Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Google spendiert zehn Mio. Dollar für Kreativwettbewerb

25.09.2008
Project 10 to the 100th soll "Ideen fördern, die die Welt verändern"

Im Zuge des zehnjährigen Firmenjubiläums hat der Internetkonzern Google einen mit zehn Mio. Dollar dotierten Innovationswettbewerb ins Leben gerufen.

Im Rahmen des sogenannten "Project 10 to the 100th" ruft der Suchmaschinenbetreiber ab heute, Donnerstag, Nutzer dazu auf, "inspirierende und aufregende Ideen einzureichen, die das Leben der Menschen verbessern können". Ziel des ausgerufenen Wettbewerbs sei es laut eigenen Angaben, Ideen zu verwirklichen, "die die Welt verändern und so vielen Menschen wie möglich helfen". Art und Thematik der eingereichten Beiträge seien dabei nebensächlich.

Diese könnten "klein oder groß sein, technologiebasiert oder brillant einfach" - wichtig sei nur, dass sie etwas bewegen. Bis zu fünf der besten Ideen sollen auf diese Weise mit Hilfe von Fördergeldern in die Realität umgesetzt werden.

"Der Zehn-hoch-100-Wettbewerb soll vor allem demonstrieren, dass bewegende Ideen überall auf der Welt entstehen können", heißt es in einer Google-Aussendung. Es gebe zahllose brillante Gedankenansätze, die zur Verwirklichung finanzielle Unterstützung benötigen. "Solche Ideen, die die Welt verändern können, sollen auch die Möglichkeit haben, umgesetzt zu werden", betont Kay Oberbeck, Unternehmenssprecher von Google Deutschland, im Gespräch mit pressetext. Auf diese Weise wolle der Internetkonzern auch einen Beitrag zur Förderung von Kreativität und Innovationsgeist leisten. "Wir haben für das Projekt deshalb bewusst keinerlei Grenzen vorgegeben. Die Kreativität soll nicht in vordefinierte Bahnen gezwängt werden, sondern sich völlig frei entfalten können", erläutert Oberbeck.

Als Beispiel dafür, wie eine solche kreative Idee aussehen könnte, nennt das Internetunternehmen den sogenannten "Hippo Water Roller". Dahinter verbirgt sich ein relativ günstiger Behälter mit einem Fassungsvermögen von 90 Litern, der sich leicht über den Boden rollen lässt. Die Idee dazu stamme zwar nur von einem zweiköpfigen Team, könne aber laut Google Mio. von Menschen zugute kommen. So etwa all jenen, die in trockenen Gebieten wie beispielsweise in Afrika unter großer Anstrengung typische 19-Liter-Wasserbehälter über weite Strecken auf ihren Köpfen transportieren müssen, um ihre Familie mit Frischwasser zu versorgen.

Beschränkungen bezüglich der Teilnahmeberechtigung am Wettbewerb gibt es dabei keine. "Menschen aus der ganzen Welt können ihre Ideen in 25 verschiedenen Sprachen einschicken", erklärt Oberbeck. Einsendeschluss des "Project 10 to the 100th" ist der 20. Oktober 2008. Aus den eingelangten Beiträgen wählt Google in einem ersten Schritt die hundert besten Ideen aus. Daraufhin können die Internetnutzer darüber entscheiden, welche der ausgewählten Einsendungen das größte Hilfspotenzial besitzen und 20 Favoriten bestimmen. In einer letzten Runde entscheidet dann eine Jury darüber, welche fünf Ideen Fördergelder zur Verfügung gestellt bekommen.

Markus Steiner | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.project10tothe100.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Berührungslose Ladesysteme
16.11.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Studenten nehmen mit Frühwarnsystem für Geisterfahrer an internationalem Wettbewerb in Peking teil
15.11.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte