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Glaskeramiken mit verbesserten Eigenschaften

07.07.2014

Adolf-Dietzel-Industriepreis geht an Materialwissenschaftler der Universität Jena

Dr. Christian Bocker von der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist mit dem „Adolf-Dietzel-Industriepreis“ der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft (DGG) ausgezeichnet worden.


Dr. Christian Bocker von der Uni Jena ist für seine Forschung zur Nanokristallisation von Barium- und Strontiumfluoriden in Glaskeramiken ausgezeichnet worden.

Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Der Wissenschaftler vom Otto-Schott-Institut für Materialforschung (Lehrstuhl Glaschemie I, Prof. Rüssel) hat den mit 1.500 Euro dotierten Preis während der DGG-Jahrestagung in Aachen erhalten, die gemeinsam mit der amerikanischen Gesellschaft für Glas und Keramik ausgerichtet wurde.

Mit dem Preis würdigt die Jury die vielfältigen Arbeiten und Untersuchungen Bockers zur Nanokristallisation von Barium- und Strontiumfluoriden in Glaskeramiken. Diese dienen der Grundlagenforschung zur Nanokristallisation in Glaskeramiksystemen mit verbesserten mechanischen und thermischen Eigenschaften, die in der Photonik z. B. als Faserlaser oder optische Verstärker zum Einsatz kommen sollen.

„Ich freue mich über die Anerkennung meiner langjährigen Forschung“, sagt Preisträger Bocker. „Die Auszeichnung ist auch eine Motivation für mich, weiterhin Engagement für die DGG und für den Austausch des Wissensstandes von Industrie und Forschung zu zeigen.“

Der Preis in Gedenken an Prof. Adolf Dietzel (1902-1993), den langjährigen Direktor des Max-Planck-Instituts für Silikatforschung in Würzburg, wird als Anreiz für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Abständen von höchstens zwei Jahren verliehen.

Kontakt:
Dr. Christian Bocker
Otto-Schott-Institut für Materialforschung der Universität Jena
Fraunhoferstraße 6, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 948538
E-Mail: christian.bocker[at]uni-jena.de

Weitere Informationen:

http://www.uni-jena.de

Dr. Ute Schönfelder | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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