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Freiburger Jurist erhält DSRI-Wissenschaftspreis 2009

06.10.2009
Der Wissenschaftspreis der in Oldenburg ansässigen Deutschen Stiftung für Recht und Informatik (DSRI) ist bei einem Festakt in Potsdam am 3. Oktober 2009 an den Freiburger Dr. Phillip Brunst verliehen worden.

Brunst ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg. Er erhält den Preis für seine herausragende Dissertation über "Anonymität im Internet - rechtliche und tatsächliche Rahmenbedingungen".

Prof. Dr. Jürgen Taeger, DSRI-Vorsitzender und Hochschullehrer an der Universität Oldenburg, erklärte bei der Preisverleihung, Brunst sei mit seiner Dissertation die Aufarbeitung des Spannungsverhältnisses zwischen möglichst effektivem Datenschutz durch Anonymisierung und dem Interesse an lückenloser Überwachung durch Strafverfolgungsbehörden überzeugend gelungen.

Die Arbeit an der Schnittstelle zwischen Technik und Recht sei ein Paradebeispiel für einen interdisziplinären Ansatz; sie argumentiere wissenschaftlich auf höchstem Niveau und sei gleichzeitig von großem praktischem Nutzen.

Die DSRI vergibt jährlich einen Wissenschaftspreis und einen Absolventenpreis für Arbeiten an der Schnittstelle von Recht und Informatik.

Kontakt: Prof. Dr. Jürgen Taeger, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik, Tel.: 0700/82343736, oder: 0441/798-4135, E-Mail: taeger@dsri.de oder juergen.taeger@uni-oldenburg.de

Dr. Corinna Dahm-Brey | idw
Weitere Informationen:
http://www.dsri.de

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