Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Frischer Kaffee per App und Bluetooth

07.08.2012
Mit einer interessanten Projektarbeit, bei der eine App eine Kaffeemaschine bedient, beteiligen sich drei Schmalkalder Studierende an einem europaweiten Wettbewerb.

Eine Kaffeemaschine mit einer App steuern? Das klingt nach einer neuen technischen Errungenschaft. Cathleen Ramsthaler, Sebastian Wenke und Stefan Jäger, alle drei Elektrotechnikstudierende an der FH Schmalkalden, entwickeln gerade eine sogenannte Kaffeemaschinen-App. Ihre Idee ist es, eine Kaffeemaschine über Bluetooth zu steuern und die Werte an eine eigens dafür programmierte App zu übertragen.

Das Herzstück der Bluetooth-Übertragung ist ein kleines Teil, ein sogenannter Microcontroller, der von Texas Instruments kostenlos zur Verfügung gestellt wird. „Wir mussten eine eigene Schaltung entwickeln und Verstärkerschaltungen einbauen“, erzählen die Studierenden. Das im Studium Gelernte, konnten sie direkt in ihrer Projektarbeit anwenden und umsetzen. In die App haben die Studierenden auch einen Kaffeekalkulator integriert, der berechnet, wie viel Bohnen bzw. Pulver für eine bestimmte Anzahl von Tassen benötigt wird.

Die Idee von Professor Carsten Roppel, der das Projekt betreut, und den Studierenden war es, einen Kaffeeautomaten vor Ort bedienen zu können, auch wenn das Gerät beispielsweise ganz woanders steht. Die sogenannte „Smart Coffee Maschine“ lässt sich mit allen Android-Geräten bedienen.

Mit diesem Projekt nehmen die Studierenden am europaweiten Analog Design Contest (ADC) von Texas Instruments teil. Das Unternehmen lädt auch in diesem Jahr Studierende der Fachrichtungen Elektrotechnik, Elektronik, Elektro- und Informationstechnik, Mechanik oder vergleichbarer Studienrichtungen ein, Analog-Systeme zu entwickeln und einer Fachjury vorzulegen.

Der Wettbewerb sieht ein zweistufiges Verfahren vor: In der ersten Runde wählt eine Fachjury 20 Mannschaften aus. Kriterien sind die Originalität der Design-Idee, deren Umsetzung, das eigentliche Analog-Design, der Effekt der verwendeten Tools und Bausteine, der Praxisnutzen und die Projektbeschreibung, die in Englisch eingereicht wird. Dem Gewinner-Team des ADC winkt ein Preisgeld von 10.000 US-$. Die Zweitplatzierten dürfen sich über 5000 US-$ freuen. Für die Plätze drei und vier stellt das Unternehmen jeweils 2500 US-$ zur Verfügung.

Wer auch an technischen Ideen tüfteln will, kann sich noch für einen der beiden Bachelorstudiengänge Informationstechnik oder Elektrische Energie- und Automatisierungstechnik an der FH Schmalkalden bewerben. Dass Technik auch Spaß machen und begeistern kann, zeigen die drei jungen Studierenden.

Ina Horn | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-schmalkalden.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE