Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forschungsarbeit zu Handelsmarken prämiert

07.03.2012
„Premiumhandelsmarken im Sortiment des Einzelhandels“ lautet der Titel eines erfolgreichen Forschungsprojektes des Lehrstuhls für Marketing & Handel an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Es wurde am 6. März mit dem renommierten „Wolfgang-Wirichs-Förderpreis Handel 2012“ ausgezeichnet. Der mit 2500 Euro dotierte Preis würdigt als Preisträgerin die ehemalige Mitarbeiterin des Lehrstuhls Prof. Dr. Annett Wolf für ihre grundlegenden verhaltenswissenschaftlichen Analysen im Kontext der Kaufentscheidungen bei sogenannten ökologieorientierten Handelsmarken.

Dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Dirk Möhlenbruch wurde damit bereits zum dritten Mal nach 2007 und 2010 diese bedeutungsvolle Auszeichnung in der Handelsforschung zuteil. „Das ist ein Beweis für die Anerkennung der Handelsforschung an der Martin-Luther-Universität. Für die Preisträgerin und den Lehrstuhl stellt diese Prämierung eine große Ehre dar", sagte Möhlenbruch.

Vor dem Hintergrund eines gesteigerten Umwelt- und Gesundheitsbewusstseins ergeben sich für Handelsunternehmen einerseits interessante Wachstums- und Profilierungschancen durch die Etablierung einer Premiumhandelsmarke mit dem Zusatznutzen der Ökologieorientierung.

Andererseits gestaltet sich die Markenbildung vor allem im Bereich der ökologischen Produkte schwierig, da die Konsumenten bei der Beurteilung von Leistungseigenschaften hinsichtlich der Ökologieorientierung vermehrt Informations- und Unsicherheitsprobleme wahrnehmen. Vor diesem Hintergrund setzte sich Annett Wolf empirisch mit Faktoren auseinander, die zum Kauf entsprechender Handelsmarken mit dem Zusatznutzen der Ökologieorientierung führen. Die Ergebnisse der Untersuchung gehen weit über bisherige Erkenntnisse in Theorie und Praxis des Einzelhandels hinaus.

Prof. Dr. Annett Wolf ist seit 2010 als Professorin für Marketing und Strategische Unternehmensführung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin tätig. Sie wurde 1979 in der Lutherstadt Eisleben geboren. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg studierte sie von 1999 bis 2004 Betriebswirtschaftslehre. Am Lehrstuhl für Marketing & Handel von Prof. Dr. Dirk Möhlenbruch arbeitete sie von 2004 bis 2010 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und wurde dort 2010 promoviert. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Handelsmanagement, Konsumentenverhalten und strategisches Management.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Dirk Möhlenbruch
Lehrstuhl Marketing und Handel
Telefon: 0345 55 23391
E-Mail: marketing@wiwi.uni-halle.de
Prof. Dr. Annett Wolf
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Telefon: 030 50192376
E-Mail: Annett.Wolf@HTW-Berlin.de

Carsten Heckmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-halle.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie