Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer IESE erhält internationale Auszeichnung als Innovationstreiber für die Wirtschaft

21.05.2015

Mit der Auszeichnung „2015 IEEE Software Engineering Distinguished Synergy Award“ erhält das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE eine internationale Würdigung seiner Leistungen als Innovationstreiber für die Wirtschaft. Bei der diesjährigen internationalen Software-Engineering-Konferenz in Florenz nimmt Prof. Dieter Rombach den Preis des weltweit größten Berufsverbands von Ingenieuren für das Institut entgegen.

Das Institute of Electrical and Electronics Engineers IEEE ist ein weltweiter Berufsverband von Ingenieuren hauptsächlich aus den Bereichen Elektrotechnik und Informationstechnik mit juristischem Sitz in New York City.

Der Verband ist Veranstalter von zahlreichen Fachtagungen, Herausgeber diverser Fachzeitschriften und bildet Gremien für die Standardisierung von Techniken, Hardware und Software. Wissenschaftlichen Beiträgen in Zeitschriften oder zu Konferenzen des IEEE wird im Allgemeinen eine besonders hohe fachliche Güte nachgesagt.

Mit Publikationen wie der Zeitschrift IEEE Spectrum setzt sich die Organisation auch für eine fachübergreifende Information und die Diskussion der gesellschaftlichen Auswirkungen neuer Technologien ein. Mit mehr als 430.000 Mitgliedern in über 160 Ländern ist das IEEE der größte technische Berufsverband der Welt.

Eines der Gremien des IEEE, das Technical Council on Software Engineering (TCSE), zeichnete nun das Fraunhofer-Institut IESE mit dem „2015 IEEE TCSE Software Engineering Distinguished Synergy Award“ aus. Der IEEE TCSE fördert die Anwendung von ingenieurmäßigen Methoden und Prinzipien auf die Entwicklung von Computersoftware und baut das Fachwissen über Techniken, Werkzeuge und empirische Daten aus, um die Qualität von Software zu verbessern.

Der TCSE wirkt damit an den vielfältigen Möglichkeiten für den Entwurf, die Entwicklung, Wartung und Weiterentwicklung von Software mit. Seine beiden übergreifenden Ziele sind der Beitrag zur beruflichen Expertise seiner Mitglieder und die Förderung von Forschung und Praxis im Bereich des Software Engineerings.

„Wir sind stolz auf diesen Preis und die damit verbundene Wertschätzung unserer Arbeit. Seit nunmehr fast 20 Jahren betreibt das Fraunhofer IESE angewandte Spitzenforschung im Bereich Software und Systems Engineering. Mit der zunehmenden Bedeutung von Software als Schrittmacher nahezu aller Innovationen hat auch die Bedeutung des IESE als Kooperationspartner in der Wirtschaft stark zugenommen.

Heute arbeiten wir mit vielen der führenden großen und mittleren Firmen aller Branchen zusammen. Somit machen wir – in der Tradition von Fraunhofer-Instituten als Brücke zwischen akademischer Forschung und industrieller Praxis – angewandte Forschungsergebnisse Wirtschaftsunternehmen maßgeschneidert zugänglich.

Der langjährige Erfolg dieser Industriekooperationen wird mit der heutigen Preisübergabe nachdrücklich dokumentiert,“ so Prof. Dieter Rombach, Institutsleiter des Fraunhofer IESE.

Der „Distinguished Synergy Award“ wird jährlich einem Team oder einer Institution für außerordentliche Beiträge verliehen, die als Vorbild innerhalb der Software Engineering Community verstanden werden können, da sie beispielhaft an der intensiven Partnerschaft zwischen Industrie und Forschung arbeiten. Zu den diesjährigen Jurymitgliedern zählen Experten wie Grace Lewis (SEI, USA), Karl Reed (La Trobe University, Australien), Rick Selby (Northrop Grumman, USA) und Rick Kazman (University of Hawaii, USA) – allesamt Lehrstuhlinhaber renommierter Software-Engineering-Institute.

Mehr Informationen zu den diesjährigen Preisträgern finden Sie unter: http://www.cs-tcse.org/2015-ieee-cs-tcse-awards

Kontakt:
Nicole Spanier-Baro
Leiterin Unternehmenskommunikation und Technologiemarketing
Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Telefon +49 631 6800-1002
Fax +49 631 6800-9 1002
Nicole.Spanier-Baro@iese.fraunhofer.de

Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Das Fraunhofer IESE in Kaiserslautern gehört zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Software- und Systementwicklungsmethoden. Die Produkte seiner Kooperationspartner werden wesentlich durch Software bestimmt. Die Spanne reicht von Automobil- und Transportsystemen über Automatisierung und Anlagenbau, Energiemanagement, Informationssysteme und Gesundheitswesen bis hin zu Softwaresystemen für den öffentlichen Sektor. Die Lösungen sind flexibel skalierbar. Damit ist das Institut der kompetente Technologiepartner für Firmen jeder Größe – vom Kleinunternehmen bis zum Großkonzern.

Unter der Leitung von Prof. Peter Liggesmeyer und Prof. Dieter Rombach trägt das Fraunhofer IESE seit nunmehr fast 20 Jahren maßgeblich zur Stärkung des aufstrebenden IT-Standorts Kaiserslautern bei. Im Fraunhofer-Verbund für Informations- und Kommunikationstechnik engagiert es sich gemeinsam mit weiteren Fraunhofer-Instituten für richtungsweisende Schlüsseltechnologien von morgen.

Das Fraunhofer IESE ist eines von 66 Instituten und Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft. Zusammen gestalten sie die angewandte Forschung in Europa wesentlich mit und tragen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands bei.

Weitere Informationen:

http://www.iese.fraunhofer.de - Homepage des Fraunhofer IESE

Martin Koch | Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit