: Elf Hochschulen sind aufgefordert worden, Vollanträge mit ihren Konzepten zur besseren Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT-Fächer) auszuarbeiten.

Anfang Juli werden bis zu fünf ausgewählt, die dann von der Stiftung bei ihrer Profilierung in der MINT-Lehrerbildung mit insgesamt fünf Millionen Euro unterstützt werden. Die Förderung läuft über drei Jahre.

Ziel des Projekts ist es, Anreize zu schaffen, damit Hochschulen sich weit stärker als bisher in der Ausbildung von MINT-Lehrern engagieren und das Thema zu einem zentralen Tätigkeitsfeld auf- beziehungsweise ausbauen. "Es bleibt dabei: Die Lehrerbildung ist die zentrale Stellschraube für die Qualität des deutschen Bildungssystems", erklärt Dr. Klaus Kinkel, Vorsitzender der Telekom Stiftung.

Folgende Hochschulen sind in der Vollantragsstufe dabei:

- Freie Universität Berlin
- Humboldt-Universität Berlin
- Ruhr-Universität Bochum
- Universität Bremen
- Technische Universität Darmstadt
- Technische Universität Dortmund
- Pädagogische Hochschule Freiburg
- Universität Göttingen
- Technische Universität München
- Universität Oldenburg
- Universität Würzburg
"Die Qualität und der Ideenreichtum der eingereichten Antragsskizzen war sehr hoch und die Auswahl der Hochschulen damit überaus schwierig", sagt Professor Hans N. Weiler, Vorsitzender der Expertenkommission, die die Skizzen begutachtet hat und später auch die Vollanträge prüft und bewertet. "Der Wettbewerb zeigt, dass viele Hochschulen bereit und in der Lage sind, sich innovativ und kreativ mit der Lehrerbildung auseinander zu setzen und die MINT-Lehrerbildung dabei besondere Aufmerksamkeit findet. Dabei weisen fast alle eingereichten Skizzen dem Forschungsanteil in der MINT-Lehrerbildung eine wichtige Rolle zu", so Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Telekom-Stiftung.

Insgesamt gingen 27 Antragsskizzen aus elf Bundesländern ein. Die genannten elf Hochschulen haben bis zum 12. Juni 2009 Zeit, Vollanträge einzureichen. Die Auswahl der geförderten Hochschulen ist für den 2./3. Juli 2009 vorgesehen.

Mit den einzureichenden Konzepten sollen die Hochschulen u.a.
zeigen,
- wie sie die MINT-Lehrerbildung organisatorisch und inhaltlich als eines der zentralen Tätigkeitsfelder der Hochschule integrieren und weiterentwickeln,

- wie sie dafür sorgen, dass die Lehrerbildung in enger Verzahnung von Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaft erfolgt,

- wie sie die MINT-Lehrerbildung mit der Schulpraxis verknüpfen,

- wie sie im Rahmen der MINT-Lehrerbildung die fachdidaktische Forschung und die Entwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses entscheidend voranbringen.

Andrea Servaty | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.telekom-stiftung.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht „Digital Mobility“– 48 Mio. Euro für die Entwicklung des digitalen Fahrzeuges
26.06.2017 | Kompetenzzentrum - Das virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH

nachricht Hochschule Karlsruhe: mit speichenlosem Fahrrad Kreativwettbewerb gewonnen
26.06.2017 | Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie