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Helmholtz verleiht Forschungspreise und freie Aufenthalte zum Forschen

28.06.2013
Die Helmholtz-Gemeinschaft zeichnet 13 herausragende Wissenschaftler mit dem Helmholtz International Fellow Award aus. Neben dem Preisgeld von jeweils 20.000 Euro erhalten die Forscher auch eine Einladung zu flexiblen Forschungsaufenthalten an einem oder mehreren Helmholtz-Zentren.
Der Helmholtz International Fellow Award würdigt besondere Forschungsleistungen und knüpft gleichzeitig neue Kooperationen mit Forschungseinrichtungen im Ausland.

„Wir verleihen den Helmholtz International Fellow Award an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich in unseren Forschungsbereichen verdient gemacht haben“, sagt Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. „Es ist aber auch eines unserer Anliegen, mit den Besten zusammenzuarbeiten, um die gemeinsame Expertise zu bündeln und so schneller Lösungen für die großen Herausforderungen von heute zu finden.“ So können die Preisträger auch als „Botschafter“ für die Helmholtz-Gemeinschaft agieren.

Die Auszeichnung richtet sich nicht nur an Forscher, sondern auch an Wissenschaftsmanager, die im Ausland tätig sind und sich in Helmholtz-relevanten Themen hervorgetan haben. Um für den Preis nominiert zu werden, müssen die Kandidaten von einem Helmholtz-Zentrum vorgeschlagen werden, das die gleichen Forschungsthemen bearbeitet. Das wichtigste Kriterium für die Auszeichnung ist die Qualität der wissenschaftlichen Leistung. Vorschläge dürfen laufend gestellt werden, die Auswahl der Preisträger trifft das Helmholtz-Präsidium.
Den Helmholtz International Fellow Award erhalten:

Herr Prof. Hesheng Chen, Direktor des Beijing Electron Positron Collider National Laboratory (IHEP), Institute of High Energy Physics, Chinese Academy of Sciences (China), nominiert durch das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY

Frau Prof. Varda Rotter, Direktorin des Women's Health Research Center, The Weizmann Institute of Science (Israel), nominiert durch das Deutsche Krebsforschungszentrum

Herr Prof. Dani Or, Professor am Institute of Terrestrial Ecosystems, Eidgenössische technische Hochschule Zürich (Schweiz), nominiert durch das Forschungszentrum Jülich

Herr Prof. Andrew A. Maudsley, Professor am Department of Radiology, University of Miami School of Medicine / Director of MR Research (USA), nominiert durch das Forschungszentrum Jülich

Frau Prof. Alexandra Czyrska-Filemonowicz, Direktorin des International Centre of Electron Microscopy for Materials Science, AGH University of Science and Technology Krakow (Polen), nominiert durch das Forschungszentrum Jülich

Herr Prof. Yuehui Yu, Vize-Direktor des Shanghai Institute of Microsystem and Information Technology, Chinese Academy of Sciences (China), nominiert durch das Forschungszentrum Jülich

Herr Prof. Craig Manning, Professor am Department of Earth & Space Sciences, Universität von Kalifornien (USA), nominiert durch das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ

Frau Prof. Valerie Mizrahi, Direktorin des Institute of Infectious Disease and Molecular Medicine, Universität von Kapstadt (Südafrika), nominiert durch das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

Frau Prof. Pascale Cossart, Professorin „classe exceptionnelle“ am Institut Pasteur (Frankreich), nominiert durch das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

Frau Prof. Emmanuelle Tsitrone, Scientific advisor for fusion to the High Commissioneer of CEA (Frankreich), nominiert durch das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik

Herr Prof. Zev Levin, emeritierter Professor der Universität Tel Aviv (Israel) und Professor am Cyprus Institute (Zypern), nominiert durch das Karlsruher Institut für Technologie

Frau Prof. Yehudit Bergman, Professorin an der Medizinischen Fakultät der Hebräischen Universität von Jerusalem (Israel), nominiert durch das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch

Herr Prof. Yoram Rubin, Professor am Department of Civil and Environmental Engineering, Universität von Kalifornien (USA), nominiert durch das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ
Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit fast 34.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3,4 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

Ansprechpartner für die Medien:

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Pressereferent
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Kommunikation und Medien
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Jan-Martin Wiarda | Helmholtz-Gemeinschaft
Weitere Informationen:
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