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Französische Innovationswettbewerb 2030: Erste Gewinner vorgestellt

02.04.2014

Gemeinsam mit der ehemaligen Chefin des Atomkonzerns AREVA und Vorsitzenden der Kommission „Innovation 2030“, Anne Lauvergeon , gab Premierminister Jean-Marc Ayrault am 20. März 2014 die ersten Gewinner des internationalen Innovationswettbewerbs bekannt.

Von den insgesamt 625 eingereichten Bewerbungen wurden 58 Projekte in den sieben Schwerpunktbereichen von der Kommission ausgewählt. Seitdem sind bereits 300 weitere Vorschläge bei der Kommission eingegangen, darunter ein Drittel aus dem Ausland.

Die Gewinner in den verschiedenen Schwerpunktbereichen mit großem Potential für das Wirtschaftswachstum sind:

1/ Energiespeicherung: Projekt NawaShell des Start-up NawaTechnologies

2/ Recycling von Ressourcen (seltene Metalle): Projekt Hicap des KMU Magpie Polymers

3/ Nutzung mariner Ressourcen (Metalle und Meerwasserentsalzung): Projekt Fibre der Gesellschaft FROV und der Muttergesellschaft ACSA. Ziel: Bau eines leichten und vernetzten Unterwasserfahrzeugs 

4/ Pflanzenchemie (Pflanzenproteine und grüne Chemie): Projekt Move2chem, Initiative von Veolia, Sofiproteol und des Instituts für die Energiewende (ITE)

5/ Individualisierte Medizin: Projekt Inspect zur Entwicklung eines intelligenten Stents. Es wird unterstützt von: Technischen Universitäten, der ENS Cachan und dem Krankenhaus Georges Pompidou. 

6/ Silver Economie (steigende Lebenserwartung): Projekt WIG, hervorgegangen aus der Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen Myfox und Movea; Ziel: Entwicklung eines Armbands für Senioren, das gesundheitliche Probleme signalisiert 

7/ Big Data (Nutzung riesiger Datenmengen): Projekt SmartSearch der Gesellschaft Multiposting, Ziel: Entwicklung einer Suchmaschine für Personalfragen.

Folgende drei Projekte, die in der ersten Phase einen staatlichen Zuschuss von bis zu 200.000 € erhalten, sind:

• Projekt zur Rückgewinnung von Edelmetallen durch die Filtration von Wasser, insbesondere bei industriellen Verfahren

• Projekt zur Entwicklung von Recyclingsystemen für Abfälle aus der Lebensmittelindustrie durch deren Umwandlung in chemische Moleküle zur Herstellung neuer Materialien und Produkte

• Entwicklung eines intelligenten Stents: Stents sind Prothesen, mit denen das Zusammenziehen der Arterie verhindert wird. Sie kommen bei Angina Pectoris und Myocard-Infarkten zum Einsatz. Künftige Stents werden Informationen über die Wundheilung liefern können, ohne den Patienten erneut operieren zu müssen.

Die Bewerbungsfrist für die zweite Phase endet am 15. Mai 2014: https://extranet.oseo.fr/PSIM-amorcage/design/psim/docs/Guide%20extranet%20PSIM%...

Weitere Informationen (auf Deutsch) unter: http://www.wissenschaft-frankreich.de/de/forschungspolitik-und-innovation/innova...

(auf Englisch): http://www.innovation2030.org/en/

Weitere Informationen:

http://www.wissenschaft-frankreich.de/de/forschungspolitik-und-innovation/innova...

Marie de Chalup | Wissenschaft Frankreich

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