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Göttinger Forschungszentrum weiter gefördert

02.12.2010
Wissenschaftsministerin Wanka: „Institut hat weltweite Bedeutung“

Das Forschungszentrum „Molekularphysiologie des Gehirns“ (Center Molecular Physiology of the Brain CMPB) an der Universität Göttingen hat heute von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Bewilligung für die dritte Förderperiode erhalten. Gleichzeitig stellt die DFG bis zum Jahr 2014 mehr als 23 Millionen Euro Fördergeld bereit.

Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka lobt die Kooperation von Göttinger Forschungszentrum und der Universitätsmedizin: „Die hochkarätige Forschung zur Funktion des menschlichen Gehirns kann in Göttingen fortgesetzt werden. Damit hat die DFG die exzellente Arbeit, die auch weltweite Anerkennung erfährt, gewürdigt. Das ist eine Auszeichnung erster Güte für Forschung aus Niedersachsen.“

Der Hauptausschuss der DFG bescheinigt dem Göttinger Institut „weltweit höchste Sichtbarkeit“ und eine äußerst erfolgreiche Entwicklung. Mit den dort erarbeiteten Studien kann ein besseres Verständnis von bislang noch nicht erklärbaren Krankheiten erlangt werden. Dadurch können ganz neue Diagnose- und Therapieverfahren entwickelt werden.

Die aktuelle Förderentscheidung bestätigt die herausragenden Arbeiten in den Neurowissenschaften in Göttingen. Sie ist zugleich ein wichtiger Meilenstein für den gemeinsamen Fortsetzungsantrag im Rahmen der Exzellenzinitiative II des Bundes und der Länder, der zum 01. September 2011 für den Exzellenzcluster „Microscopy at the Nanometer Range“ gestellt werden wird.

Seit 2002 arbeitet das an der Universitätsmedizin Göttingen angesiedelte Institut an der Erforschung grundlegender Prozesse und Interaktionen der Nervenzellen des Gehirns. Dabei entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im interdisziplinären Ansatz neue Methoden und Techniken, beispielsweise zu Mikroskopie im Nanometerbereich.

Petra Wundenberg | idw
Weitere Informationen:
http://www.dfg.de
http://www.humanmedizin-goettingen.de/content/aktuelles.html

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