Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hier wird nachhaltiger Technologietransfer prämiert

17.06.2014

TU Chemnitz sucht erneut innovative Transferprojekte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen – Technologie-Transferpreis ist mit 20.000 Euro dotiert - Bewerbungsschluss: 19. September 2014

„Nachhaltige Wertschöpfung lebt von erfolgreichen Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Die Erprobung neuer Formen der Zusammenarbeit und die stärkere Einbindung von kleinen oder mittelständischen Unternehmen in den Wissens- und Technologietransfer sind dabei heute wichtiger denn je“, sagt Prof. Dr. Arnold van Zyl, Rektor der Technischen Universität Chemnitz. Ein innovativer Technologietransfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft finde in Deutschland oft im Stillen statt. Um diesen bedeutenden Leistungen mehr Öffentlichkeit zu geben und sie zu fördern, veranstaltet die Technische Universität Chemnitz seit 2008 den bundesweiten Wettbewerb „wissen.schafft.arbeit – Der Technologie-Transferpreis für den Mittelstand“ – dieses Jahr unter anderem gemeinsam mit der Sachsen Bank und Niles Simmons Hegenscheidt. Die Schirmherrschaft hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie übernommen.

Der bundesweite Wettbewerb identifiziert und prämiert herausragende Projekte. Gesucht werden Transferprojekte zwischen Hochschulen bzw. öffentlichen Forschungseinrichtungen und Unternehmen, denen eine nachhaltige Überführung von Wissen in die Wirtschaft gelungen ist. Der Wettbewerb richtet sich an kleine oder mittelständische Unternehmen und Wissenschaftler, die möglichst in den vergangenen fünf Jahren erfolgreich beim Wissens- und Technologietransfer zusammengearbeitet haben. Mindestens einer der wissenschaftlichen Akteure muss seinen Sitz in Deutschland haben. Der Technologie-Transferpreis ist mit 20.000 Euro dotiert. Gleichzeitig vergibt das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst einen mit 5.000 Euro dotierten Sonderpreis für herausragenden Technologietransfer mit besonderem Entwicklungspotenzial in Sachsen. Zudem stiftet die IAV GmbH einen mit 2.500 Euro dotierten Sonderpreis Wachstum.

Bis zum 19. September 2014 sind Einreichungen durch jeden der Transferpartner möglich. Eine unabhängige Jury aus Wissenschaftlern, Unternehmern und Transferexperten beurteilt danach die Bewerbungen. Neben dem Innovationsgrad werden beispielsweise auch Marktpotenziale und die Schaffung von Arbeitsplätzen berücksichtigt. Auch in diesem Jahr wird der Wettbewerb mit einem Technologie-Transfer-Symposium verknüpft. Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik haben am 24. November in Chemnitz die Möglichkeit, sich zu Transferprojekten auszutauschen. An diesem Tag wird auch zur Preisverleihung eingeladen.

„Die hervorragende Qualität von mehr als 170 Bewerbungen im Rahmen der fünf vergangenen Wettbewerbe zeigt, dass gemeinsam erarbeitete wissenschaftliche Lösungen zu Gründungen und erfolgreichem Wachstum von Unternehmen führen“, sagt Prof. Dr. Andreas Schubert, Prorektor für Wissens- und Technologietransfer der TU Chemnitz, und ergänzt: „Die Relevanz und Aktualität der Überführung von Wissen in Innovationen und neue Technologien wird auch dadurch bestätigt, dass der Preis eine hohe bundesweite Aufmerksamkeit erzielt und neben Hochschulen und Unternehmen zahlreiche Fraunhofer-Einrichtungen, Max-Planck-, Helmholtz- und Leibniz-Institute sowie andere Forschungseinrichtungen in der Vergangenheit Bewerbungen eingereicht haben.“

Ausführliche Kriterien und Hinweise zur Bewerbung: http://www.wissenschafftarbeit.de

Kontakt: Technische Universität Chemnitz, Büro des Rektors, Telefon 0371 531-19944, E-Mail transferpreis@tu-chemnitz.de

Mario Steinebach | Technische Universität Chemnitz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie