Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Friedrich-Hölderlin-Preis 2011 für den Berliner Lyriker Jan Wagner

02.02.2011
Die Universität Tübingen und die Universitätsstadt Tübingen verleihen in diesem Jahr den Friedrich-Hölderlin-Preis an den Lyriker und Übersetzer Jan Wagner (*1971) so das einstimmige Ergebnis der Jurysitzung vom 24. Januar 2011.

Der gebürtige Hamburger hat im vergangenen Jahrzehnt neben etlichen Veröffentlichungen in Anthologien und Übersetzungen aus dem Englischen vier eigene Lyrikbände veröffentlicht. Wagner hat in Hamburg, Dublin und Berlin Anglistik studiert und lebt in Berlin. In seiner Tätigkeit als Schriftsteller schreibt er neben Lyrik auch Rezensionen für verschiedene Zeitungen und den Rundfunk und ist außerdem als Übersetzer tätig.

Die sechsköpfige Jury, die aus je zwei Vertretern des Fachbereichs Neuphilologie der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen, des deutschen Literaturarchivs Marbach und der Hölderlin-Gesellschaft besteht, würdigt mit ihrer Wahl Wagners lyrisches Schaffen, das sich durch eine große Vielfalt der Formensprache auszeichnet und künstlerische Virtuosität wie beiläufig darbietet. Die Jury hebt weiter hervor, dass der Lyriker in jedem seiner bisher erschienenen Gedichtbände neue Felder lyrischen Sprechens erschlossen habe.

Darüber hinaus würdigt sie ihn mit dem Preis auch als Übersetzer zeitgenössischer anglo-amerikanischer und anglo-irischer Lyrik.

Der mit 10.000 Euro dotierte Friedrich-Hölderlin-Preis wird seit 1989 alle zwei Jahre verliehen. Die Preisverleihung findet traditionell am 21. Oktober statt, dem Tag des Einzugs von Friedrich Hölderlin ins Tübinger Evangelische Stift. Die Laudatio hält der Lyriker, Publizist und Literaturwissenschaftler Professor Harald Hartung.

Mit dem Preis sollen gemäß der Satzung Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, „die einen neuen dichterischen Beitrag zur deutschen Sprache geleistet“ haben oder „als Forscher, Schriftsteller, Künstler oder Kritiker dem Werk Friedrich Hölderlins besonders verbunden“ sind.

Bisherige Preisträger:
2009 D. E. Sattler
2007 Harald Bergmann
2005 Andrea Zanzotto
2003 Marcel Beyer
2001 György Kurtág
1999 Thomas Rosenlöcher
1997 Philippe Jaccottet
1995 Prof. Dr. Dieter Henrich
1993 Uwe Kolbe
1991 Michael Hamburger, Litt.D. (h.c.)
1989 Theater Lindenhof Melchingen
Kontakt:
Krishna-Sara Kneer
Universität Tübingen, Hochschulkommunikation
Wilhelmstraße 5, 72074 Tübingen
+49 7071/29 77757
http://krishna-sara.kneer[at]uni-tuebingen.de
Universität Tübingen
Hochschulkommunikation
Leiterin Myriam Hönig
Abteilung Presse, Forschungsberichterstattung, Information
Michael Seifert
Telefon +49 7071 29-76789
Telefax +49 7071 29-5566
Michael.seifert[at]uni-tuebingen.de

Michael Seifert | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles

Weitere Berichte zu: Friedrich-Hölderlin-Preis Hölderlin Lyriker

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert für weitere drei Jahre Forschungen zu Kieselalgen
22.03.2017 | Technische Universität Dresden

nachricht Effiziente Tools für bildgebende Studien
21.03.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Cybersicherheit für die Bahn von morgen

24.03.2017 | Informationstechnologie

Schnell und einfach: Edge Datacenter fürs Internet of Things

24.03.2017 | CeBIT 2017

Designer-Proteine falten DNA

24.03.2017 | Biowissenschaften Chemie