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Häusliche Pflege: Bremer Gesundheitsprojekt „saluto“ mit Innovationspreis ausgezeichnet

10.11.2010
Die wissenschaftliche Projektbegleitung erfolgt durch das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen.

Das Bremer Gesundheitsprojekt „saluto“ hat den „Häusliche Pflege Innovationspreis 2010“ erhalten. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung der Fachzeitschrift „Häusliche Pflege“ geht alljährlich an innovative Managementideen ambulanter Pflegedienste und wurde am 9. November 2010 in Köln überreicht.

„saluto“ unterstützt mit einem wohnortnahen Gesundheitsservice ältere und alleinstehende Menschen, um ihnen ein sicheres und selbständiges Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen. Dazu haben die ambulanten Pflegedienste Bremer Pflegedienst und vacances eigens die „mein zuhause“ GmbH gegründet. Das Unternehmen entwickelte ein umfangreiches Gesundheitsangebot, das die kommunale Wohnungsgesellschaft Gewoba ihren älteren Mietern seit März 2010 als Service anbietet.

Nachdem sich das Projekt in Bremen gut etabliert hat, ist für das kommende Jahr die Zusammenarbeit mit überregionalen Unternehmen der Wohnungswirtschaft geplant. Denn der demografische Wandel fordert auch die Wohnungsunternehmen heraus, die sich einer wachsenden Zahl älterer Mieter in Singlehaushalten gegenüber sehen, die so lange wie möglich, auch bei gesundheitlichen Einschränkungen, in der eigenen Wohnung bleiben wollen.

Das Projekt wurde bis Oktober 2010 von der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgte unter Leitung von Professor Stefan Görres durch das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Uni Bremen: 2009 analysierte das IPP die aktuelle Lebenssituation und Bedürfnisse der Gewoba-Mieter. Derzeit wertet das Institut Daten aus, die im Rahmen einer ersten Evaluationsstudie die Qualität des Modellprojekts weiter optimieren soll.

Weitere Informationen:

Universität Bremen
Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften
Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
Prof. Dr. Stefan Görres
Telefon: 0421 218-68901
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de

Eberhard Scholz | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bremen.de

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