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Freiherr-vom-Stein-Preis 2010 wird von Präsident Olbertz an Malteser Migranten Medizin verliehen

11.01.2011
Man schätzt, dass in Deutschland bis zu einer Millionen Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus leben. Hinzu kommen Deutsche ohne Krankenversicherung. Für diese Menschen ist ein Arztbesuch undenkbar.

In der Malteser Migranten Medizin (MMM) finden diese Menschen in medizinischer Notlage unbürokratisch und ohne politischen Hintergrund einen Arzt, der die Erstuntersuchung und Notfallversorgung übernimmt, berät und an Fachärzte vermittelt.

Die erste dieser Anlaufstellen entstand 2001 in Berlin, heute gibt es den MMM in elf Großstädten Deutschlands.

Für sein Engagement in diesem Bereich wird das ehrenamtliche Team der Malteser Migranten Medizin mit dem Freiherr-vom-Stein-Preis für gesellschaftliche Innovation für gesellschaftliche Innovation 2010 geehrt. Der Preis wird von der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Stiftung MITARBEIT seit 2007 europaweit vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert.

Verleihung Freiherr-vom-Stein-Preis für gesellschaftliche Innovation 2010 an das ehrenamtliche Team der Malteser Migranten Medizin (MMM)
Freitag, 14. Januar 2011 um 17 Uhr
im Auditorium Fiedrichstraße/Quartier 110
Friedrichstraße 180
10117
Es sprechen:
▪ Ansgar Wimmer, Vorstandsvorsitzender der Alfred-Töpfer-Stiftung F.V.S (Begrüßung)
▪ Dr. Andreas Fisch, Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn (Laudatio)
▪ Podiumsgespräch
▪ Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Präsident der Humboldt-Universität (Überreichung des Freiherr-vom-Stein-Preis)
▪ Isabella von Wrede, Ehrenamtliche Projektleiterin MMM Köln (Dankesrede)
▪ Hanns-Jörg Sippel, Geschäftsführer Stiftung MITARBEIT
Mit dem Freiherr-vom-Stein-Preis der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. werden Menschen ausgezeichnet, die sich mit Initiative, Risikobereitschaft, Ausdauer, Kreativität und Weitsicht selbstlos für das Gemeinwohl einsetzten.

Der Freiherr-vom-Stein-Preis wurde seit 1954 zunächst für Innovationen im Bereich der Sozial- und Gesellschaftspolitik in Deutschland vergeben, seit 1994 dann für bürgerschaftliches Engagement in den neuen Bundesländern. Seit 2007 wird der Preis von der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. in Kooperation der Humboldt-Universität zu Berlin und der Stiftung MITARBEIT zudem mit Europäischer Perspektive ausgelobt. Der Preis würdigt innovative Ideen zur Gestaltung der Gesellschaft mit einem besonderen Augenmerk auf Ideen, die sich völkerverbindend umsetzen lassen.

WEITERE INFORMATIONEN
Constanze Haase
Humboldt-Universität zu Berlin
PR-Referentin für Geistes- und Sozialwissenschaften
Tel. 030 2093-2332
E-Mail: constanze.haase@uv.hu-berlin.de

Constanze Haase | idw
Weitere Informationen:
http://www.hu-berlin.de

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