Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gesucht: Baden-württembergische Entwickler für mobile Projekte

04.10.2011
MFG Innovationsagentur fördert mit Wettbewerb nachhaltige Beziehungen zwischen IT-Unternehmen und Talenten aus dem Land

Im Rahmen des Wettbewerbs „Baden-Württemberg Goes Mobile“ sucht die MFG Innovationsagentur für IT und Medien Entwickler, die innovative Open-Source-Projekte für mobile Endgeräte umsetzen.

Bis zum 11. November 2011 können sich Studierende, Young Professionals, Start-ups sowie kleine Unternehmen aus Baden-Württemberg für die Umsetzung eines Projekts bewerben. Die MFG Innovationsagentur fördert vier Gewinner mit insgesamt 20.000 Euro und attraktiven Sachpreisen. Partner des Wettbewerbs sind die Open Source Integration Initiative sowie die Open Source Business Alliance (vormals Lisog und LIVE-Verband).

Unter dem Titel „Baden-Württemberg Goes Mobile“ sucht die MFG Innovationsagentur für IT und Medien erneut Entwickler, die gemeinsam mit namhaften Unternehmen aus der ITK-Branche vier Open-Source-Projekte realisieren. Bis 11. November 2011 können sich Studierende, Young Professionals, Start-ups sowie kleine Unternehmen bewerben. Voraussetzung für den Wettbewerb ist, dass die Teilnehmer an einer baden-württembergischen Hochschule eingeschrieben sind bzw. in Baden-Württemberg ihren Wohn- oder Firmensitz haben.

Gefragt sind Konzepte für die Umsetzung eines Projekts in folgenden vier Kategorien:

• Intermodale Verkehrskonzepte – Remote-Mobility-Lösungen für verkehrsmittelübergreifende Transport- und Beförderungslösungen

• Kommunikations- und Kollaborationssoftware

• Remote-Desktop-Lösung für mobile Endgeräte

• Mobiler Datei-Austausch

Im Anschluss an die Bewerbungsphase wählt eine Fachjury aus Vertretern der Open Source Integration Initiative, der Open Source Business Alliance (vormals Lisog und LIVE-Verband) und Industriepartnern aus allen Einreichungen das jeweils beste Konzept in jeder Kategorie aus. Voraussichtlich Mitte Dezember 2011 werden die Gewinner dann mit der Durchführung der Projekte beauftragt. Die Abschlusspräsentation der Entwicklungen findet im Mai 2012 anlässlich der Preisverleihung auf dem Linux Tag in Berlin statt.

Das Besondere am Wettbewerb: Die Sponsoren Daimler AG, IBM Deutschland GmbH, IBM developerWorks, petaera GmbH, SAP AG, struktur AG, Thinstuff s.r.o., Univention GmbH Zarafa Deutschland GmbH Research, sowie Research In Motion Deutschland GmbH übernehmen eine Mentorenrolle und stehen den Entwicklern während der Realisierungsphase beratend zur Seite. Dr. Jürgen Jähnert, Unitleiter ITK- und Wissensnetze bei der MFG Innovationsagentur für IT und Medien, erklärt: „Ziel des Wettbewerbs ist es, dass die Entwickler nicht nur durch ein einmaliges Preisgeld gefördert werden, sondern dass sich auch über den Wettbewerb hinaus nachhaltige Beziehungen zwischen IT-Unternehmen und Talenten aus Baden-Württemberg entwickeln.“

Die MFG fördert die Gewinner mit insgesamt 20.000 Euro und attraktiven Sachpreisen. Beim Start der Programmierung erhalten die Entwickler 500 Euro, nach zweieinhalb Monaten 2.000 Euro und nach der finalen Evaluation weitere 2.500 Euro. Vorbild für den Wettbewerb ist das Programmierstipendium „Google Summer of Code“. Weitere Informationen zum Ablauf des Wettbewerbs sowie zum Bewerbungsprozess gibt es unter: www.bw-goes-mobile.mfg.de

Sponsoren
• Daimler AG
• IBM developerWorks
• IBM Deutschland GmbH
• petaera GmbH
• SAP AG
• struktur AG
• Thinstuff s.r.o.
• Univention GmbH
• Zarafa Deutschland GmbH
• Research In Motion Deutschland GmbH
Weiterführende Links:
www.bw-goes-mobile.mfg.de
www.innovation.mfg.de
www.osi-initiative.com
www.osb-alliance.com
Über die MFG Innovationsagentur für IT und Medien
Die MFG Innovationsagentur für IT und Medien stärkt seit 1995 den IT-, Medien- und Kreativstandort Baden-Württemberg. Sie verbessert die landesweite Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit u. a. durch die Förderung regionaler, nationaler und internationaler Kooperationen. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung von erfolgreichem Unternehmertum, besonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen, sowie deren Vernetzung mit anwendungsnaher Forschung und öffentlichen Förderprogrammen.
Fachliche Ansprechpartnerin
MFG Innovationsagentur für IT und Medien
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart
Alexandra Rudl
Projektleiterin ITK-Netzwerke
Tel.: 0711-90715-365
Fax: 0711-90715-350
E-Mail: rudl@mfg.de
innovation.mfg.de
Ansprechpartnerin für die Presse
Silke Ruoff
Leiterin Stabsstelle Kommunikation/Marketing
Tel.: 0711-90715-316
Fax: 0711-90715-350
E-Mail: ruoff@mfg.de
innovation.mfg.de

Silke Ruoff | MFG
Weitere Informationen:
http://www.innovation.mfg.de
http://www.bw-goes-mobile.mfg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope
20.10.2017 | Freie Universität Berlin

nachricht Gitterdynamiken in ionischen Leitern
18.10.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise