Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Geneart AG aus Regensburg gewinnt EUROPEAN BIOTECHNICA AWARD 2008

07.10.2008
- Platz zwei geht an immatics biotechnologies GmbH aus Tübingen
- Astex Therapeutics Limited aus Cambridge belegt Platz drei
- Jury betont hohes Niveau der eingereichten Konzepte

Die Geneart AG aus Regensburg ist Sieger des EUROPEAN BIOTECHNICA AWARD 2008.

Den zweiten Platz belegt die immatics biotechnologies GmbH mit Sitz in Tübingen. Der dritte Preis geht an das britische Biotech-Unternehmen Astex Therapeutics Limited aus Cambridge. Der mit 100 000 Euro dotierte Preis zeichnet innovative europäische Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie und Life Sciences aus.

"Mit dem EUROPEAN BIOTECHNICA AWARD unterstützen wir junge Biotech-Firmen, die mit ihrem Engagement einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Forschungsstandortes Europa leisten", sagt Stephan Kühne, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG, Hannover. Die Auszeichnung wurde am Vorabend der diesjährigen BIOTECHNICA in Hannover von der Deutschen Messe AG und ihren Partnern bereits zum sechsten Mal verliehen.

Professor Dr. Peter Stadler, Geschäftführer der TaconicArtemis GmbH und Vorsitzender der internationalen Jury, hielt die Laudatio auf die drei Preisträger. "Der Sieger Geneart besticht durch eine bemerkenswerte Kombination aus wirtschaftlichem Erfolg und wissenschaftlicher Vision", hob Jury-Sprecher Stadler hervor. Geneart ist Weltmarktführer für die Herstellung synthetischer Gene und einer der weltweit führenden Spezialisten in der synthetischen Biologie.

"Die zweitplatzierte immatics biotechnologies überzeugt mit einem hoch innovativen Therapieansatz zur Tumorbekämpfung", lobte Stadler.

Das biopharmazeutische Unternehmen immatics identifiziert und validiert mit Hilfe eigener Technologien neue Wirkstoffe zur Behandlung verschiedener Krebserkrankungen.

"Der dritte Sieger Astex Therapeutics beeindruckt durch eine hohe wissenschaftliche Leistungsfähigkeit, die durch fast 100 Publikationen manifestiert wird", betonte Stadler. Astex hat bereits fünf Wirkstoffe entwickelt, die für einen Einsatz bei Krebserkrankungen geprüft werden. Davon befinden sich drei im klinischen und zwei im vorklinischen Versuchsstadium.

Der Sieger Geneart erhielt für seine Leistungen einen Geldpreis in Höhe von 20 000 Euro. 80 000 Euro wurden in Form von Sachleistungen an alle drei Finalisten vergeben. Die Sachleistungen beinhalten Strategie- und Investmentberatungen des Beratungsunternehmens Capgemini, Medienpakete in den "European Biotechnology News" und einjährige Mitgliedschaften bei EuropaBio, dem Europäischen Dachverband für Biotechnologie in Brüssel.

Die Preisverleihung fand am 06. Oktober im Rahmen der feierlichen Eröffnung der BIOTECHNICA 2008 in Hannover statt. EU-Kommissar Günter Verheugen, der Niedersächsische Wirtschaftsminister Walter Hirche, Professor Dr. Jens Schneider-Mergener, Vorstandsvorsitzender Jerini AG, und Stephan Kühne, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG, überreichten die Preise in Anwesenheit von rund 500 geladenen Gästen aus dem In- und Ausland.

Informationen über die Preisträger der vergangenen Jahre sowie zu den Teilnahmebedingungen finden Sie im Internet unter http://www.biotechnica.de/award_d

Katharina Siebert | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.biotechnica.de/presseservice

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Ausschreibung des Paul-Martini-Preises 2018 für klinische Pharmakologie
19.09.2017 | Paul-Martini-Stiftung (PMS)

nachricht EU fördert exzellente Nachwuchsforschung: Zehn Auszeichnungen gehen nach Nordrhein-Westfalen
15.09.2017 | Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Im Focus: Quantensensoren entschlüsseln magnetische Ordnung in neuartigem Halbleitermaterial

Physiker konnte erstmals eine spiralförmige magnetische Ordnung in einem multiferroischen Material abbilden. Diese gelten als vielversprechende Kandidaten für zukünftige Datenspeicher. Der Nachweis gelang den Forschern mit selbst entwickelten Quantensensoren, die elektromagnetische Felder im Nanometerbereich analysieren können und an der Universität Basel entwickelt wurden. Die Ergebnisse von Wissenschaftlern des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel sowie der Universität Montpellier und Forschern der Universität Paris-Saclay wurden in der Zeitschrift «Nature» veröffentlicht.

Multiferroika sind Materialien, die gleichzeitig auf elektrische wie auch auf magnetische Felder reagieren. Die beiden Eigenschaften kommen für gewöhnlich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungen

Biowissenschaftler tauschen neue Erkenntnisse über molekulare Gen-Schalter aus

19.09.2017 | Veranstaltungen

Zwei Grad wärmer – und dann?

19.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Zentraler Schalter der Immunabwehr gefunden

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Materialchemie für Hochleistungsbatterien

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie