Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hamburger Zentrum für Gesundheitsökonomie erhält Förderung von Bundesforschungsministerium

05.03.2012
Forschung zum optimalen Einsatz von Geldern für das Wohl von Patienten
Das Hamburg Center for Health Economics (HCHE), ein gemeinsames Zentrum der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, erhält vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Förderung von 2,3 Mio. Euro zum Ausbau seines Zentrums für gesundheitsökonomische Forschung.

Das HCHE ist damit eines von vier Zentren in Deutschland, die jeweils eine Förderung erhalten. Das BMBF zeichnet damit nach der Förderung von Zentren zur Gesundheitsforschung auch Institutionen aus, die sich auf dem Gebiet der gesundheitsökonomischen Forschung ausgezeichnet haben und ihre Kapazitäten auf diesem Gebiet ausbauen möchten, um sich international mit den besten messen zu können. „Das BMBF würdigt die herausragende interdisziplinäre Forschung an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und am UKE. Die Förderung durch das BMBF zeigt, dass die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Antworten auf gesundheitspolitisch relevante Fragen der Gesundheitsökonomie bieten kann“, sagt Prof. Dr. Gabriele Löschper, Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Das HCHE wird mit diesem Geld Nachwuchsgruppen und Projekte finanzieren, die sich mit der gesundheitsökonomischen Bewertung von Therapien und Verfahren zur Behandlung von Patienten mit chronischen und psychischen Erkrankungen beschäftigen. Das heißt, die HCHE Forscher entwickeln Verfahren, um das vorhandene Geld im Gesundheitswesen effektiver für das Wohl der Patienten einzusetzen. „Die gemeinsam von UKE und wirtschaftswissenschaftlicher Fakultät betriebene Strategie, Hamburg als gesundheitsökonomischen Schwerpunkt zu definieren, hat sich bereits jetzt ausgezahlt. Ein solches Projekt belegt die hohe Qualität der Versorgungsforschung am UKE und an der Universität“, sagt Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dekan der Medizinischen Fakultät und Mitglied des UKE-Vorstands.

Das Hamburg Center for Health Economics (HCHE) wurde im Jahr 2011 als gemeinsames Forschungszentrum der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf gegründet. Das Zentrum erforscht Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen der Gesundheitsversorgung. Es nutzt dabei die umfangreiche methodische Expertise seiner Mitglieder, um gesundheitsökonomische Evidenz zu erzeugen, die wissenschaftlichen Anspruch mit praktischen Implikationen für Politik und Entscheidungsträger verbindet. Ein besonderes Merkmal des Zentrums ist die hohe Interdisziplinarität, die durch die Integration von Medizinern des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und den Betriebs- und Volkswirten der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ermöglicht wird. Schon heute ist das HCHE mit fast 50 Mitgliedern eines der größten Zentren für gesundheitsökonomische Forschung in Europa.

Für Rückfragen:
Prof. Dr. Jonas Schreyögg
Wissenschaftlicher Direktor des Hamburg Center for Health Economics Universität Hamburg
Tel.: 040-428 38-8041
Email: jonas.schreyoegg@wiso.uni-hamburg.de

Birgit Kruse | idw
Weitere Informationen:
http://www.hche.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Der Herr der Magnetfelder: EU verleiht HZDR-Forscher begehrte Forschungsförderung in Millionenhöhe
12.04.2018 | Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

nachricht ERC Grant: Wie sich Pflanzen an vielfältige Umweltbedingungen anpassen
09.04.2018 | Ruhr-Universität Bochum

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verbesserte Stabilität von Kunststoff-Leuchtdioden

Polymer-Leuchtdioden (PLEDs) sind attraktiv für den Einsatz in großflächigen Displays und Lichtpanelen, aber ihre begrenzte Stabilität verhindert die Kommerzialisierung. Wissenschaftler aus dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) in Mainz haben jetzt die Ursachen der Instabilität aufgedeckt.

Bildschirme und Smartphones, die gerollt und hochgeklappt werden können, sind Anwendungen, die in Zukunft durch die Entwicklung von polymerbasierten...

Im Focus: Writing and deleting magnets with lasers

Study published in the journal ACS Applied Materials & Interfaces is the outcome of an international effort that included teams from Dresden and Berlin in Germany, and the US.

Scientists at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) together with colleagues from the Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) and the University of Virginia...

Im Focus: Gammastrahlungsblitze aus Plasmafäden

Neuartige hocheffiziente und brillante Quelle für Gammastrahlung: Anhand von Modellrechnungen haben Physiker des Heidelberger MPI für Kernphysik eine neue Methode für eine effiziente und brillante Gammastrahlungsquelle vorgeschlagen. Ein gigantischer Gammastrahlungsblitz wird hier durch die Wechselwirkung eines dichten ultra-relativistischen Elektronenstrahls mit einem dünnen leitenden Festkörper erzeugt. Die reichliche Produktion energetischer Gammastrahlen beruht auf der Aufspaltung des Elektronenstrahls in einzelne Filamente, während dieser den Festkörper durchquert. Die erreichbare Energie und Intensität der Gammastrahlung eröffnet neue und fundamentale Experimente in der Kernphysik.

Die typische Wellenlänge des Lichtes, die mit einem Objekt des Mikrokosmos wechselwirkt, ist umso kürzer, je kleiner dieses Objekt ist. Für Atome reicht dies...

Im Focus: Gamma-ray flashes from plasma filaments

Novel highly efficient and brilliant gamma-ray source: Based on model calculations, physicists of the Max PIanck Institute for Nuclear Physics in Heidelberg propose a novel method for an efficient high-brilliance gamma-ray source. A giant collimated gamma-ray pulse is generated from the interaction of a dense ultra-relativistic electron beam with a thin solid conductor. Energetic gamma-rays are copiously produced as the electron beam splits into filaments while propagating across the conductor. The resulting gamma-ray energy and flux enable novel experiments in nuclear and fundamental physics.

The typical wavelength of light interacting with an object of the microcosm scales with the size of this object. For atoms, this ranges from visible light to...

Im Focus: Wie schwingt ein Molekül, wenn es berührt wird?

Physiker aus Regensburg, Kanazawa und Kalmar untersuchen Einfluss eines äußeren Kraftfeldes

Physiker der Universität Regensburg (Deutschland), der Kanazawa University (Japan) und der Linnaeus University in Kalmar (Schweden) haben den Einfluss eines...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungen

124. Internistenkongress in Mannheim: Internisten rücken Altersmedizin in den Fokus

19.04.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Juni 2018

17.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Nachhaltige und innovative Lösungen

19.04.2018 | HANNOVER MESSE

Internationale Konferenz zur Digitalisierung

19.04.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur optischen Kernuhr

19.04.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics