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Georg Forster Forschungspreis geht an Wissenschaftler aus Südafrika

13.12.2012
Prof. Daya Reddy (Universität Kapstadt) und Prof. Dr.-Ing. Peter Wriggers (Leibniz Universität Hannover) forschen gemeinsam am Institut für Kontinuumsmechanik

Prof. Daya Reddy, Direktor des „Centre for Research in Computational and Applied Mechanics“ an der Universität Kapstadt und Inhaber des südafrikanischen Forschungslehrstuhles für computergestützte Mechanik des Forschungszentrums für Computergestützte und Angewandte Mechanik, erhält einen der vier bedeutenden Georg Forster-Forschungspreise, die die Alexander von Humboldt Stiftung, Bonn, erstmals verleiht.

Das Preisgeld beträgt 60.000 Euro und kann um 25.000 Euro erweitert werden, womit die Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen und Kongressen sowie die Ausstattung seines Gastinstitutes mit Geräten zur gemeinsamen Forschung ermöglicht wird. Mit der Vergabe des Preises ist Prof. Reddy eingeladen, für einen begrenzten Zeitraum gemeinsam mit einem deutschen Kollegen in Deutschland seine Forschungsinteressen voranzutreiben.

Prof. Reddy wird sich zu diesem Zweck am Institut für Kontinuumsmechanik der Fakultät für Maschinenbau an der Leibniz Universität Hannover aufhalten. Hier wird er mit Prof. Dr.-Ing. Peter Wriggers forschen, der auch den Antrag auf die Vergabe des Forschungspreises bei der Alexander von Humboldt-Stiftung stellte.

Der Georg Forster-Forschungspreis wird Herrn Prof. Reddy aufgrund seiner besonderen Leistungen im Bereich der Mathematik und der Mechanik verliehen. Seine theoretischen Arbeiten zu Materialmodellen und Simulationsmethoden haben das Fachgebiet der Computational Mechanics auch über das engere Arbeitsgebiet hinaus nachhaltig geprägt. Als Präsident der Akademie der Wissenschaften von Südafrika unterstützt er auch die Ausarbeitung forschungsbasierter Lösungsansätze für die spezifischen Herausforderungen bezüglich der Entwicklung seines Landes.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung ermöglicht Forschungskooperationen zwischen ausgezeichneten deutschen und internationalen Forschern und Stipendiaten. Die Organisation wurde 1953 in Bonn gegründet. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 25.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 130 Ländern, unter ihnen 49 Nobelpreisträger.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Mechtild Freiin v. Münchhausen, Pressesprecherin der Universität und Leiterin des Referats für Kommunikation und Marketing, unter Telefon +49 511 762 5355 oder per E-Mail unter vonMuenchhausen@zuv.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Mechtild Freiin v. Münchhausen | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

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