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Helmholtz gibt wissenschaftlichem Nachwuchs Starthilfe

07.12.2012
Mit einem neuen Förderprogramm unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft frisch promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Einstieg in die akademische Laufbahn.
Ein Expertengremium wählte nun die ersten 37 Kandidatinnen und Kandidaten für das neue Postdoktoranden-Programm aus. Sie erhalten bis zu 300.000 Euro für zwei bis drei Jahre und können damit ein selbst definiertes Forschungsprojekt verfolgen, um sich in ihrem Forschungsgebiet zu etablieren.

„Der Fortschritt in Forschung und Technologie hängt zu einem großen Teil vom wissenschaftlichen Nachwuchs ab“, sagt Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. „Daher möchten wir mit unserem neuen Postdoktoranden-Programm exzellenten jungen Forscherinnen und Forschern den Einstieg in eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere erleichtern.
Dieses Programm richtet sich ausdrücklich an alle, die in den vergangenen zwölf Monaten eine herausragende wissenschaftliche Promotion im In- oder Ausland abgeschlossen haben.“

Die Helmholtz-Gemeinschaft hat das Postdoktoranden-Programm in diesem Jahr zum ersten Mal ausgeschrieben. Sie bietet damit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Beginn ihrer Laufbahn hervorragende Karriereaussichten in der Forschung. Die Helmholtz-Postdoktoranden können selbstständig forschen, ihre Ideen realisieren und profitieren von den sehr guten Arbeitsbedingungen und der Ausstattung in einem Helmholtz-Zentrum. Außerdem stellt ihnen das jeweilige Zentrum in der Anfangsphase eine Mentorin oder einen Mentor zur Seite.
Die 37 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben sich in einem mehrstufigen Wettbewerbsverfahren mit externer Begutachtung auch durch internationale Experten und der Auswahl durch ein interdisziplinäres Gremium durchgesetzt. Insgesamt hatten 170 Nachwuchsforscherinnen und -forscher aus dem In- und Ausland bei den Helmholtz-Zentren Interesse am neuen Programm angemeldet. Die Zentren reichten 86 Bewerbungen ein – über die Hälfte davon kam von Frauen, ein Drittel von internationalen Kandidaten. In der Endrunde des harten Wettbewerbs konnten schließlich 22 Wissenschaftlerinnen und 15 Wissenschaftler das Gremium von ihrem Forschungsvorhaben überzeugen.

Die nächste Ausschreibung für das Postdoktoranden-Programm erfolgt im Frühjahr 2013.

Weitere Informationen:

http://www.helmholtz.de/jobs_talente/postdoc_programm/
http://www.helmholtz.de/karriere

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit fast 34.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3,4 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

Janine Tychsen | Helmholtz-Gemeinschaft
Weitere Informationen:
http://www.helmholtz.de
http://www.helmholtz.de/socialmedia

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