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Göttinger Verhaltensforscher erhält Heisenberg-Stipendium

18.03.2013
Dr. Bernhard Fink erforscht die biologischen Grundlagen der Partnerwahl

Dr. Bernhard Fink von der Universität Göttingen hat ein Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erhalten. Für die kommenden drei Jahre stehen dem Biologen damit rund 166.000 Euro für seine Forschung über die evolutionsbiologischen und psychologischen Grundlagen der Partnerwahl des Menschen zur Verfügung. Dr. Fink und seine Arbeitsgruppe untersuchen die Bedeutung von Gesichts- und Körpermerkmalen sowie Körperbewegungen in der sozialen Interaktion, und dabei besonders deren Einfluss auf die Partnerwahl.

Mit dem Heisenberg-Stipendium unterstützt die DFG die Erweiterung dieser Forschung um kulturübergreifende Studien. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Brasilien und England sollen unter anderem biologische Gemeinsamkeiten und soziokulturelle Einflüsse auf die Wahrnehmung und Beurteilung des Tanzes von Frauen und Männern untersucht werden.

Bernhard Fink, Jahrgang 1973, studierte Anthropologie und Psychologie an der Universität Wien und wurde dort 2003 promoviert. 2005 führte ihn ein Postdoktorat an die Universität Göttingen. Seit 2008 ist er als Leiter einer von der DFG geförderten Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe in das Courant Forschungszentrum „Evolution des Sozialverhaltens“ eingebunden.

Mit Stipendien im Heisenberg-Programm bietet die DFG herausragenden Forscherinnen und Forschern die Möglichkeit, sich auf eine wissenschaftliche Führungsposition vorzubereiten und in dieser Zeit weiterführende Forschungsthemen zu bearbeiten.

Kontaktadresse:
Dr. Bernhard Fink
Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Biologie und Psychologie
Abteilung Soziobiologie / Anthropologie &
Courant Forschungszentrum „Evolution des Sozialverhaltens“
Kellnerweg 6, 37077 Göttingen, Telefon (0551) 39-9344
E-Mail: bfink@gwdg.de

Thomas Richter | idw
Weitere Informationen:
http://www.evolutionary-psychology.de

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