Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gesundheitsforschung anschaulich erklärt

23.03.2011
Teams aus Berlin und Schleswig-Holstein im Finale des Wettbewerbs „Wissenschaft interaktiv“

Die Vorentscheidung in dem mit 10.000 Euro dotierten Wettbewerb „Wissenschaft interaktiv“ ist gefallen: Im Finale stehen Teams von Wissenschaftlern und PR-Verantwortlichen aus Berlin und Schleswig-Holstein.

Der Publikumspreis „Wissenschaft interaktiv“ wurde dieses Jahr zum vierten Mal ausgelobt. Er wird von Wissenschaft im Dialog (WiD) und vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gemeinsam ausgeschrieben. Er fördert die Kooperation insbesondere von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ihres Hauses. Thematisch angelehnt ist der Preis an das laufende Wissenschaftsjahr „Forschung für unserer Gesundheit“.

Ausgewählt wurden nun drei Ideen für Ausstellungsexponate, mit denen Wissenschaftler der interessierten Öffentlichkeit ihre Arbeit im Bereich der Gesundheitsforschung erläutern. Gefördert wird der Wettbewerb durch die Schering Stiftung.

Die drei Finalisten erhalten zunächst 8.000 Euro zur Umsetzung der Projektidee. Auf dem Wissenschaftssommer 2011, dem großen Wissenschaftsfestival von WiD, das vom 4. bis 9. Juni in Mainz stattfindet, werden sie sich dann dem Mainzer Publikum stellen: Die Besucher des einwöchigen Festivals wählen, welches der drei Teams die eigene Forschung am anschaulichsten präsentiert und die Siegprämie von 10.000 Euro erhält.

Aus Berlin haben es gleich zwei Projekte in die Endrunde geschafft: Das DFG-Forschungszentrum Matheon und das Zuse-Institut Berlin zeigen gemeinsam, welche Rolle die Mathematik bei der Entwicklung neuer Medikamente spielt. In einem begehbaren Proteinmodell können Besucher selbst nachvollziehen, welche Schritte notwendig sind, um passgenaue und wirkungsvolle Medikamente zu entwickeln.

Beim Projekt der Berlin School of Mind and Brain der Humboldt-Universität können die Besucher selbst an einem Experiment teilnehmen und erfahren, warum sich ihr Gehirn für Schokoladenkuchen und nicht für den viel gesünderen Apfel entscheidet. An einem Gehirnmodell wird der neurowissenschaftliche Hintergrund erläutert.

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, ermöglicht einen Einblick in die Funktionsweise und den Aufbau der Haut. In acht begehbaren Modellen werden neben den Grundfunktionen auch Erkrankungen wie Neurodermitis oder Verletzungen der Haut, beispielsweise durch Tattoos oder Piercings, dargestellt.

Die Preisverleihung des Wettbewerbs „Wissenschaft interaktiv“ ist öffentlich und findet statt am 8. Juni um 19.30 Uhr im Kurfürstlichen Schloss in Mainz statt.

Ihre Ansprechpartner bei Wissenschaft im Dialog:
Christian Kleinert
Projektleitung „Wissenschaft interaktiv“
Tel.: 030/20 62 295 30
E-Mail: christian.kleinert@w-i-d.de
Dorothee Menhart
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 030 / 20 62 295 55
E-Mail: dorothee.menhart@w-i-d.de
Ansprechpartner zu den einzelnen Finalprojekten:
Projekt 1: Wir bauen ein Medikament
DFG-Forschungszentrum Matheon/Zuse-Institut Berlin (ZIB)
Rudolf Kellermann
Tel.: 030/31 42 92 74
E-Mail: kellermann@matheon.de
Projekt 2: Nervennahrung
The Berlin School of Mind and Brain, Humboldt-Universität Berlin
Zarifa Mohamad
Tel.: 030/20 93 17 92
E-Mail: zarifa.mohamad@hu-berlin.de
Projekt 3: Die Haut – mein heiliges Häuschen
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Oliver Grieve
Tel.: 0431/597 55 44
E-Mail: oliver.grieve@uk-sh.de

Dorothee Menhart | idw
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft-im-dialog.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Jenaer Wissenschaftler für Prostatakrebs-Forschung ausgezeichnet
11.12.2017 | Universitätsklinikum Jena

nachricht Alle Details im Blick – jederzeit und in Echtzeit
11.12.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Stottern: Stoppsignale im Gehirn verhindern flüssiges Sprechen

12.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

E-Mobilität: Neues Hybridspeicherkonzept soll Reichweite und Leistung erhöhen

12.12.2017 | Energie und Elektrotechnik

Wie Brände die Tundra langfristig verändern

12.12.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz