Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hauptstadt-Treff der klugen Köpfe

20.09.2010
Staatssekretär Rachel zeichnet am Tag der Talente 300 Jugendliche aus

Berlin ist derzeit die Hauptstadt der Begabungen: 300 Siegerinnen und Sieger von bundesweiten Schülerwettbewerben sind auf Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zum Tag der Talente an die Spree gereist, um in Workshops neue Erfahrungen zu sammeln, sich untereinander auszutauschen und für künftige Projekte inspirieren zu lassen.

Höhepunkt des dreitägigen Aufenthalts der Preisträger von bundesweiten Schülerwettbewerben: Bei einer Festveranstaltung im TIPI am Kanzleramt hat Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, die 12- bis 20-Jährigen am Montag für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet.

„Die Förderung von jungen Begabten ist eine Zukunftsinvestition, die für unser Land als Ganzes wichtig ist“, sagte Rachel. „Wir brauchen junge Menschen, die sich nicht mit alten Antworten zufrieden geben, sondern weiter fragen, weiter forschen und weiter denken. Diese jungen Leute werden später entscheidend dazu beitragen, unseren künftigen Wohlstand zu sichern.“

Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimaforschung (PIK), unterstrich in seiner Festrede die besondere Verantwortung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für das Gemeinwohl: „Wer relevantes Wissen hat, trägt eine gesellschaftliche Verantwortung, die er nicht mehr abstreifen kann“, sagte der renommierte Klimaforscher. „Dann darf man sich nicht in seine Forscherkammer zurückziehen und die Tür hinter sich zumachen, sondern man muss dieses Wissen kommunizieren und auch mit den Widerständen klarkommen.“

Zum Tag der Talente lädt das BMBF jedes Jahr Jugendliche ein, die sich in den vergangenen zwölf Monaten bei nationalen und internationalen Wettbewerben hervorgetan haben. Zu diesen Wettbewerben gehören unter anderem Jugend forscht, der Bundeswettbewerb Fremdsprachen, das Treffen Junger Autoren sowie die Mathematik-, Chemie- und Biologieolympiaden.

Die bundesweiten Jugendwettbewerbe bieten den jungen Menschen die Möglichkeit, sich auch außerhalb der Schule weiterzuentwickeln. Die vom BMBF und den Bundesländern geförderten Wettbewerbe weisen dabei eine in Europa einmalige Vielfalt auf. Der Tag der Talente findet im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2010 – Die Zukunft der Energie statt und steht deshalb unter dem Motto „Spannung“.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.bmbf.de/tagdertalente.

Silvia von Einsiedel | idw
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/tagdertalente

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe
22.09.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Millionen für die Krebsforschung
20.09.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie